DO IT YOURSELF
Ein Weg, Um Abgrenzung und Selbst-Verbindung selber zu testen und zu stärken.

AUTONOMIE meint die Fähigkeit, selbst-bestimmt, gemäss der eigenen Überzeugung und Wahrnehmung zu leben, statt fremdbestimmt und abhängig.

Das bedeutet, auch im Kontakt, in der Auseinandersetzung mit dem Gegenüber bei sich zu bleiben, das Eigene spüren und vertreten zu können. Du kannst nur dann bei dir selber bleiben, wenn du deinen eigenen inneren Raum in Besitz genommen hast, wenn du eine gesunde innere Distanz ("Grenze") gegenüber dem Anderen hast, wenn du dich gegenüber dem Anderen innerlich abgrenzen kannst

Dies ist ein "Drehbuch" für eine besondere Art der Selbst-Erfahrung! Du kannst selber überprüfen, ob du deinen "eigenen seelischen Raum" hast, als entscheidende Voraussetzung dafür, bei dir selbst zu sein, mit dir selbst identisch zu sein. Oder ob du unbewusst dazu neigst, mit deinem Gegenüber einen "gemeinsamen seelischen Raum" zu etablieren, bei dem es keine eindeutige Grenze, keine eindeutige Unterscheidung zwischen Eigenem und Fremden gibt.

Die Folgen: du identifizierst dich mit Fremden und du bist getrennt von deinem Eigensten: deinem Selbst! Und: deine Kraft kann sich nicht in der Abgrenzung gesund entfalten. Sie ist blockiert und richtet sich gegen dich selber: Depressionen, Selbstzweifel, Schuldgefühle, Selbstabwertung sind die zwangsläufige Folge.

Requisiten: vier Stühle, drei "schöne", am besten runde (Meditations-) Kissen – für das "erwachsene" und für das "kindliche" Selbst - ein Schal, ein etwa 2-3-kg schwerer Kieselstein und einen Paravent (Sichtschutz, es geht auch ein Flipchart).

Vorsicht: Bei Klienten, die seelische oder körperliche Gewalt erfahren oder eine Psychose gehabt haben, kann bereits die Imagination einer Gegenüberstellung mit einem "Täter" heftige Gefühle auslösen, denen der Klient noch nicht gewachsen ist.

Wegen der Gefahr einer erneuten Traumatisierung sollte die Behandlung nur von einem erfahrenen Therapeuten durchgeführt werden. In diesen Fällen ist der erste Schritt die Annäherung und Verbindung mit den abgespaltenen Selbst-Anteilen, nicht die Gegenüberstellung mit dem Täter.


EINFÜHRUNG

Abgrenzung

Deine Fähigkeit, dich abzugrenzen, kannst du sehr einfach selbst überprüfen:

Du stellst dich in den Raum, merkst, ob und wie du dich selbst spüren kannst.

Du stellst einen Repräsentanten (Stuhl) für die Person auf, in dieser Anleitung die Mutter, (beziehungsweise: Vater, Partner, Kind, Arbeitskollegen) zu der (dem) du eine belastete Beziehung hast und zwar in dem Abstand, der sich für dich stimmig anfühlt.

Du prüfst, ob sich dadurch deine Eigenwahrnehmung verändert hat.

Meist ist das der Fall. Du stehst entweder viel zu dicht bei der "Mutter" - Verschmelzungstendenz - oder extrem weit weg von ihr: Überabgrenzung.

Dann kannst du im Raum den Abstand zu deiner "Mutter" verändern, den Platz suchen, an dem du dich wieder spüren kannst.

In einzelnen dramatischen Fällen von extrem geringer Abgrenzung ist das erst möglich, wenn du einen Paravent(!) zwischen dich und die "Mutter" - repräsentiert durch einen Stuhl – stellst!

Das ist ein deutlicher Hinweis auf fehlende Abgrenzung!

Deine Fähigkeit zur Abgrenzung kannst du in weiteren Schritten überprüfen, und gegebenenfalls durch Lösungs-Sätze und -Rituale verändern. Die Veränderung lässt sich sofort spüren.

Du legst einen Schal als Symbol einer Grenze zwischen dich und die "Mutter" (den Stuhl, der die Mutter repräsentiert).

Sage dir vor: Ich bin vollständig ohne die Mutter, die Mutter ist vollständig ohne mich. Ich bin nicht ein Teil der Mutter, die Mutter ist nicht ein Teil von mir!

Wie fühlt sich das an? Bist du erleichtert? Verboten? Beides wäre ein weiterer Hinweis auf fehlende Abgrenzung!


