Von der Autodestruktion zur Abgrenzung
Falbeispiel Herzinfarkt,Schlaganfall,Panikattacken

Symbiotische Verschmelzung mit Mutter oder Vater und die immer damit verbundene Aggressionshemmung führt dazu, daß die Betroffenen "nicht bei sich selbst" sein können, sich "fremdbestimmt" fühlen. Wenn der Leiter den Klienten auffordert, einen Stellvertreter für sein ("wahres" im Unterschied zum "falschen") Selbst aufzustellen, stellt dieser nicht selten sein Selbst weit entfernt vom eigenen Stellvertreter auf und macht so die Dramatik der Dynamik für sich und andere deutlich.

Verschmelzung hat ja immer zwei Aspekte: der Klient "steckt im anderen" (Vater, Mutter) drin, aber auch "der steckt in ihm"! So hat sein „Selbst" buchstäblich keinen Platz mehr bei ihm! Durch den Prozeß des „Entschmelzens" - oft mit mehreren Personen! - insbesondere durch das „Hinausschieben" der „verinnerlichten" Person aus dem „Inneren Raum", wird dieser erst frei, so daß das Selbst endlich seinen eigentlichen Platz einnehmen kann.
Die Erfahrung, endlich „bei sich selbst" zu sein, das eigene Aggressionspotential für die Abgrenzung nützen zu dürfen, anstatt es gegen sich selbst richten zu müssen, ist sehr eindrücklich. Die Klienten selbst, aber auch alle anderen Seminarteilnehmer lieben diese „Aggressionsübung", die ich auch in der Einzelbehandlung mit großem Erfolg durchführe.
Der „natürliche" Kanal für die Aggression - unter anderem die Regulierung von Nähe und Distanz im Kontakt - wird offensichtlich durch das Symbiosemuster blockiert, so daß sich die Aggression staut und sich unbewußt nach innen - oder unkontrolliert nach außen entlädt. Durch den Lösungsprozeß wird bildlich gesprochen der natürliche Kanal wieder geöffnet, so daß die Aggression wieder für die Kontaktregulierung und den Schutz zur Verfügung steht. Der Aggressions-Stau und damit der Streß läßt nach, die aggressive Entladungen nach außen und innen sind nicht mehr erforderlich. Die Wahrnehmung für die eigenen Gefühle öffnet sich wieder und damit die Möglichkeit, sich zu orientieren, selbstbestimmt zu handeln. Der KLient gewinnt seine Handlungsfähigkeit zurück.
Die „Dornen" die sich durch die Symbiosemuster „nach innen gerichtet haben", werden wieder nach außen „gedreht", da, wo sie eigentlich hingehören, als Schutz! Erst die Erfahrung, sich angemessen wehren zu können, ermöglicht Nähe und Kontakt!

Diese Vorgehensweise eröffnet neue Möglichkeiten in der Behandlung von Klienten mit Störungen des Selbst und mit somatischen Erkrankungen, auch in der Einzelbehandlung, wie ich an folgendem Beispiel zeigen möchte.

 

Fallbeispiel Herzinfarkt, Schlaganfall
L., 63 Jahre, erlitt im letzten Jahr nacheinander einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall. Er bekam 3 stents, entwickelte Panikattacken.

Er ist Immobilienmakler, wurde von seinem Kompagnon ausgenützt, so daß er sich von ihm trennen mußte.

Vor 5 Jahren starb die Mutter, sie war ein Jahr wegen Alzheimer pflegebedürftig, schrie den ganzen Tag. Weil niemand sie pflegen wollte, übernahm er die Pflege. Damals trennte sich sein Frau von ihm, sie warf ihm vor, von seiner Mutter abhängig zu sein. Sie schaffte es, ein gemeinsames Haus in Spanien, seinen einzigen Besitz, auf ihren Namen umschreiben zu lassen, so daß er nun mittellos ist.

Er litt schon immer unter Depressionen, zeitweilig auch unter Alkohol-mißbrauch, mit 30 und 40 Jahren Psychotherapie.

