INSTITUT SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION LANGLOTZ-KUTZELMANN

  • Anja Peters, „Tigerstarkes Trio“ – Resilienztraining in Schulklassen


Liebe Freunde,
liebe Kolleg*innen,

Zuletzt hatte ich ein sehr bewegendes Gespräch mit einer Lehrerin, Anja Peters. Sie hat bei uns eine Ausbildung gemacht. Ihr eigener Befreiungsprozess hat sie so begeistert, dass sie beschlossen hat, das Konzept in ihrer Schulklasse (3. Klasse) zu erproben.
In unserer Arbeit mit frühen Bindungstraumen sehen wir, dass Kinder dazu neigen, die Perspektive ihrer traumatisierten Eltern zu übernehmen. Das erleben sie selber als „Loyalität“ – und sind sich nicht dessen bewusst, dass sie dadurch ihr Geburtsrecht auf eine eigene Lebensperspektive versäumen. Das prägt auch als Erwachsene ihr Selbstbild. Und das geben sie – unbewusst – an ihre KInder weiter.

Da bietet es sich an, bereits in der frühen Prägephase den Kindern spielerisch die Möglichkeit einer eigenen Perspektive nahe zu bringen. Natürlich nur mit Einverständnis der Eltern. Ud nur anhand „kleiner Alltagskonflikte“ – eigene und familiäre Traumata sind absolut TABU!

Anja Peters, „Tigerstarkes Trio“ – Resilienztraining in Schulklassen

Youtube >

Anja Peters, Grundschullehrerin und Absolventin unserer Ausbildung, hat unser Konzept mit Kindern einer dritten Klasse erprobt. Ihre Erfahrungen sind ermutigend. Die Kinder verstanden die Arbeit mit Symbolen schnell und entwickelten eigene, anschauliche Bezeichnungen: Aus dem „Alltags-Ich“ wurde die „Aufmerksamkeit“ –“wie eine Taschenlampe, die den Blick gezielt lenkt“. Das kindlich-vitale Selbst nannten sie „Lebensfreude“. Sie malten die Symbole nach und gaben spontan ihnen Gesicht und Hände. Ganz ähnlich, wie bei den Illustrationen, die Stine Engeli zu meinem Buch gemacht hat*.
Und um die Würde ihres wahren Selbst sichtbar zu machen, setzten sie ihm eine Krone auf. Mit diesen Symbolen lernten die Kinder, eigene Konflikte aus einer neuen Perspektive zu betrachten und zu entschärfen. Durch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit verbesserte sich Ihre Stimmung. Und auch das Miteinander in der Klasse wurde spürbar entlastet.
Das Beispiel macht Mut: Selbstvertrauen, Wahrnehmung und Abgrenzung lassen sich offenbar schon früh auf spielerische Weise fördern.
*Engeli/Langlotz, Leid verwandeln in Glück-durch Perspektivwechsel. Stressmuster durch Aufstellungen erkennen und auflösen. Mit Illustrationen von Stine Engeli.

Danke, Stine Engeli, dass du Anja bei ihren Vorbereitungen unterstützt hast!

Jetzt plant Anja Peters, dies Konzept zu veröffentlichen und eine Ausbildung für Lehrer anzubieten.
Es macht mich glücklich, wenn auf diese Weise so etwas wie ein synergetisches Netzwerk entstehen könnte, für eine lebenswerte Zukunft!
Und ihr alle, meine Leser*innen, seit dazu eingeladen, selber Teil dieses Netzwerkes zu werden.

Ich unterstütze das gerne auch auf andere Weise, unter anderem indem ich auf meinem YT-Kanal neuerdings Interviews mit Klienten und Schülern anbiete.

Dialog mit Constanze Wemhoff über Selbst-integrierende Traumaaufstellungen https://youtu.be/7vbTcLMA0Tw

Kann man auch eine Aufstellung für Täter machen? https://youtu.be/j6Dsi0eyV_E

TERMINE

In der archivierten Form des Newsletters werden die Termine nicht hinterlegt.
Eine Übersicht aktueller Termine finden Sie auf unserer Homepage.

Wir grüssen euch herzlich!

Ero und Phil

(versendet: 18.10.2026)