AUFSTELLUNG

Zunächst stellst du neben deine Mutter einen Stuhl mit einem Kissen als Repräsentant für ihr erwachsenes Selbst. Vielleicht war sie nicht optimal mit ihm verbunden, aber es gehört zu ihr dazu.

Deine Selbst-Anteile

Als Kind warst du gezwungen, dich an die Eltern und ihre Bedürfnisse anzupassen. Damit ist meist verbunden eine unbewusste Unterdrückung – "Abspaltung" – eigener Selbstanteile. Vielleicht kennst du sie gar nicht! Aber sie gehören zu deiner "Grundausstattung" dazu! Du kannst sie nicht verlieren – aber die Verbindung zu ihnen kann beeinträchtigt sein!

Du stellst einen Stuhl - mit z.B. einem roten Meditationskissen - für deinen "erwachsenen" Selbst-Anteil auf, der sich frei und unbeschwert fühlt, der es nicht braucht, gebraucht zu werden, der nicht mit-leiden muss, wenn ein anderer leidet.

Hast du ihn, den "wilden Kerl", versteckt, um dich ganz auf die Mutter einzustellen, um sie nicht zu erschrecken?

Dann stellst du einen zweiten Stuhl mit Kissen auf für deinen "kindlichen" Selbstanteil, der bedürftig und verletzlich ist, der auch unerwünschte Gefühle haben darf, wie Angst, Wut und Hass. Hast du auch dein "inneres Kind" mit seiner Verletzbarkeit, mit seiner Vitalität versteckt, um es vor Verletzungen zu schützen - oder um die Mutter zu schonen?

Vielleicht stellst du diese Stühle weit entfernt von dir auf, dabei wird dir die Tatsache deiner Selbst-Entfremdung schmerzhaft bewusst.

Sind dir diese Teile vertraut? Lehnst du die vielleicht ab – weil du sie "durch Mutters Brille" siehst?  Dann lege Mutters Brille ab und sieh sie mit deinen eigenen Augen an!

Fehlen sie dir? Spürst du vielleicht Sehnsucht danach, vollständig zu sein, ganz du selbst zu sein?

Hier wird das Dilemma der Symbiose deutlich, mit dir selbst im Kontakt zu bleiben, wenn du z. B. der Mutter nahe bist. Vielleicht gelingt es dir nur schwer, gleichzeitig mit dir selbst und mit deinem Gegenüber in Verbindung zu bleiben. In der Symbiose hast du – so scheint es - nur die Wahl, mit dem Gegenüber verbunden zu sein – und dabei dich selbst zu verlieren, oder mit dir selbst verbunden zu sein und dabei das Gegenüber zu verlieren.

Du kannst die beiden Grundbedürfnisse, nach Nähe und nach Autonomie, nicht miteinander verbinden, WEIL DEINE INNERE GRENZE FEHLT! WEIL DU DEINEN INNEREN RAUM NICHT IN BESITZ GENOMMEN HAST!


Das Fehlen der inneren Grenze

So kommt es zum bekannten Wipp-Phänomen, dem kraftraubenden Wechsel zwischen Überanpassung (Verschmelzung) und Überabgrenzung.

Da du dich im Kontakt nicht abgrenzen kannst, neigst du zur Verschmelzung. Um dich selbst wieder zu spüren, bleibt dir nur der Kontakt-Abbruch - Überabgrenzung. Ohne „innere Grenze" hast du nicht den „inneren Raum", der es dir ermöglicht, mit allen Selbst-Anteilen verbunden zu bleiben, ganz egal, ob dein Gegenüber damit einverstanden ist oder nicht.

LÖSUNGSSCHRITTE

Überprüfen einer „Identifikation"....

Stell dich an den Platz von Mutter's Angehörigen, die sie verloren hat oder mit denen sie nicht verbunden ist: ihren verstorbenen Bruder, ihren Vater, der selten für sie da war, ihren Partner (deinen Vater), der sie nicht so gut verstanden hat.

Vielleicht „kennst du dich an diese Plätzen aus", so als wolltest du der Mutter das ersetzen, was ihr gefehlt hat? Auch wenn sich das verantwortungsvoll und lieb anfühlt: es hindert dich daran, dich bei der Mutter als Kind zu fühlen, als der, der du wirklich bist - die du wirklich bist - es hält dich in einer „falschen Rolle" fest und hindert dich daran, „du selbst" zu sein.