Sein Vater war gewalttätig, wurde wegen Pädophilie zu Gefängnisstrafe verurteilt, erschoß sich jedoch vorher selbst.

Mein Eindruck: L. wirkt wie ein zu Tode gehetztes Wild, es besteht eine ausgeprägte Opferdynamik, eine massive Aggressionshemmung, mit starken autoaggressiven Tendenzen - Depressionen, Alkohol, lebensbedrohliche Erkrankungen.

L. war mit dieser Deutung einverstanden, war bereit, durch eine Aufstellungsarbeit an der „Befreiung" seiner Aggression zu arbeiten, -aber keinesfalls in der Gruppe.

So entschloß ich mich zur Einzelarbeit.

Abgrenzung zum Vater
(10.05.07)Als erstes arbeiteten wir an seiner Beziehung zum Vater, von dem er selbst Gewalt und Mißbrauch erlebt hatte. Auffallend war, daß er keine Wut auf ihn spürte, Mitleid mit ihm hatte, ja ihn entschuldigte. Dies war bereits ein Hinweis auf die häufige „Identifikation mit dem Aggressor" (Anna Freud).

Er stellte einen Stuhl - als Stellvertreter für den Vater - abgewandt in die eine Ecke des Raumes und sich zu ihm in Beziehung: in die andere Ecke, ebenfalls abgewandt. Da die Überprüfung ergab, daß er sich an Vaters Platz „gut auskannte", mit ihm symbiotisch verschmolzen war, verstehe ich dies Phänomen als Ausdruck einer „Überabgrenzung", als verzweifelten Versuch, innerlich Abstand zu diesem destruktiven Vater zu bekommen den er durch die Verschmelzung "verinnerlicht" hatte.

Offensichtlich gab es da noch viel zu klären.

Ich stellte ihn nun dem Vater gegenüber, und schlug ihm die Sätze vor:
„Du hast mich so verletzt, daß darf ich dir nicht verzeihen!
Ich habe dich dafür gehaßt ......."
er schüttelte den Kopf, er hatte Mitleid mit dem Vater!
Ich erklärte ihm, wie wichtig es für die Lösung sei, daß er seine Gefühle von Wurt und Haß zum Vater zulassen könne, da sie sich sonst gegen ihn selber richteten.
Schließlich konnte er den Satz nachsprechen: „Ich hätte dich dafür hassen können, den Tod wünschen können - und ich stehe dazu!"

Als nächstes löste ich die symbiotische Verschmelzung zum Vater mit Hilfe des Trommelrituals. Nun konnte er die Sätze aussprechen: „Vater, du bist du, ich bin ich. Du hast dein Schicksal, ich habe meines, du bist deinen Weg gegangen, ich gehe meinen Weg und ich bleibe immer dein Sohn!"
Mehrere Rückgaberituale vollendeten die Lösung der Verschmelzung: er gab dem Vater die von ihm übernommene Schuld und Verantwortung symbolisch durch einen Stein zurück, hauchte ihm symbolisch die fremde Energie zurück, die er unbewußt von ihm übernommen hatte und konnte ihn schließlich darum bitten, die eigene Energie von ihm zurück zu erhalten.

Nach diesen Ritualen fühlte er sich dem Vater gegenüber vollständiger, gestärkt.
Nun ging es darum, seine Aggression zu befreien.
„Vater, damals habe ich mir alles gefallen gelassen, ich konnte mich nicht wehren. Heute lasse ich mir nichts mehr gefallen, von niemanden!"
Da der letzte Satz noch wenig überzeugend war, bat ich, ihn mehrmals zu wiederholen, bis er mehr Kraft erhielt.

Ich fragte ihn: Willst du deinem Vater zeigen, wie du dich wehren kannst?
Erstaunt und ungläubig schaute er mich an. Ich wiederholte: ja ich meine das wirklich so, du kannst deinem Vater jetzt zeigen, wie du dich wehren kannst.
Seine Augen begannen zu blitzen, seine bisher schlaffe und resignierte Haltung veränderte sich mit einem Schlag.

