FALLBEISPIEL DEPRESSIVE ERSCHÖPFUNG
Zur Dynamik bei abgetriebenem Geschwister
„Systemische Selbst-Integration"


Es ist schon lange bekannt, dass manche Klienten „am falschen Platz stehen“, dass sie zum Beispiel mit einem früh gestorbenem Geschwister „identifiziert“ sein können. Durch das „Anschauen“ und Bewusstmachen allein lässt sich – nach meiner Erfahrung - eine solche Identifizierung nicht wirklich lösen.

Diese „Identifizierung“ hat tiefe Auswirkungen auf die Persönlichkeitsstruktur der Betroffenen.

Sie können sich nur schwer flexibel abgrenzen, sie schwanken zwischen Verschmelzung und Überabgrenzung,

sie neigen dazu, ihre Aggression zu unterdrücken bzw. gegen sich selbst zu richten und

sie haben oft wenig Verbindungen zu sich Selbst, zu ihren Bedürfnissen und Gefühlen.

Diese Aspekte können als Ausdruck eines Symbiose-Musters (1,2,3,) verstanden werden, das in manchen Familien von Generation zu Generation weiter gegeben wird. Dies Symbiosemuster ist unbewusst und nur schwer zu lösen.

Durch eine einfache Veränderung, durch die Verwendung von Repräsentanten für Selbstanteile kann das Symbiosemuster sichtbar gemacht und in einem verdichteten Prozess durch geeignete Interventionen gelöst werden.

Dieser Lösungsprozesses, den ich als „systemische Selbst-Integration“ bezeichne, soll durch ein Fallbeispiel verdeutlicht werden.



Fallbeispiel abgetriebenes Geschwister

Eine 27-jährige Frau kommt zum ersten mal zur Beratung. Sie ist Studienreferendarin.

Seit ihrer Pubertät leide sie unter Depressionen. Sie habe alles versucht: Klinik, Medikamente, Verhaltenstherapie, Kurztherapie, Psychokinesiologie mit Familienaufstellung. Das habe ihr immerhin geholfen, nicht ganz zusammenzubrechen. Aber sie fühle sich total erschöpft, könne sich seit Jahren nicht mehr richtig konzentrieren. Sie fühle sich völlig am Ende.


Systemische Familienanamnese

Sie ist die erste von zwei Kindern. Nach dem jüngeren Bruder, sie war 12 Jahre alt, habe ihre Mutter eine Schwangerschaft im 7. Monat abgetrieben.

Sie schluchzt, die Trauer überwältigt sie.

Die Ärzte hätten der Mutter angeblich zur Abtreibung geraten, da sie eine Virushepatitis habe. Die Mutter habe ihr das erst kürzlich unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählt, und auch nur, weil sie diese Depressionen hätte und die Mutter glaube, das sei die „Strafe“ für ihre Abtreibung.

Hier wird deutlich, dass die Mutter das Schicksal der Tochter mit ihrem eigenen in Verbindung bringt, als gäbe es kein eigenes vom andere abgetrenntes Schicksal, als gäbe es keine Grenzen.

Sie selbst hätte sich ein jüngeres Geschwister gewünscht. Dennoch versuchte sie die Mutter zu trösten: ein drittes Kind sei zuviel gewesen.

Dieses die Mutter trösten kann dazu führen, dass die Klientin „zur Komplizin“ der Mutter wird und sich für die Abtreibung schuldig fühlt.

Zum Vater erzählt sie, er sei der zweite von Zwillingen gewesen, so klein und schwach – wieder überwätigt sie ein Schluchzen. Die Ärzte hätten der Grossmutter gesagt - es war 1945 – das Kind würde sowieso sterben, sie solle sich da keine Mühe geben. Ein polnischer Arbeiter hätte sich des Kindes angenommen, sodass es am nächsten Tag zu trinken begann und gross wurde!


Ich sage ihr, mein Eindruck wäre, dass sie das Leid anderer so intensiv erlebe, als sei es ihr Eigenes, als sei sie „in einem gemeinsamen seelischen Raum“ mit dem Anderen. Ich vermute, sie habe keinen eigenen seelischen Raum, keine Grenze.