.....und Lösung

an jedem dieser „falschen Plätze" kannst du dich entscheiden, auszusteigen, mit dem Satz: Mutter ich bin nicht dein verstorbener Bruder....dein fehlender Vater....dein Partner, ich bin dein(e) sehr lebendiger und präsenter Sohn (Tochter)!

Am Platz von Mutters Selbst?

Wenn Mutter stark belastet und deshalb nicht ganz bei sich selber war, dann versucht ein Kind ihr manchmal ihr Selbst nahe zubringen. Es stellt eigene Bedürfnisse zurück, versucht „mit 1000 Antennen zu spüren, was Mutter braucht, um wirklich glücklich zu sein".

Das fühlt sich zwar sehr selbstlos und edel an. Aber es kann nur scheitern - und dann fühlt man sich als Versager und schuldig. Und: es hindert einen daran, auf dem eigenen Platz zu sein, mit dem eigenen Selbst verbunden zu sein!

....und Lösung

Aussteigen mit dem Satz: Mutter ich kann dir nicht dein Selbst ersetzen. Du hast dein eigenes Selbst. Und ob und wie du mit ihm verbunden bist, ist alleine deine Verantwortung.

Und ich kümmere mich um mein Selbst!

Überprüfen einer symbiotischen Verschmelzung mit der Mutter...

Als nächstes stell dich auf den Platz deiner Mutter und spüre, ob du dich auch auf diesem Platz „auskennst"?

Manchmal kann man sich so gut in einen anderen hinein versetzen, dass man gar nicht mehr aus ihm herauskommt!

Man übernimmt Gedanken und Gefühle des anderen, als seien es die eigenen!
Bist du mehr auf „Mutters Boot", als auf deinem eigenen? Bist du da „blinder Passagier", oder vielleicht „Lotse" oder gar „Kapitän"? Das fühlt sich vielleicht edel an, selbstlos, - der „verborgene Gewinn" - aber es trennt dich von deinem Selbst. Der Preis: Dein Boot ist vielleicht in Seenot - weil der Kapitän nicht an Bord ist, sondern „auf dem falschen Dampfer"!

Viele Klienten können sich der Mutter gegenüber nicht als eigenständig, als abgegrenzt wahrnehmen, sie erleben sich als ein Teil der Mutter, so als steckten sie in der Mutter - oder die Mutter in ihnen - als seien sie ein Organ, eine „Prothese" der Mutter, als dürfe die Mutter über sie verfügen, als seien sie dafür verantwortlich, dass es der Mutter gut geht. Als hätten sie nicht das Recht, sie selbst zu sein!

...und Lösen

Nachdem dir so das Phänomen deiner Verschmelzung bewusst geworden ist, der verborgene „Gewinn" aber auch der Preis, den es dich kostet, kannst du dich entscheiden, wo du hingehörst. An deinen eigenen Platz?

Dann steige aus und sage zu deiner Mutter: „Du bist Du, ich bin ich, Du hast dein Schicksal, ich habe meines - und es darf anders sein als deines!"

Auch wenn sich das egoistisch oder lieblos anfühlt, es ist gesund, es ist dein gutes Recht! Wenn das Gefühl verwirrt ist, folge deinem Verstand!

Rückgabe des übernommenen Schweren

Wenn du auf Mutters Boot warst, dann kennst du ihr Leid, ihren Schmerz, ihre Schuldgefühle, und hast es vielleicht getragen, als wären es deine eigenen? Du hast geglaubt, es würde für Mutter leichter, wenn du es ihr abnehmen würdest? Eine Illusion! Und das hält dich fest, am falschen Platz.

Symbolisiert durch einen schweren Kieselstein kannst du der Mutter das Übernommene zurückgeben: "Mutter vielleicht habe ich mehr dein Leid als deine Kraft gesehen. Ich achte deine Kraft, indem ich dein Leid bei dir lasse!"

Auch wenn sich das egoistisch oder lieblos anfühlt, es ist gesund, es ist dein gutes Recht!

Zurücknehmen der eigenen Energie

Vielleicht hast du der Mutter deinen ganzen Raum, deine ganze Aufmerksamkeit, deine ganze ENERGIE zu Verfügung gestellt? Sie hat ihre eigene Energie, sie kann mit deiner Energie nichts anfangen! Aber DU kannst sie brauchen!

Möchtest du sie wieder zurück haben?

Das geht mit einer Übung aus dem QiGong: Du holst symbolisch mit deinen geöffneten Händen deine eigene Energie aus dem Raum zurück, führst sie dreimal - die Handflächen übereinander gelegt - zu dir selbst zurück: zu deinem Herzen, zum Kopf, zum Bauch, zum Kreuzbein, je nachdem wo du deine Energie gerade „brauchst"!