Ich legte einen Schal - um seine eigene Grenze zu markieren - auf den Boden und erklärte, daß ich, in Vertretung seines Vaters, in „seinen Bereich" eindringen würde und er mich - natürlich ohne mich zu verletzen - aus seinem Bereich mit seiner ganzen Kraft hinausschieben könne.

Beim ersten Mal war seine Kraft noch deutlich gebremst. Ich ermutigte ihn, seine ganze Kraft zu zeigen, „es ist eine gute Kraft, du darfst sie verwenden, um dich zu schützen!" Von mal zu mal wurde die Kraft stärker und schließlich schob er mich zügig aus seinem Bereich heraus - ich hatte keine Chance gegen ihn.

Zum Schluß entläßt er noch seinen Vater: „vielleicht habe ich dich unbewußt durch mein Leiden fest gehalten. Jetzt bist du frei, deinen Frieden zu finden.!"
Und er bittet ihn noch um seinen Segen.
„Lebe deine Lebendigkeit!"

Er strahlte und war sehr zufrieden.

Abgrenzung zur Ehefrau
Beim nächsten Termin, 2 Wochen später (23.05.07), sagte er: das mit dem Vater sei für ihn erledigt. Noch nicht erledigt sei die Sache mit seiner ehemaligen Frau. Sie hat sich nach 36 Jahren der Ehe von ihm getrennt, daran sei er gesundheitlich und finanziell beinahe zerbrochen, er bekomme sie nicht aus seinem Herzen heraus. Das zweite Thema sei sein Herz, er bekomme keine Ruhe, nachts bekomme er Herzrasen bis zu 200 Schlägen pro Minute.
Ich schlug ihm vor, die Beziehung zu seiner Frau zu klären. Mit Hilfe eines Stuhles fanden wir schnell heraus, daß er auch mit ihr symbiotisch verschmolzen war, daß er in ihr und sie in ihm steckte. Und durch die bekannten Rituale gelang es ihm, sich aus dieser Verschmelzung zu lösen. Auch hier war es wichtig, sie aus seinem eigenen Bereich „hinauszuschieben", da er sich nie gegen sie wehren konnte, sich alles von ihr gefallen ließ.

Beim nächsten mal, nach drei Wochen ging es ihm schlecht. Er komme immer wieder auf die alte Ebene zurück, was ihn selber überrasche, er fühle sich hilflos. Meist komme es nachts, stülpe sich wie eine Glocke über ihn. Er sei verzweifelt.
Ober nicht Medikamente bekommen könne, „Aufheller"?
Außerdem könne er nicht schlafen.
Baldrian habe er versucht, es sei zu stark (!).
Ich verschrieb ihm ein Antidepressivum.

Nach einer Woche erscheint er wieder. Körperlich gehe es ihm so schlecht wie noch nie: Schwindel, Übelkeit, Aufregung. Der Kardiologe habe seine Medikamente umgestellt, da sein Puls sich zeitweilig auf 28/Min verlangsamt habe! Das von mir verordnete Mittel habe er deshalb lieber nicht genommen.

Was tun?

Abgrenzung zur Mutter
Ich schlage vor, daß wir die Beziehung zu seiner Mutter anschauen (21.06.07).
Er ergänzt noch, daß er sich von ihr immer bedrängt gefühlt habe, so daß er ihr lange Zeit aus dem Weg gegangen sei, bis er sie zum Schluß, vor ihrem Tod ein Jahr pflegte.

Er stellt wieder einen Stuhl auf für seine Mutter. Dann überlegt er, wo er sich hinstellen möchte. „Am liebsten würde ich mich auf den Stuhl setzen!"

„Anscheinend bist du auch mit ihr symbiotisch verschmolzen?! Du bist noch blinder Passagier auf Mutters Boot und dein eigenes Boot ist in Seenot, weil der Kapitän nicht an Bord ist!"