Sie nickt.

Ob es sein könne, dass sie sich am Platz des abgetriebenen Geschwisters befinde, ob sie da Gefühl kenne, wie dies Geschwister keinen Platz im Leben und in dieser Familie zu haben?

Und sie bestätigt das mit heftigem Kopfnicken.

Ich schlage ihr vor, gleich in dieser ersten Sitzung ihre Beziehung zu dem abgetriebenen Geschwister zu untersuchen.

Sie ist dazu bereit.


Krisenintervention

Ich stelle einen Stuhl als Repräsentanten für das abgetriebene Geschwister auf, ihr gegenüber. Sie wird ganz traurig.

Ich sage ihr: Es gibt einen Teil von Ihnen, der sich unbeschwert fühlt, dem es gut gehen darf, obwohl es ein abgetriebenes Geschwister gibt.

Sie schaut mich verständnislos an. Da scheint ihr unvorstellbar.

Kennen Sie diesen Teil? Dieser Teil gehört „zu ihrer Grundausstattung!“ Wo befindet sich dieser Selbst-Anteil von Ihnen!

Sie zeigt auf einen Platz, zwei Meter entfernt, schräg hinter ihr, von ihr abgewandt.

Als Ausdruck dafür, dass sie eigentlich getrennt von ihrem abgetriebenem Geschwister ist, nicht ein Teil von ihm, lege ich einen Schal als Symbol der Grenze zwischen sie und das abgetriebene Kind.

Das ist ihr ungewohnt, aber erleichternd.

Ich möchte jetzt mit Ihnen klären, ob es eine Vermischung mit diesem kleinen Wesen gibt, ob sie an seinem Platz stehen, statt an ihrem eigenen, ob sie sein Schicksal tragen, als wäre es ihres bzw. ob sie ihm die Aufmerksamkeit, die Energie gegeben haben, die eigentlich ihnen, Ihren Selbst-Anteilen gehört.

Sie nickt zustimmend.

Am Platz des abgetriebenen Kindes fühlt sie sich so gut, soviel besser als an ihrem eigenen Platz, dass sie diesen Platz gar nicht verlassen möchte!

Ich versuche ihr das zu erklären: möglicherweise sei sie – unbewusst! - mit ihrer Aufmerksamkeit, ihrer Energie mehr bei diesem abgetriebenen Kind als bei sich selber? Vielleicht sei genau das der Grund dafür, dass sie sich an ihrem eigenen Platz fremd und energielos fühle. Und sie hätte jetzt, da ihr das bewusst werde, die Chance das zu ändern.

Immer noch zögernd geht sie auf ihren eigenen Platz zurück.

Um diesen Schritt bewusst zu vollziehen, wäre es hilfreich, zu dem Geschwister zu sagen: das ist dein Platz und dein Schicksal, du bist du und ich bin ich. Du bist deinen Weg gegangen, ich gehe meinen. Mein Weg ist ganz anders als deiner. Und ich fühle mich dennoch mit dir verbunden!

Ihr kommen wieder die Tränen, sie zögert, als hätte sie nicht das Recht, so etwas zu sagen. Aber es scheint ihr dann doch irgendwie logisch. Und sie kann diese Sätze aussprechen.

Kennen sie das Gefühl, nicht so richtig ins Leben zukommen, nicht in diese Familie zu gehören.

Sie nickt zustimmend.

Mir scheint, sie tragen das Schicksal des abgetriebenen Kindes als wäre es ihr Eigenes. Sie könnten es ihr – symbolisiert durch einen schweren Kieselstein – zurück geben.

Wieder zögert sie, diese Vorstellung scheint ihr zunächst fremd, ungehörig, aber nach einigem Überlegen scheint es ihr stimmig und sie kann den Stein symbolisch dem abgetriebenen Geschwister zurückgeben.