Erstaunlich, wie tief die Wirkung ist!


Erster Kontakt zu den abgespaltenen Selbst-Anteilen

Spüre zu deinen Selbstanteilen: hättest du sie gerne näher bei dir? Lehnst du sie nicht mehr ab? Möchtest du mit ihnen verbunden sein?

Da ist dein erwachsenes Selbst, das frei, unbeschwert, unabhängig ist. Kennst du es? Magst du es? Oder ist es gefährlich? Vielleicht mögen dich dann manche nicht mehr? Gehst du das Risiko ein?

Dann nimm das Kissen, das dies erwachsene Selbst repräsentiert, und drücke es fest an dich. Spüre wie es sich anfühlt, wenn du eins wirst – mit dir selber.

Und dein kindliches Selbst? Wenn du es jetzt immer noch ablehnst, denkst, es hätte ganz anders sein müssen, dann siehst du es vielleicht noch aus Mutters Perspektive. Dann lege symbolisch Mutters Brille ab, und sieh, ob du an ihm irgend etwas auszusetzen hast? Es hat vielleicht viel ausgehalten: war alleine, einsam, verletzt, verwirrt, traurig, wütend? Du kannst zu ihm sagen: "danke dass du das damals alles ausgehalten hast, dass du nicht gestorben bist, dass du nicht verrückt geworden bist. Du bist sehr stark!" Wie geht's da deinem inneren Kind?

Was hätte es damals gebraucht?

Vielleicht hat es zu selten gehört: wie schön, dass du so bist wie du bist! Du bist einzigartig! Und ich mag dich so wie du bist!

Kannst du es in den Arm nehmen, ihm als Erwachsener heute das geben, was es damals gebraucht hätte? Schön, dass es dich gibt! Du bist ganz in Ordnung, so wie du bist! Ich lass dich nicht mehr alleine! Ich bin für dich da! Ich lasse nicht zu, dass du verletzt wirst! Ich sorge für dich, du sollst auch deinen Spaß haben!!

Dann nimm es so nahe zu dir, wie dir möglich ist. Spüre wie du mit beiden Teilen gleichzeitig verbunden bist! Beides bist du! Da gibt es nichts zu verstecken oder zu entschuldigen! DAS BIST EINFACH DU, OB ES DEN ANDEREN GEFÄLLT ODER NICHT!


Abgrenzung zur Mutter

Du kannst mit deinem Selbst nur verbunden sein, wenn es eine klare Grenze zwischen dir und deiner Mutter gibt. Es ist dein innerer Raum. Es sollte nur „drin sein, was draufsteht"! Vielleicht ist dein Raum zu 75 % von deiner Mutter besetzt? Bist du eine „Mogelpackung"? Kannst du unterscheiden zwischen „Selbst" und „Nicht selbst". Bist du bereit, deine Grenze zu schützen, auch gegenüber deiner Mutter? Ja?

Das kannst du, auf einer symbolischen Ebene, in deiner Imagination selbst überprüfen. Stell dir vor, sie kommt auf dich zu, und bevor sie deine Grenze erreicht, schiebst du sie mit voller Kraft zurück.

Das fühlt sich ungewohnt an? Verboten? Kalt? Lieblos? Das, was dich jetzt hemmt, ist ein „unbewusstes Abgrenzungsverbot". Es ist der Kern des Symbiosethemas.
Auch wenn sich das egoistisch oder lieblos anfühlt, es ist gesund, es ist dein gutes Recht!
Wiederhole es, bis du deine Grenze mit voller Entschiedenheit schützen kannst.
(Dieses Ritual lässt sich noch besser real, mit einem Repräsentanten der Mutter vollziehen.)


Verbindung mit den abgespaltenen Selbst-Anteilen

Zum Schluss wendest du dich wieder zu deinen Selbst-Anteilen. Versuche, statt mit der Mutter, mit deinem Selbst zu verschmelzen, mit den Anteilen, die du glaubtest der Mutter nicht zumuten zu dürfen.

Do fühlst du dich vollständig, ganz, heil.

Und dann kannst du der Mutter dich zeigen, wie du wirklich bist:
„Mutter, du kennst mich noch gar nicht. Da gibt es einen Teil von mir, der ist gar nicht lieb und brav, der fühlt sich auch vollständig ohne dich. Und einen anderen, der darf auch schwach oder traurig sein, verspielt und übermütig. Und ab heute verstecke ich mich nicht mehr, ab heute stehe ich zu mir, so wie ich bin!"


