INSTITUT SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION LANGLOTZ-KUTZELMANN

  • Ein Jahr Krieg gegen die Ukraine
  • „Gemeinwohl-Ökonomie“
  • Praxis-und Instituts-Homepage NEU!
  • TERMINE


Liebe Freunde,
Liebe Kolleg*innen,

Ein Jahr Krieg gegen die Ukraine! Was macht das mit mir – und mit Euch?

Im Newsletter Januar 2023 ging es hier um „Gewaltmissbrauch als Urtrauma“, und um die Frage, wie unser Wirtschaftssystem verändert werden muss. Bereits 2010 gab es von Christian Felber ein Buch über Gemeinwohl-Ökonomie. Daraus ist inzwischen eine Bewegung entstanden.

Ein Jahr Krieg gegen die Ukraine

In meiner Arbeit erlebe ich täglich, wie zerstörerisch frühe Erfahrungen von Ohnmacht, Verzweiflung und Verlassenheit in der Kindheit das Erleben und Verhalten des Erwachsenen bestimmen. Wie ein unausweichliches Schicksal, verbunden mit immer wieder neuem Leid und Unrecht.
Daher ist es für mich immer noch unfassbar, dass heute in unserer nächsten Nachbarschaft, täglich hilflose Kinder und Frauen ohnmächtig der zerstörerischen Wut eines grössenwahnsinnigen und menschenverachtenden Diktators ausgesetzt sind.
Gewiss wird die Ukraine militärisch und finanziell unterstützt – und dass ist unbedingt erforderlich. Auch wenn dadurch automatisch die Militär-Industrie gefördert wird, in „demokratische“ Staaten, einschliesslich der USA. Auch wenn deren eigene imperialistische Vernichtungskriege verschleiert werden und dadurch in den Hintergrund geraten.

Gleichzeitig profitieren die Superreichen sogar noch, oder gerade in dieser Krise. Als Warren Buffett gefragt wurde, was er für den zentralen Konflikt unserer Zeit hält, antwortete er:
„Der Klassenkampf natürlich, Reich gegen Arm, und meine Klasse, die Reichen, die gewinnen gerade.“
Ich erlebe intensiv die Schönheit dieser Erde, die Schönheit und Würde auch der Menschen – besonders, wenn sie sich im Aufstellungsprozess von allem Toxischen befreien.
Und wenn ich dann diese globale zerstörerische Verwirrung sehe – anstatt sich gemeinsam auf die globale Klimakrise und deren Folgen zu konzentrieren – erfasst mich ohnmächtige Wut und Verzweiflung.
Wird das Experiment homo sapiens scheitern?
Oder „brauchen“ wir diese Krise, um aus der kollektiven Verwirrung zu erwachen, und immer deutlicher zu erkennen, wie verbrecherisch der Missbrauch von Macht ist.
Können wir uns befreien uns von dem anerzogenen „vorauseilenden Gehorsam“ der Leibeigenen? Können wir dieses schmarotzerische Verhalten erkennen, und es benennen es als verbrecherisch und menschenverachtend?
Können wir es in Frage stellen auf allen Ebenen: in der Familie, im Betrieb, in der Kirche, gegenüber unseren Lehrern – „Darf ich H als Arschloch bezeichnen“? Auch gegenüber den Besitzenden, die knappe Ressourcen ( Grund und Boden, Nahrungsmittel) nicht für das Gemeinwohl verwenden, sondern um Profite zu machen, auf Kosten Anderer?
Nicht nur Putin gehört als Verbrecher vor ein Tribunal!
Sollten nicht auch auch bei uns die Schadensverursacher (Versäumnisse von Kanzlerin und Ministern bei Klima-Politik, bei Energie- und Finanzwirtschaft) als solche bezeichnet, angeklagt und haftbar gemacht werden?
Das würde abschreckend wirken auf Politiker, die ihre Macht bisher gefahrlos missbrauchen dürfen. Und es würde bei der Bevölkerung wieder Vertrauen wecken in eine Demokratie, die sich erfolgreich wehren kann.

Es gibt zum Glück Alternativen zu einer einseitig Profit-orientierten Wirtschaft:

Gemeinwohl-Ökonomie, Christian Felber

Als die Reformbewegung der Gemeinwohl-Ökonomie im Jahr 2010 erstmals für Aufmerksamkeit sorgte, wurden die Themen Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratisierte Wirtschaft zwar heiß diskutiert, doch es gab kein Wirtschaftsmodell, das diese Anforderungen praktisch und tragfähig umsetzt.
Christian Felber sollte dies ändern. Schon mit der ersten Auflage von „Gemeinwohl-Ökonomie“ konnte das Gründungsmitglied von Attac Österreich beweisen, dass eine Wirtschaft besser funktioniert, wenn eigenständige Unternehmen und Initiativen zusammen für ethische Werte eintreten, statt nur auf den eigenen Profit zu schauen.
Nur wenige Jahre später arbeiten bereits mehr als 2.300 Unternehmen nach den Grundsätzen der Gemeinwohl-Ökonomie. Auch öffentliche Institutionen und Privatpersonen zählen zum wachsenden Netzwerk.
Mehr dazu unter https://germany.ecogood.org/

Instituts-Homepage NEU!

