IFSL®
Es ist soweit: Der Begriff „INITIATISCHES FAMILIENSTELLEN nach
Dr. LANGLOTZ (IFSL®) ist als Wortmarke unter der Nr. 807 23 224.7/42 beim Deutschen Patent- und
Markenamt registriert! Damit ist die Verwendung dieser Bezeichnung rechtlich geschützt.
Ich spüre, wie wichtig dieser Schritt für meine eigene Identität aber auch für die
meiner Arbeit ist! Manche mögen das vielleicht als Ich-bezogen, als wichtigtuerisch abwerten. Ich
verstehe das - in Übereinstimmung mit der
Selbst-Psychologie Kohuts - als gesunden Narzißmus und ich stehe dazu! Und ich meine wahrzunehmen,
daß eine, besonders in esoterischen Kreisen verbreitete „Selbst-Losigkeit" - die sich
oft als etwas Besseres versteht - diesen gesunden Narzißmus durch eine „anmaßende
Demut" ersetzt.
Dieser Schritt ist aber auch wichtig für alle, die das Konzept des
IFSL unter dieser Bezeichnung als Therapeut/In anwenden oder andere in diese Methode einführen
möchten.
FORUM IFSL®
Ersetzt ab sofort das „Forum Verschmelzung". Therapeuten, die
mit dem Konzept IFSL® arbeiten, können unter dem Paßwort odysseus eigene Beobachtungen,
Erfahrungen, Rückmeldungen eintragen.
Gleichzeitig werde ich die beiden Rubriken
„Feedback" und „Forum
allgemein" zusammenfassen unter „
Feedback".
„Kapitänsliste"
Seit einiger Zeit erhalten die Teilnehmer meiner
Therapieseminare ein „Kapitäns-Patent". Wer möchte, kann auf einer Liste der
„IFSL-Kapitäne und -Capitanas" aufgenommen werden, mit Vornamen, PLZ und Ort sowie
Telefonnummer - also ohne Nachnamen und Adresse.
Es wird immer deutlicher, das viele Klienten
von einer „kollektiven Symbiose" betroffen sind, d.h. daß sie in ihrem
Selbstfindungsprozeß von Freunden und Familie wenig unterstützt, vielleicht sogar behindert
werden. Da kann der Austausch mit anderen „Schicksalsgenossen" im Sinne einer gegenseitigen
Unterstützung und Vernetzung sinnvoll
sein. Denkbar wären auch regionale Treffen.
Von der Selbst-Zerstörung zur Abgrenzung,
Transformation der Aggression durch
Initiatisches Familienstellen®
In den letzten Monaten ist mir der Zusammenhang zwischen symbiotischer Verschmelzung,
Aggressionshemmung und „Nicht bei sich selbst sein können" immer deutlicher geworden.
Durch die Einbeziehung eines Stellvertreters für das „wahre Selbst" wird diese dramatische
Dynamik sichtbar. Klienten stellen ihr „Selbst" oft weit entfernt von ihrem eigenen
Stellvertreter auf. Verschmelzung hat ja zweierlei Aspekte: ich stecke im anderen drin, aber auch er
steckt in mir! So hat mein „Selbst" buchstäblich keinen Platz mehr bei mir!
Durch den Prozeß des „Entschmelzens" - oft mit mehreren Personen! - insbesondere
durch das „Hinausschieben" der „verinnerlichten" Person aus dem „Inneren
Raum"
wird dieser erst frei, so daß das Selbst endlich seinen eigentlichen Platz einnehmen kann.
Die Erfahrung, endlich „bei sich selbst" zu sein, das eigene Aggressionspotential für
die Abgrenzung nützen zu dürfen, anstatt es gegen sich selbst richten zu müssen, ist
sehr eindrücklich. Die Klienten selbst, aber auch alle anderen Seminarteilnehmer lieben diese
„Aggressionsübung", die ich auch in der Einzelbehandlung mit großem Erfolg
durchführe.
Der „natürliche" Kanal für die Aggression - unter
anderem die Regulierung von Nähe und Distanz im Kontakt - wird offensichtlich durch das
Symbiosemuster blockiert, so daß sich die Aggression staut und sich unbewußt nach
innen - oder unkontrolliert nach außen entlädt. Durch den Lösungsprozeß
wird bildlich gesprochen der natürliche Kanal wieder geöffnet, so daß die Aggression
wieder für die
Kontaktregulierung und den Schutz zur Verfügung steht. Der Aggressions-Stau und damit der
Streß läßt nach, die aggressive Entladungen nach außen und innen sind nicht
mehr erforderlich. Die Wahrnehmung für die eigenen Gefühle öffnet sich wieder und damit
die Möglichkeit, sich zu orientieren, selbstbestimmt zu handeln.
Die „Dornen" die
sich durch die Symbiosemuster „nach innen gerichtet haben", werden wieder nach außen
„gedreht", da, wo sie eigentlich hingehören, als Schutz! Die Erfahrung, sich angemessen
wehren zu können, ermöglicht erst Nähe und Kontakt
Diese Vorgehensweise eröffnet neue Möglichkeiten in der Behandlung von Klienten mit
Störungen des Selbst und mit somatischen Erkrankungen. Fallbeispiele dazu auf der homepage
(„Ich bin falsch"
„Herzinfarkt").
TERMINE
Initiatisches Familienstellen, Grundkurs, 6 Blöcke a 3 Tage, Beginn: 27.-29.09.07.
Initiatisches Familienstellen, verkürzter Grundkurs für Familienaufsteller, die früher
bei mir oder woanders eine Ausbildung abgeschlossen haben, Beginn: 07.-09.11.07
In beiden
Ausbildungsgruppen gibt es noch freie Plätze!
Supervisionsblöcke IFSL®
Für die eigene Arbeit ist die regelmäßige Super/Intervision entscheidend wichtig.
Daneben werde ich in diesen Blöcken jeweils die neuesten Erkenntnisse mitteilen. Mindestens ein
Supervisionsblock im Jahr ist obligatorisch für die, welche die IFSL®-Lizenz benutzen wollen.
Termine: 11.-13.10.07, 08.-10.05.08,
18.-20.09.08.
URLAUB!
Im August ist die Praxis geschlossen, ich bin mit meiner Familie in
Griechenland. Endlich!
Ich wünsche auch euch allen einen schönen Urlaub!
Robert Langlotz