Nach dem Trommelritual geht es darum, der Mutter symbolisch das zurückzugeben, was er für sie tragen wollte. Er zögert, es ihr zurückzugeben, glaubt, daß es ihr viel zu schwer ist!
„Mutter, ich bin stark, für dich trage ich es gerne, du kannst froh sein, daß du mich hast!" Er strahlt über das ganze Gesicht!

„Das ist das heimliche Glück hinter dem Leid, das hält dich fest am falschen Platz, im falschen Boot, hindert dich daran, Kapitän zu sein in deinem eigenen Boot! Von diesem „Glück" müßtest du dich verabschieden!
Wahrscheinlich warst du nie Kind?"
Er nickt und geht mit dem Stein auf die Knie.

„Muntter, eigentlich bist du die Große und ich darf klein sein - und spielen gehen. Ich dachte immer, ich müßte für dich stark sein, damit es besser wird. Aber es ist nur schlimmer geworden. Und ich habe die Achtung verloren, für dich und für mich. Jetzt achte ich dich, indem ich deins ganz bei dir lasse!"

Jetzt kann er den Stein bei ihr lassen.
„Ja mir geht's immer mehr so wie ihr, sie war auch alleine, geschieden, unglücklich und einsam!"
Nachdem er auch die Rückgaberituale vollzogen hat, geht es um einen weiteren Aspekt der Abgrenzung: sein Recht, sich schützen zu dürfen.

„Mutter, früher habe ich mir alles von dir gefallen lassen, jetzt kann ich mich wehren und ich lasse mir nichts mehr gefallen, von niemandem!"

„Willst du deiner Mutter zeigen, wie du dich wehren kannst?"

Er nickt. Ich vertrete seine Mutter und dringe in seinen Bereich ein. Er stellt sich mir halbherzig entgegen und ich schiebe ihn mühelos durch seinen Bereich, buchstäblich an die Wand.

Er ist selbst erstaunt, verblüfft. „So ist es mir immer mit Frauen gegangen. Anscheinend habe ich mich nie wirklich gewehrt!"

Beim nächsten Versuch gelingt es ihm, wenn auch mit Mühe, mich aus seinem Bereich hinauszuschieben. Er wiederholt das Ritual noch mehrmals, spürt seine Kraft und genießt sie zunehmend.

Am Schluß verabschiedet er seine Mutter, sie darf jetzt ihren Frieden finden. Er bittet sie noch um ihren Segen.
„Lebe deine Kraft!"

Zwei Wochen später (05.07.07) kommt er wieder, berichtet über Herzrhythmusstörungen. Er falle immer wieder auf den Anfangspunkt zurück.

Eine Woche später (12.07. 07) kommt er, vorsichtig strahlend zum Gespräch. Etwas tue sich, festige sich. Entgegen seiner Gewohnheit habe er eine Psychotherapie abgesagt, in der er sich seit Monaten nicht mehr verstanden fühlte.
Manchmal habe er das Gefühl des Fremden, Ungewohnten. Von Vater, Ehefrau, Mutter habe er sich verabschiedet, aber er spüre, daß er noch an etwas hänge, an einem idealisierten Bild eines „Möchte-gern-Lebens". Er beschreibt es - im Zusammenhang mit der Mutter - als den Wunsch, ihm würden alle Sorgen abgenommen. Im Zusammenhang mit der Exfrau als den Wunsch, an der Hand genommen zu werden, von Verantwortung entlastet zu werden.
In der Art, wie er diese Illusionen schmunzelnd beschreibt, wird spürbar, daß er dabei ist, sich von ihnen zu distanzieren.