Ich formuliere aus der Sicht des abgetriebenen Geschwisters: Das ist meins und ich möchte gar nicht, dass du das trägst! Das belastet mich, lass da bitte die Finger davon!

Zum ersten Mal ist sie etwas erleichtert, richtet sich auf, als wäre eine Last nach vielen Jahren von ihrer Schulter genommen.

Können Sie sehen, dass Sie dem Geschwisterchen und seinem Schicksal ihren eigenen „seelischen Raum“ zur Verfügung gestellt haben, ihre Aufmerksamkeit, ihre Energie? Könnte das der Grund dafür sein, das Sie sich so ausgepumpt fühlen? Hätten Sie gerne symbolisch diese, ihre eigene Energie wieder zurück?

Wieder zögert sie, das scheint ihren Vorstellungen so völlig zu widersprechen.

Ich habe schon häufig Repräsentanten für abgetriebene Kinder aufgestellt. Denen scheint es, soweit man das beurteilen kann, nicht schlecht zu gehen. Sie fühlen sich nur dann belastet, wenn ein Lebender – die Mutter oder ein Geschwister – ihretwegen leidet. Das hält sie irgendwie fest, so als könnten sie dann ihre Totenruhe nicht finden, als könnten sie dann nicht „ins Licht gehen“.

Das leuchtet ihr ein und sie ist bereit, diese ihre eigene Energie symbolisch zurück zu nehmen.

Ich bediene mich eines schamanischen Rituals und hauche ihr symbolisch ihre eigene Energie wieder zurück, die sie dem abgetriebenen Geschwister zugewandt hatte und die ihr selbst deshalb nicht mehr zur Verfügung stand. – Die Schamanen bezeichnen das sehr anschaulich als „verlorene Seelenanteile“. Die Wirkung tritt sofort ein und ist unerwartet stark. Ihr kommen die Tränen, sie krümmt sich schluchzend. Aber es tut ihr gut?!

Kann es sein, dass Sie erst jetzt bemerken, wie völlig am Ende sie waren?

Sie nickt.

Nachdem sie sich etwas gefangen hat, frage ich sie, ob sie jetzt Beziehung aufnehmen wolle zu ihrem Selbst-Anteil, der sich frei und unbeschwert fühlen darf, der lebendig und erfolgreich sein kann?

Statt mit dem abgetriebenen Geschwister könnten sie sich mit diesem Selbst-Anteil identifizieren!

Sie geht auf diesen Teil zu – symbolisiert durch ein rotes Meditationskissen - nimmt es in die Hand, aber sie kann es noch nicht umarmen.

Könnte es sein, dass sie noch gar keinen Raum haben für diesen Selbstanteil? Dass ihr „seelischer Raum“ so angefüllt ist mit fremden Schicksalen, fremdem Leid, sodass für sie selbst kein Platz mehr ist?

Sie wird nachdenklich und nickt dann.

Sie könnten ihren eigenen seelischen Raum frei machen für ihr Eigenes, wenn sie eine Grenze setzen und diese Grenze schützen. Das erst erlaubt es ihnen, zwischen eigenem und Fremden zu unterscheiden.

Sie schüttelt den Kopf. Das würde sie gefühllos machen für fremdes Leid. Sie sehe ihre Aufgabe darin, anderen zu helfen. Und wenn sie anderen helfe, wenn sie das fremde Leid mindere, dann würde doch der innere Raum für sie frei!

Ich frage sie, ob sie hier nicht Mitgefühl und Mitleid verwechsele. Ob sie vielleicht eine besondere Form von „bescheidenem Grössenwahn“ pflege, andere „retten“ zu müssen, der sie in die völlige Erschöpfung getrieben habe. Sie könne doch selbst kaum noch auf den Beinen stehen – aber immer noch gebe sie das Gefühl nicht auf, für das Leid anderer verantwortlich zu sein.

Ich sage ihr, dass ich viel Respekt für ihre Kraft und Entschiedenheit habe, andere mit einer derartigen Dynamik wären schon längst in der Psychiatrie gelandet – oder hätten sich umgebracht.