Es gibt jetzt eine Instituts-Homepage www.institut-systemische-selbstintegration.de, auf der unsere Ausbildungs-Angebote zu ersehen sind.
Ein Link führt von dort zu meiner Praxis-Homepage, www.e-r-langlotz.de auf der meine Therapie-Angebote sowie alle Publikationen und Texte (seit 2006!) sowie Videos zu finden sind.
Beide Homepages zeigen auf der Startseite eine Rose!
Ein Link weiterer Link führt zur Praxis-Homepage von Philipp:
www.kutzelmann-aufstellungen.de

TERMINE

Online-Therapie-Seminare 2023

ZEITEN

Seminarbeginn Freitag 15.00 Uhr
Freitag 15.00h – ca. 19.00h
Samstag 09.30h – 13.00h und 15.00h – ca. 18.30h
Nächster Termin 07./08. April 2023
es gibt noch Aufstellungsplätze!

Auch Heilung kann ansteckend sein!
Die online-Therapieseminare ermöglichen es jeder Teilnehmer*in, die Lösungsprozesse der anderen Teilnehmer*innen intensiv mit zu erleben. Er/sie kann sogar parallel zur Aufstellung mit Figuren das eigene Thema aufstellen. Dies Aufstellen im Windschatten nennen wir „Schattensegeln“. Gleichzeitig ist die Teilnehmer*in dabei in ihrer vertrauten Umgebung, geschützt und unsichtbar für die anderen. So kommen die eigenen Themen in Resonanz. Das macht Mut, sich für den eigenen Prozess zu öffnen.

HONORAR:
Mit Aufstellung, Erstteilnehmer:
Vollverdiener: Euro 250.-
Geringverdiener: Euro 200.-
Nichtverdiener: Euro 150.-
für Hospitanten ohne eigene Aufstellung:
Jeweils Euro 70.-

Termine und Anmeldung hier >

Online-Ausbildung Selbst-integrierende Trauma-Aufstellung (SITA)

Das Konzept wurde zunächst in Präsenzaufstellungen – mit oder ohne Repräsentanten – entwickelt. Seit der Corona-Pandemie biete ich nur noch Online-Aufstellungen mit Figuren an. Erstaunlicherweise erwies sich dies neue Setting als sehr effektiv. Ja es unterstützt noch das Fokussieren auf die Struktur. Dies Konzept kann auch in Präsenz-Sitzungen angewendet werden.
Auf absehbare Zeit finden Ausbildungsseminare nur online statt.

Ich biete, zusammen mit meinem Kollegen Dr. phil. Philipp Kutzelmann zwei unterschiedliche Formen der Ausbildung an:

A Grundausbildung in 8 Modulen à 3 Tage über zwei Jahre.
Hier wird das Konzept und die verschiedenen Formate ausführlich erläutert und eingeübt.
Die reguläre Ausbildung umfasst 2 Stufen mit jeweils 4 Modulen.
1. Stufe „Autonomie-Training“ vermittelt Klärung von privaten und beruflichen Beziehungen und ist gedacht für Berater*innen und Coach’s, und kann auch als Einheit gebucht werden.
2. Stufe „Strukturtraining“ vermittelt Klärung bei eigenen oder übernommenen Traumata, und ist gedacht für Therapeut*innen. Auch für Quereinsteiger geeignet.
Die Ausbildung gibt den Teilnehmer*innen sehr viel Gelegenheit für die Bearbeitung eigener Traumata im geschützten Raum einer zweijährigen fortlaufenden Gruppe. Das Erleben des eigenen Transformationsprozesses und die Beobachtung der Prozesse der Gruppenmitglieder sind eine wichtige Voraussetzung, um Klient*innen bei deren Prozessen begleiten zu können.
„Man kann andere nur soweit begleiten, wie man selber bereits gekommen ist“.
Bei erfolgreichem Abschluss gibt es ein Zertifikat und die Option auf einen Platz auf der Therapeut*innen-Liste.

B Verkürzte Intensivausbildung in 2 Modulen à 4 Tage.
Diese Ausbildung ist gedacht für erfahrene Therapeuten, die ihre eigenen Traumata bereits – mehr oder weniger – bearbeitet haben, und die Elemente dieses Konzeptes in ihre eigene therapeutische Arbeit integrieren möchten.

