Inhalte dieses Newsletters:
Linksverkehr
Zurück aus meinem ersten Urlaub in England...
beeindruckt von der Fröhlichkeit, der Freundlichkeit und der Toleranz der Menschen aus so vielen
unterschiedlichen Ländern...
Der Linksverkehr, am Steuer eines Leihwagens!
Du hast immer das Gefühl, etwas grundlegend Falsches zu tun und gleich die Katastrophe zu erleben..
Und doch, wenn du diesem Gefühl nachgeben würdest, dann gäbe es die Katastrophe.
Erstaunlich, so unmittelbar zu erfahren, wie sehr wir doch von Gewohnheiten geprägt sind, -
aber auch wie schnell wir uns umstellen können, wenn es erforderlich ist!
"Ordnungen des Hasses"
Gerade schreibe ich an einem Aufsatz über die
"Ordnungen des Hasses". Hass und Mordfantasien sind angemessene Reaktionen bei
seelischen und körperlichen Verletzungen. Wenn ich - als Kind - diese Gefühle und damit meine
eigene autonome Wahrnehmung unterdrücke, als schuldhaft abwerte, dann bleibt auch meine Liebe
blockiert und ich bin zerrissen, ohne Orientierung, verwirrt. Diese Dynamik wirkt wie eine
FALLE und sie ist zentral bei der Entstehung aller "schweren" psychiatrischen Erkrankungen beteiligt.
Sie ist aber auch für den "Wahnsinn der Normalität" (Arno Gruen) verantwortlich.
Eine wirkliche
Versöhnung, das Wieder-Fließen der Liebe ist nur möglich, wenn der
Klient diese Gefühle
zulassen und ausdrücken darf.
Termine
14.-16. September: Der Weiterbildungskurs 2006/7 beginnt mit dem ersten Block.
22.-24. September: Bei den 2. Oldenburger Aufstellungstagen werde ich meine neuen Einsichten zum ersten mal vor einem fremden Publikum zur Diskussion stellen, ich bin schon sehr gespannt.
13.-15. November: In einem "Spezialseminar" für Aufsteller, Therapeuten und interessierte Klienten werde ich die Themen Symbiose, Autonomie, Destruktives Verhalten - "Ordnungen des Hasses" - theoretisch und praktisch erläutern.
Seminartermine und weitere Infos wie immer
unter www.e-r-langlotz.de
Abschied
Am 25.7.06 habe ich mich von meiner 91-jährigen
Mutter verabschiedet. Sie war eine starke Frau, wie eine Eiche, und für viele in ihrer Umgebung
wichtig.
Bis zuletzt war sie wach, neugierig, staunend und dankbar.
Sie
hinterläßt eine große Lücke.
Aber wie in der Natur:
die anderen Eichen,
die bisher in ihrem Schutz und Schatten standen, sind nun Wind und Wetter,
aber auch dem Licht und Wärme der Sonne direkt ausgesetzt.....
ES WIRD VIELLEICHT AUCH NOCH DIE TODESSTUNDE
UNS NEUEN RÄUMEN JUNG ENTGEGENSENDEN,
DES LEBENS RUF AN UNS WIRD NIEMALS ENDEN......
WOHLAN DENN HERZ, NIMM ANSCHIED UND GESUNDE!