Newsletter August 2007
25.07.2007
Liebe Freunde!
Liebe KollegInnen!


Inhalte dieses Newsletters:
  • Initiatisches Familienstellen®
  • Forum Initiatisches Familienstellen®
  • „Kapitänsliste"
  • Von der Autodestruktion zur Abgrenzung
  • Transformation der Aggression durch IFSL®
  • Termine
  • Urlaub


IFSL®

Es ist soweit: Der Begriff „INITIATISCHES FAMILIENSTELLEN nach Dr. LANGLOTZ (IFSL®) ist als Wortmarke unter der Nr. 807 23 224.7/42 beim Deutschen Patent- und Markenamt registriert! Damit ist die Verwendung dieser Bezeichnung rechtlich geschützt.
Ich spüre, wie wichtig dieser Schritt für meine eigene Identität aber auch für die meiner Arbeit ist! Manche mögen das vielleicht als Ich-bezogen, als wichtigtuerisch abwerten. Ich verstehe das - in Übereinstimmung mit der Selbst-Psychologie Kohuts - als gesunden Narzißmus und ich stehe dazu! Und ich meine wahrzunehmen, daß eine, besonders in esoterischen Kreisen verbreitete „Selbst-Losigkeit" - die sich oft als etwas Besseres versteht - diesen gesunden Narzißmus durch eine „anmaßende Demut" ersetzt.
Dieser Schritt ist aber auch wichtig für alle, die das Konzept des IFSL unter dieser Bezeichnung als Therapeut/In anwenden oder andere in diese Methode einführen möchten.

FORUM IFSL®
Ersetzt ab sofort das „Forum Verschmelzung". Therapeuten, die mit dem Konzept IFSL® arbeiten, können unter dem Paßwort odysseus eigene Beobachtungen, Erfahrungen, Rückmeldungen eintragen.
Gleichzeitig werde ich die beiden Rubriken „Feedback" und „Forum allgemein" zusammenfassen unter „ Feedback".

„Kapitänsliste"
Seit einiger Zeit erhalten die Teilnehmer meiner Therapieseminare ein „Kapitäns-Patent". Wer möchte, kann auf einer Liste der „IFSL-Kapitäne und -Capitanas" aufgenommen werden, mit Vornamen, PLZ und Ort sowie Telefonnummer - also ohne Nachnamen und Adresse.
Es wird immer deutlicher, das viele Klienten von einer „kollektiven Symbiose" betroffen sind, d.h. daß sie in ihrem Selbstfindungsprozeß von Freunden und Familie wenig unterstützt, vielleicht sogar behindert werden. Da kann der Austausch mit anderen „Schicksalsgenossen" im Sinne einer gegenseitigen Unterstützung und Vernetzung sinnvoll sein. Denkbar wären auch regionale Treffen.

Von der Selbst-Zerstörung zur Abgrenzung,
Transformation der Aggression durch Initiatisches Familienstellen®

In den letzten Monaten ist mir der Zusammenhang zwischen symbiotischer Verschmelzung, Aggressionshemmung und „Nicht bei sich selbst sein können" immer deutlicher geworden. Durch die Einbeziehung eines Stellvertreters für das „wahre Selbst" wird diese dramatische Dynamik sichtbar. Klienten stellen ihr „Selbst" oft weit entfernt von ihrem eigenen Stellvertreter auf. Verschmelzung hat ja zweierlei Aspekte: ich stecke im anderen drin, aber auch er steckt in mir! So hat mein „Selbst" buchstäblich keinen Platz mehr bei mir!
Durch den Prozeß des „Entschmelzens" - oft mit mehreren Personen! - insbesondere durch das „Hinausschieben" der „verinnerlichten" Person aus dem „Inneren Raum" wird dieser erst frei, so daß das Selbst endlich seinen eigentlichen Platz einnehmen kann. Die Erfahrung, endlich „bei sich selbst" zu sein, das eigene Aggressionspotential für die Abgrenzung nützen zu dürfen, anstatt es gegen sich selbst richten zu müssen, ist sehr eindrücklich. Die Klienten selbst, aber auch alle anderen Seminarteilnehmer lieben diese „Aggressionsübung", die ich auch in der Einzelbehandlung mit großem Erfolg durchführe.
Der „natürliche" Kanal für die Aggression - unter anderem die Regulierung von Nähe und Distanz im Kontakt - wird offensichtlich durch das Symbiosemuster blockiert, so daß sich die Aggression staut und sich unbewußt nach innen - oder unkontrolliert nach außen entlädt. Durch den Lösungsprozeß wird bildlich gesprochen der natürliche Kanal wieder geöffnet, so daß die Aggression wieder für die Kontaktregulierung und den Schutz zur Verfügung steht. Der Aggressions-Stau und damit der Streß läßt nach, die aggressive Entladungen nach außen und innen sind nicht mehr erforderlich. Die Wahrnehmung für die eigenen Gefühle öffnet sich wieder und damit die Möglichkeit, sich zu orientieren, selbstbestimmt zu handeln.
Die „Dornen" die sich durch die Symbiosemuster „nach innen gerichtet haben", werden wieder nach außen „gedreht", da, wo sie eigentlich hingehören, als Schutz! Die Erfahrung, sich angemessen wehren zu können, ermöglicht erst Nähe und Kontakt
Diese Vorgehensweise eröffnet neue Möglichkeiten in der Behandlung von Klienten mit Störungen des Selbst und mit somatischen Erkrankungen. Fallbeispiele dazu auf der homepage („Ich bin falsch" „Herzinfarkt").

TERMINE
Initiatisches Familienstellen, Grundkurs, 6 Blöcke a 3 Tage, Beginn: 27.-29.09.07.
Initiatisches Familienstellen, verkürzter Grundkurs für Familienaufsteller, die früher bei mir oder woanders eine Ausbildung abgeschlossen haben, Beginn: 07.-09.11.07
In beiden Ausbildungsgruppen gibt es noch freie Plätze!
Supervisionsblöcke IFSL®
Für die eigene Arbeit ist die regelmäßige Super/Intervision entscheidend wichtig. Daneben werde ich in diesen Blöcken jeweils die neuesten Erkenntnisse mitteilen. Mindestens ein Supervisionsblock im Jahr ist obligatorisch für die, welche die IFSL®-Lizenz benutzen wollen.
Termine: 11.-13.10.07, 08.-10.05.08, 18.-20.09.08.

URLAUB!
Im August ist die Praxis geschlossen, ich bin mit meiner Familie in Griechenland. Endlich!
Ich wünsche auch euch allen einen schönen Urlaub!

Robert Langlotz




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