Gegenabgrenzung

Wer sich schlecht abgrenzen kann, hat seinen eigenen Raum noch nicht in Besitz genommen. Daher bewegt er sich gerne in fremden Räumen, mischt sich da ein – in bester Absicht. Wenn dann der andere ihn stoppt, fühlt er sich verletzt, verkannt – er glaubt, es doch nur so gut zu meinen.

Jetzt stell dir vor, du gehst auf deine Mutter zu, und sie stoppt dich an ihrer Grenze. Wie fühlt sich das an? Vielleicht wie Ablehnung, Nicht-Geliebt -Werden? Oder ist es auch erleichternd?

An sich ist es ganz normal: wenn du deine Grenze gegenüber deiner Mutter schützen darfst, dann darf sie das auch dir gegenüber! Vielleicht ist ja genau das das Problem, dass sie das nicht konnte?!
Es verdeutlicht auch: du bist in Mutters Raum gar nicht zuständig, und getrennt von deinem Selbst auch gar nicht handlungsfähig. Und diese Gegenabgrenzung betrifft auch die Zeitachse: was vorbei ist, ist vorbei, es gibt in der Realität kein zurück!


Gesunde Distanz und Achtung

Wenn es gelingt, in dieser Weise eine gesunde Distanz zum Gegenüber herzustellen, dann ist das meist mit einem Zuwachs an Achtung verbunden, für sich selber, aber auch für das Gegenüber. Und diese gegenseitige Achtung ist die Voraussetzung für wirkliche Liebe.

Stell dir vor, wie deine Mutter auf dich schaut!? Kann es sein, dass sie im Grunde glücklich ist, wenn du so bei dir selber angekommen bist?

Mütter und Väter wünschen sich starke selbstbewusste Kinder - und verhindern es bisweilen unbewusst. Die Tragik der Eltern!?

Diese Rituale lassen sich auch in abgewandelter Form mit anderen Personen, dem Vater, einer Grossmutter, deinem Partner, einem Geschwister, einem Kind, einem früh Verstorbenen vollziehen, von denen man noch nicht getrennt ist. Aber auch mit einem Vorgesetzten und schwierigen Kollegen!
Wenn du merkst, dass diese Rituale etwas in dir auslösen, und wenn du mehr davon spüren willst, empfehle ich dir, diese Schritte in therapeutischer Begleitung zu vollziehen!



FEEDBACK:

Hallo,
ich glaube, Ihre Seite hat mein Leben gerettet.

Ich arbeite schon viele Jahre intensiv an mir selber, vorher Therapien etc seit ich 18 Jahre alt war. Heute bin ich 39.

Ich bekam mit 18 Anstzustände und trotz aller Therapien wurde alles immer schlimmer.
Bis ich letztendlich vor einigen Jahren nicht mehr meine Wohnung verlassen konnte, weil ich nur noch ohnmächtig war, kraftlos und Todesängste hatte fast ununterbrochen.
Ich hab dann an mir selbst gearbeitet mit energetischen Methoden.
ZPoint, TAT und Mace Methode verhalfen mir zu Angstfreiheit seit kurzem, aber nicht zu meiner Freiheit.
Ich bin vor einem Jahr aus der Stadt meiner Mutter weggezogen, aber frei fühlte ich mich immer noch nicht, es ging nicht vorwärts und immer wieder landete ich beim abarbeiten meiner Themen, bei dem Thema: ich muss alles teilen, nie bin ich alleine etc.

Und gestern stieß ich zufällig beim Surfen nach Symbiose auf diese Seite. Ich hab die Beschreibung durchgelesen und gleich die Übung gemacht meine Mutter kraftvoll und aktiv aus meinem inneren Raum zu schicken und ich fühle mich wie neugeboren.

Meine Kraft kehrt zu mir zurück, es ist unglaublich. Ich könnte nur irre vor mich hinkichern, weil es so viel Spaß macht sie aktiv weg zuschicken und schwupps meine Kraft wieder zu spüren :-)
Ich konnte mir das vorher nie erklären was da passierte bei mir, was das genau ist. Abgrenzen, Abnabeln etc. die Worte kannte ich, aber das half mir nicht viel weiter. Ständig war da diese Schwäche, im Denken, im Körper, brrr. Erst jetzt hat es richtig geklickt und ich habe schon nach 1 Tag wieder Lust auf mein Leben, auf Aktivität und Lebensfreude, es ist unbeschreiblich.
Ich bleibe dran!

In W. haben Sie nicht zufällig jemanden der aufstellt?

Herzliche Grüße!

A.


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