zur Person Ero Langlotz

Systemtherapeut Ero Langlotz München
Dr. med. Ero Langlotz

Systemischer Psychiater und
Psychotherapeut

Seit 1976 eigene Praxis in München.

Mein Weg

Als Psychiater habe ich gelernt, das Krankhafte, das Defizit der Klienten zu erkennen und danach eine Diagnose zu erstellen.
Allzu schnell identifiziert man jedoch als Arzt seinen Patienten mit dieser Diagnose – einem Artefakt! – und veranlasst ihn, sich ebenfalls damit zu identifizieren. Was bleibt dem Klienten, der sich selber nicht mehr versteht – da er sich an alle anpasst? – sich auch an die Sicht seines Psychiaters anzupassen, da er ja auf ihn angewiesen ist?
Das nennt man dann Compliance!
Unzufrieden mit dieser Art von Psychiatrie war ich auf der Suche nach  ganzheitlichen Therapiekonzepten, die nicht defizit-orientiert sind und begegnete: Karlfried Dürckheim – initiatische Therapie – und Arnold Mindell – prozessorientierte Psychotherapie und der systemischen Therapie.

Systemaufstellungen

Und ich begegnete Bert Hellinger.
Ich verdanke ihm viel. Durch ihn lernte ich das Familienstellen kennen, die Wucht der Generationen übergreifenden Verstrickungen. Seit 1994 integriere ich die Systemaufstellungen in meine therapeutische Praxis. Die Besonderheiten meiner psychiatrischen Klientel brachten mich dazu, neue Lösungsstrategien zu erproben. Dabei beschäftigte ich mich auch intensiv mit schamanischen Ritualen. Dies hat meine Sichtweise von Krankheit und Gesundheit, von Leben und Tod – aber auch meinen Aufstellungsstil – nachhaltig verändert.

schamanische rituale trommel roseSchamanen haben ein einfaches, aber ganzheitliches und wertfreies Verständnis von Krankheit: Sie verstehen Krankheit als Fehlen von etwas, was dazugehört und/oder als Anwesenheit von etwas, das nicht dazu gehört („Besetzung“). Heilung bedeutet demnach: Wiederverbinden mit dem, was fehlt und Trennen von dem, was nicht dazu gehört.

Rituale sind symbolische Handlungen. Da sie den Körper mit einbeziehen, wirken sie unmittelbar auf die im Körper (dem Unbewussten) gespeicherten Muster ein.

Mit dem Instrumentarium der Systemaufstellungen und dem schamanischen Krankheitsverständnis lernte ich auf eine ganz neue Weise, das Symbiosemuster, die Tendenz zu Verschmelzung (Ko-Abhängigkeit), zur Selbstentfremdung als Grundstörung wahrnehmen. Mir wurde immer wichtiger, meine Klienten dabei zu unterstützen, zu sich selbst, zu ihrer Identität, zu ihrer Autonomie zu finden.
Ich konnte in Vielem Bert Hellinger nicht mehr folgen. Unsere Wege trennten sich.

Es entstand die Methode der

SYSTEMISCHEN SELBST-INTEGRATION >>