Systemische Selbst-Integration

So entstand ein neues Verfahren:

die „systemischen Selbst-Integration“.

Diese erweiterte Form der Familienaufstellung macht dem Klienten seine frühe Konditionierung bewusst. Die symbolische Ebene der Aufstellung schafft die „Bühne“, auf der dies Muster sichtbar wird, und durch gezielte Interventionen gelöst werden kann. Schrittweise erkennt der Klient, ob er sich im Raum des anderen zuständig fühlt – welche Rollen er für ihn übernommen hat – oder ob er dem Anderen den eigenen Raum „zur Verfügung gestellt“ hat – im eigenen Raum eine Rolle zugewiesen hat (Introjekt). Schritt für Schritt macht er sich diese verwirrenden Aspekte bewusst und kann sie auflösen. Im Ritual der Abgrenzung lernt er, seine Kraft für sich einsetzen, um das auf Distanz zu halten, was nicht zu seiner Identität gehört.

Dies Konzept modifiziert und erweitert das traditionelle Familienstellen. Es ist einfach und hat eine intensive Wirkung, auch bei Trauma. Weitere Formate sind daraus entstanden: Abgrenzung zum Familienschicksal, Glaubenssatz und Lösung, Problem als Schlüssel zur Lösung.

Das Konzept bezieht Aspekte anderer Therapiekonzepte mit ein: Gestalttherapie, Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch orientierte Therapie. Es ist daher an diese Konzepte anschlussfähig.