DIE UNSICHTBARE SCHUTZSCHICHT, VORAUSSETZUNG FÜR AUTONOMIE

Natürliche Schönheit und Würde

Tiere haben es, und Kinder. Es ist schwer zu beschreiben. Es macht sie so anziehend. Wir finden es auch bei Erwachsenen, bei Naturvölkern, allerdings immer seltener.

Es hat etwas zu tun mit Selbstachtung, aber auch mit Achtung für Andere, es verbindet Offenheit, Ehrlichkeit mit einer gewissen Distanz.

Und es hat etwas Unabhängiges, Echtes, Unangepasstes, Authentisches, in sich selbst Ruhendes.

Deshalb finden wir es mehr bei Katzen als bei Hunden.


Wir finden es umso anziehender, je weniger wir selbst es haben.

Weil wir spüren, daß es uns fehlt?

Weil es eigentlich zu uns gehört. Weil es unserem Eigentlichsten, unserem Selbst entspricht.


Das Geheimnis von Schönheit und Würde

Es braucht einen eigenen Raum, die Unterscheidung zwischen Eigenem und Fremden, die Fähigkeit, das Fremde als Fremdes, als nicht zugehörig zu erkennen und auf einer gesunden Distanz zu halten – so lieb, wertvoll und schön es auch sein mag.

So entsteht eine innere Grenze, etwas das uns umhüllt und schützt und eine gesunde Distanz zum anderen schafft,


eine unsichtbare Schutzschicht.

Sie ermöglicht uns,


Sie ermöglicht gleichzeitig den anderen und uns selbst zu achten.

Das bewahrt uns davor,

Es ermöglicht uns,

Diese unsichtbare Schutzschicht ist Voraussetzung für Selbst-Bestimmung, für Autonomie.


Wie kann die unsichtbare Schutzschicht verloren gehen?

Sie entsteht in der Kindheit, ein sehr sensibler Prozess.

Wenn die Schutzschicht fehlt

Die Betroffenen neigen zu Verschmelzung mit einem Gegenüber. Das heisst, sie tendieren in der Nähe eines Anderen dazu,

Oder - um das zu kompensieren -

So entstehen die primären und sekundären Aspekte des Symbiosemusters.