Aber sie sei vielleicht auch ganz schön stur?

Ein kurzes Lächeln huscht über ihr Gesicht.

Und dann versuche ich, ihr den Zusammenhang zwischen Aggression, Grenze und Destruktion zu erklären.

Wir alle haben ein aggressives Potential – und das ist nichts Böses. Wir brauchen es, um uns zu schützen, um uns abzugrenzen.

Sie scheinen so etwas wie ein „unbewusstes Abgrenzungsverbot“ zu haben, das wird einem in bestimmten Familien beigebracht, so als sei Selbst-Losigkeit eine Tugend und als sei der höchste Sinn des Lebens, sich „selbst-los“ für andere zur Verfügung zu stellen.

Ich halte das nicht für „Liebe“ sondern für eine schreckliche Verwirrung. Durch dies Abgrenzungsverbot kann sich das aggressive Potential nicht mehr auf gesunde, konstruktive Weise entfalten: es staut sich an wird destruktiv und sucht sich „andere Kanäle“: es richtet sich nach innen, gegen das eigene Selbst, oder unkontrolliert nach aussen. Die Folgen: Selbstschädigung bis zum Suizid, Selbsthass, Selbstzweifel, Schuldgefühle, Selbstquälereien. Depressionen können die Folgen sein, aber auch psychosomatische Erkrankungen – und destruktive Gewalt.

Sie hört mir nachdenklich zu. Das scheine ihr alles plausibel, aber es widerspreche so sehr ihrem Gefühl, ihren tiefsten Überzeugungen.

Kann es sein, dass es gerade diese ihre Überzeugungen sind, die sie in diese Erschöpfung getrieben haben. Dass ihr Gefühl – durch die Erfahrungen in ihrer Familie – verwirrt ist? Und dass sie in die Verwirrung geraten, wenn sie diesem Gefühl folgen?

Sie zögert.

Es gibt ein schönes Beispiel für so eine Verwirrung. Ein englischer Autofahrer hat auch auf dem Kontinent zunächst das Gefühl, links fahren zu müssen. Rechts zu fahren fühlt sich total falsch an. Wenn er sich aber nach seinem Gefühl orientiert, dann „knallst“! Glücklicherweise hat er seinen Verstand, an dem er sich orientieren kann, auch wenn es sich falsch anfühlt!

Sie schmunzelt.

Und zögert immer noch!

Offensichtlich wirkt da eine unbewusste Loyalität mit dem Glaubenssystem ihres symbiotisch geprägten Familienkollektivs. Sie ist, ohne es zu wissen, in ihrem Verhalten fremd bestimmt. Und fühlt sich dabei noch moralisch besonders gut!

Ich respektiere ihre Bedenken. Vielleicht ist es für einen so ungewohnten, verbotenen Schritt noch zu früh.

Aber bedenken Sie: Das Vorrecht eines Erwachsenen ist es, auch das zu tun, was sich verboten anfühlt. Oder haben sie noch nie etwas Verbotenes getan? Und hier ist ein geschützter Raum. Ich verrate niemandem, wenn sie „etwas verbotenes tun!“

Sie schmunzelt wieder und gibt sich einen Ruck.

Der Schal als Symbol ihrer Grenze liegt vor ihr, ich vertrete das abgetriebene Geschwister und komme langsam auf sie zu. Und sie darf mich zurück schieben, bevor ich ihren „inneren Raum“ betrete – natürlich ohne mich zu verletzen! ;-)

Sie steht zwei Meter hinter der Grenze, und lässt mich auf sie zukommen. Wie gelähmt schaut sie auf mich und sagt im letzten Augenblick: „HALT!“ - ich gehe unbeirrt weiter auf sie zu. Erst als ich schon den Schal überschreite, fasst sie mich bei den Schultern. Ihr Gesicht wirkt gequält, so als müsse sie sich zu etwas sehr Unangenehmen Zwingen, aber: sie schiebt mich kraftvoll zurück!

Dennoch: Für einen Augenblick lachen ihre Augen, wir sind auf dem richtigen Weg.