Kommentar
Bei L. besteht eine ausgeprägte Tendenz zur symbiotischen Verschmelzung.
Da er Gewalt erfahren hatte, durfte er seine Aggression nicht zeigen, das wäre lebensgefährlich gewesen. Um zu überleben, war er gezwungen, seine aggressiven Impulse zu unterdrücken. Und, wie meist, richtete sich die Aggression gegen ihn selbst, in Form von Selbstschädigung - Alkohol, - Depression, Erkrankung, das Einnehmen der Opferrolle. Die Dornen, die ihn schützen könnten, darf er nicht zeigen, so wachsen sie nach innen, ins „eigene Fleisch"!
Die Systemaufstellung kann auf elegante Weise dem Klienten diese bisher unbewußten Zusammenhänge deutlich machen (kognitiver Aspekt) und Lösungen aufzeigen. Die archaischen Abgrenzungs- und Abschiedsrituale, die nicht nur auf der bewußten, sondern auch auf der unbewußten Ebene wirken, erweisen sich als sehr geeignet, um auch heftige symbiotische Verschmelzungen zu lösen, die sich sonst erfahrungsgemäß nur sehr schwer lösen lassen.

Deutlich wird die zentrale Rolle der Aggression. Bildlich gesprochen hat sie die Funktion des „Hofhundes". Wenn ein unerwünschter Eindringling den eigenen Bereich betritt, dann bellt er, und wenn der Eindringling nicht sofort verschwindet, beißt er ihn ins Bein. Und das ist gut so.

Menschen mit Symbiosethema haben, bildlich gesprochen, ihren Hofhund an die Kette gelegt, oder ihn in den Keller gesperrt. Dort tobt er, wenn Fremde ungestraft auf „seinen" Hof gehen und in seiner Wut und Verzweiflung beißt er - den eigenen Herrn ins Bein! (Autoaggression)

Der fehlende Zugang zur eigenen Aggression erklärt, warum die Betreffenden immer wieder in die Opferrolle geraten: sie spüren nicht, wenn sie verletzt werden, können sich nicht schützen. Die Aggression richtet sich gegen sie selbst: Ängste, Herzinfarkt, Hirninfarkt.
In anderen Fällen kann die unterdrückte Wut unkontrolliert ausbrechen - der Hofhund reißt sich von der Kette los! Sie werden selbst zum Täter.
So bleiben sie ein Leben lang mit der Täter-Opferdynamik verbunden.

Die „Befreiung der Aggression", die Erlaubnis, sich wehren zu dürfen hat eine unglaublich tiefe Wirkung. Zunächst wird deutlich, wie sehr dieser Bereich verboten, tabuisiert war, wie groß der Widerstand ist, die eigene Kraft zuzulassen, zumal die Betroffenen selbst die Kraft der Eltern als destruktiv erlebt hatten und deshalb dazu neigen, diese Kraft abzuwerten, bei sich selbst zu unterdrücken!
Das Ritual ermöglicht jedoch, in einer verdichteten Form, diese blockierte Aggression zu befreien.

In diesem Fallbeispiel wird weiter deutlich, daß der Klient auf Grund seiner fehlenden Abgrenzungsfähigkeit mit Vater, Mutter und Exfrau verschmolzen war. Sein „innerer Raum" war buchstäblich „besetzt" durch Vater, Mutter, Exfrau, so daß er nicht bei sich selbst sein konnte. Sein Selbst hatte keinen Platz, seine eigene Wahrnehmung konnte sich nicht entfalten, seine Orientierungs- und Handlungsfähigkeit war blockiert.

Indem er seine Aggression einsetzte, um seinen inneren Raum wieder zu befreien, konnte er schrittweise zu sich selbst kommen, zu seiner eigenen Wahrnehmung, gewann seine Orientierung und Handlungsfähigkeit zurück.

Besonders eindrücklich war mir, daß der Klient selbst seine Tendenz erkannte, die Verantwortung auf andere abzuschieben, sich abhängig zu machen und daß er die Notwendigkeit einsah, sich auch davon verabschieden zu müssen!

Wie dieses Fallbeispiel eindrücklich zeigt, ist ein solcher verdichteter Klärungsprozeß innerhalb von zwei Monaten möglich!

München,20.07.07
Dr.Ernst R. Langlotz