C Update – früher Supervision
Dieses 3-Tage-Modul ist gedacht
1. für die Therapeut*innen und Berater*innen der „Liste“, und für Teilnehmer meiner früheren Ausbildungskurse, die die neuen Elemente erlernen wollen, um sie in ihrer Arbeit zu verwenden.
2. für Therapeut*innen aus anderen Ausbildungen, die unsere Methode kennen lernen wollen.
3. Eigene Anliegen können nur im beschränkten Umfang bearbeitet werden.

D Selbst-Erfahrungs- und Übungstermine
Philipp Kutzelmann bietet regelmäßige Selbsterfahrungs- und Übungstermine für aktuelle und ehemalige AusbildungsteilnehmerInnen, so wie Interessierte für die Ausbildung an. Über diese Mail könnt Ihr Euch in den Verteiler eintragen: p.kutzelmann@googlemail.com

Grundausbildung 2023/24

Es gibt noch freie Plätze!
Auch Einstieg beim 2. Modul ist möglich.

GRUNDSTUFE 2023/24 (Modul 1-4)

1: 17. – 19.02.2023
2: 21. – 23.04.2023
3: 23. – 25.06.2023
4: 06. – 08.10.2023 (Ersatztermin: 08.-10.12.2023)

Weitere Informationen und Anmeldungen unter
www.institut-systemische-selbstintegration.de/therapie-weiterbildung

WEITERBILDUNGSANGEBOT 22/23 AUFBAUSTUFE

Trauma-Aufstellungen (Modul 5-8)

5. Modul 19.-21.05.2023
6. Modul 14.-16.07.2023
7. Modul 15.-17.09.2023
8. Modul 17.-19.11.2023
(Ersatztermin: 9.-11.2.2024)

Die Zeiten: Freitag 10-18h, Samstag 09.30-18h, Sonntag 09.30-17h.
Jeweils Mittagspause von ca. 13-15h.
HONORAR: € 450 je Modul
Die Weiterbildung ist von der MwSt befreit.
Das Honorar wird 1-2 Wochen vorher abgebucht.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter
www.institut-systemische-selbstintegration.de/therapie-weiterbildung

B Verkürzte Intensivausbildung in 2 Modulen a 4 Tage

Diese Intensiv-Ausbildung biete ich zusammen mit Dr. phil. Philipp Kutzelmann an. Sie ist gedacht für erfahrene Therapeut*innen – auch anderer Schulrichtungen – welche die Lösungsprinzipien der SITA in ihre bisherige Vorgehensweise integrieren möchten und nur wenig Bedarf an der Bearbeitung eigener Traumata haben.
Die verkürzte Intensiv-Ausbildung umfasst zwei Module a 4 Tagen (19 Zeitstunden).

TERMINE FÜR 2023

1. Modul 26.-29. Januar 2023
2. Modul 4.-7. Mai 2023
Zeiten: jeweils 9.30-13h und 15-18h

Das Honorar beträgt für die beiden Module 2 x € 900, und ist jeweils 4 Wochen vor dem Modul fällig.
Keine Anmeldung mehr möglich.
Die Termine für einen zweiten Kurs in 2023 stehe noch nicht fest.

C Online-Update – früher Supervision

Mit Philipp Kutzelmann zusammen werde ich den Teilnehmer*innen – anhand von eigenen Anliegen – Theorie und Praxis der neuen Aspekte erklären – einschliesslich des Neuen Formates „Kombiniertes Beziehungstrauma“. Und ihr habt Gelegenheit, das Gelernte in kleinen Gruppen zu üben.
Philipp wird euch auch über die laufenden Übungstage informieren, wo ihr eigene Anliegen aufstellen, eigene Klient*innen mit Unterstützung aufstellen, oder einfach euch austauschen könnt.

Hier ein neuer Text “Beziehungs-Trauma als individueller UND kollektiver Stressor”: https://www.systemische-selbstintegration.de/t251f9-Beziehungs-Trauma-als-individueller-und-kollektiver-Stressor-Stressor-Aufloesung-durch-Selbst-Integration.html
Und ein neues Aufstellungsvideo als Beispiel: Andrea, Vaters Kriegs-Trauma https://youtu.be/N-Kuq2hRKqE

Online-Update – Termine 2023

Termine 2023
Absage!
Das Update vom 6.-8.3.23 musste leider abgesagt werden, da sich nicht genug Teilnehmer angemeldet haben.
Das nächste Update ist dann am
6.-8.11.2023
Zeiten: Erster und zweiter Tag: 9.30h -18h, dritter Tag: 9.30h -17h.
Honorar: € 400 (Therapeut*innen der „Liste“, die dafür Lizenzgebühr entrichten, zahlen ein reduziertes Honorar von € 200)

Wir grüssen euch herzlich!

Ero und Phil

(versendet: 05.03.2023)