Ich mache mit ihr „Abgrenzungs-Coaching“.

Sie bleiben hinter ihrer Grenze! Glauben Sie, ihre Grenze nicht überschreiten zu dürfen?

Sie nickt!

Aber ihre Grenze ist nicht ihr Gefängnis! Es ist ihr innerer Raum, den sie schützen dürfen, aber sie dürfen ihn auch verlassen!

Sie dürfen sich auf die Grenze stellen und eine zehntel Sekunde, bevor ich auf sie zugehe, dürfen sie schon herausschiessen „wie ein Abfangjäger!“

Die beiden nächsten Abgrenzungsmanöver gelingen schon besser. Ihre Haltung ändert sich, ihr Gesicht entspannt sich zu einem Lächeln.

So als würde mit jeder Abgrenzungsübung ihr selbst-destruktives Potential kleiner! Als würde dir Richtung der Aggression wieder umgedreht: konstruktiv zum Selbst-Schutz statt destruktiv gegen sich selbst.


Abschlussbemerkungen

Durch diese Vorgehensweise wird den Klienten bewusst, dass sie keinen eigenen seelischen Raum haben, sondern sofort mit dem anderen einen gemeinsamen Raum herstellen, ihren Raum dem Anderen „zur Verfügung stellen“ und dadurch für sich selbst keinen eigenen Raum mehr haben, getrennt sind von eigenen „Selbst-Anteilen“.

Die „fehlende Grenze“ wird durch ein „unbewusstes Abgrenzungsverbot“ verursacht. Das scheint zu einer „Vermischung“ der Schicksale und der Energien zu führen. So als könnten die Betroffenen ohne eine Grenze nicht zwischen Eigenem und Fremden unterscheiden.

Das Fallbeispiel zeigt eindrücklich die Wucht dieser symbiotischen Dynamik, seine tiefe Verankerung durch unbewusste, kollektive „Glaubenssätze“, und wie durch diese Vorgehensweise dem Klienten – und dem Therapeuten! - diese Dynamik bewusst gemacht werden kann. So ist er bereit sich auf lösende Rituale und Lösungssätze einzulassen.

Die verwendeten Rituale stammen aus dem Schamanismus. Sie wirken unmittelbar auf der unbewussten Ebene und sind daher besonders gut geeignet, unbewusste "Programmierungen" zu löschen.

Dieser verdichtete Lösungsprozess ermöglicht ihm, sich ohne Schuldgefühle abzugrenzen, sich wieder mit seinen abgespaltenen Selbstanteilen zu verbinden und seine blockierte und destruktiv gewordene Aggression wieder konstruktiv einzusetzen.


Nach meiner Beobachtung wird das Symbiosemuster durch drei frühe Beziehungskonstellationen geprägt:

den frühen Verlust eines Elternteils oder eines Geschwisters,

wenn Eltern einen Angehörigen früh verloren haben und der Klient unbewusst glaubt, sich „als Ersatz“ den Eltern zur Verfügung stellen zu müssen („Identifizierung“)

durch Erfahrung von Gewalt und sexuellem Übergriff („Identifikation mit dem Aggressor“)

In allen diesen Fällen ist der geschilderte Prozess der „systemischen Selbstintegration“ zur Lösung geeignet. Er kann auch als Krisenintervention eingesetzt werden.


Literatur

1) Ernst R. Langlotz "Der Symbiosefragebogen" und "Der Weg aus der Symbiose, Wege zur Ablösung und Individuation" in Systemische Aufstellungspraxis 2005, Heft 3, S. 18 bzw. 22

2) Ders. "Maligne Symbiose und Autonomiestörung als entscheidende Ursache von Stress, Krankheit und destruktivem Verhalten“ in Systemische Aufstellungspraxis 2006, Teil 1 Heft 2, S. 46 ,Teil 2 Heft 3 S. 28

3) Ders. 2009 Heft 1: "Kollektive Destruktion, ein Beitrag zur Theorie des Familienstellens" in Praxis der Systemaufstellung 2009, Heft 1