Weiterbildungsangebot
mit Dr. Ernst R. Langlotz, Psychiater, Systemtherapeut

SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION®
SYSTEMISCHES AUTONOMIE-TRAINING


DIE METHODE

Die Methode der Systemaufstellung hat sich seit ber zwanzig Jahren bewhrt, um Generationen bergreifende "Verstrickungen" festzustellen und zu lsen.
Wie ich in den letzten 15 Jahren herausgefunden habe, ist sie darber hinaus hervorragend geeignet, das weit verbreitete Symbiosemuster zu entdecken, zu untersuchen und wirksame Lsungsstrategien zu entwickeln. Sobald man Reprsentanten fr Selbstanteile aufstellen lsst, werden die zentralen Phnomene der Symbiose deutlich:

Auf Grund der Beobachtungen mit dieser Methode, die ich als „Systemische Selbst-Integration“ bezeichne, lässt sich der Symbiosekomplex beschreiben als ein Problem des eigenen seelischen Raumes.

ZUR THEORIE
SYMBIOSE UND AUTONOMIE
Kinder neigen zunächst noch dazu, sich in den Räumen der Eltern zu bewegen, sich mit der Bezugspersonen zu identifizieren. Diese "gesunde Symbiose" kann als Vorbereitung auf die eigene spätere Erwachsenenrolle verstanden werden.
In der Pubertät, mit der körperlichen und sexuellen Reifung, wird ihnen immer deutlicher, dass sie anders sind als ihre Eltern. Ihr Eigenes, ihr "Selbst" wird ihnen immer wichtiger. Da sie im seelischen Raum der Eltern nicht mit ihrem Selbst verbunden sein können, ergibt sich die Notwendigkeit, den eigenen seelischen Raum in Besitz zu nehmen, indem sie ihn gegenüber den Eltern abgrenzen. Nur so können sie mit sich selbst identisch werden, kommen sie zu einer eigenen Orientierung, werden handlungsfähig, können selbstbestimmt leben, werden autonom.
Ablösung, der Übergang vom "Symbiosemodus" zum "Autonomie-Modus" geht also einher mit der Unterscheidung zwischen Eigenem und Fremden, mit Differenzierung und Abgrenzung.


DER EIGENE SEELISCHE RAUM
In der Arbeit zeigt sich immer wieder, dass diese Ablösung erschwert oder unmöglich ist, wenn Klienten früh ganz bestimmte Beziehungskonstellationen erfahren haben:

Die Betroffenen können nicht sicher unterscheiden zwischen dem Eigenen – dem "Selbst" - und Fremden. Sie identifizieren sich mehr mit Fremden als mit dem Eigenen. Daher können sie sich auch nicht sicher abgrenzen gegenüber Fremden. Sie haben ihren eigenen seelischen Raum noch nicht vollständig in Besitz genommen. Die Betroffenen bleiben im "Symbiosemodus", der Übergang in den "Autonomie-Modus" ist blockiert.

ABGRENZUNGSVERBOT
Als zentrale Ursache des Symbiosemusters zeigt sich immer wieder ein früh gespeichertes, unbewusstes "Abgrenzungsverbot".
Zum Beispiel können traumatisierte Bezugspersonen die Autonomie- und Abgrenzungsbewegungen des Kindes nicht wohlwollend begleiten, im Gegenteil, sie reagieren oft mit Rückzug ("Liebesentzug") oder Ablehnung. Da sie z.B. eigene traumatische Verluste noch nicht verarbeitet haben, neigen sie dazu, vom Kind das zu erhoffen, was sie selbst vermisst haben. Sie erwarten, dass sich das Kind nach ihren Bedürfnissen orientiert.
Das Kind, angewiesen auf die Zuwendung der Bezugsperson, erlebt Rückzug oder Ablehnung der Bezugsperson als existenzielle Bedrohung. Die unbewusste Folge: Es bewertet die eigenen Abgrenzungsbewegungen negativ, und speichert das in seinem emotionalen Gedächtnis. Das ist perfekte emotionale Konditionierung, doppelt wirksam, weil sie unbewusst wirkt. Die eigenen Autonomie-Impulse werden blockiert, noch bevor sie bewusst werden.
Auch in den anderen drei anderen oben genannten Beziehungskonstellationen wirkt ein unbewusstes Abgrenzungsverbot.

"FIXIERTE SYMBIOSE"
Bei allen Klienten sehe ich, dass durch dieses "Abgrenzungsverbot" der Ablöseprozess beeinträchtigt ist, sodass die Betroffenen im Symbiosemuster stecken bleiben: "fixierte Symbiose".
Anders gesagt: sie verbleiben in einem – oder mehreren – fremden Räumen.
Das hat Folgen.
Die Betroffenen

Das entspricht genau den bereits oben erwähnten Aspekten der Symbiose. Diese Aspekte bedingen sich gegenseitig, und verstärken sich im Sinne eines Teufelskreises. Das macht Symbiose zur Falle.
Das derart "fixierte Symbiosemuster" ist die entscheidende Ursache für Beziehungsstörungen, psychische und psychosomatische Erkrankungen.

Mehr zum Thema Autonomie und Symbiose und zum Autonomie-Fragebogen unter www.e-r-langlotz.de und www.autonomie-training.de, und in meinem gerade im Springer-Verlag erschienenen Buch Symbiose in Systemaufstellungen. Mehr Autonomie durch Selbstintegration.

LÖSUNGSPROZESS
Der Lösungsprozess beruht auf zwei Grund-Annahmen, die jeweils überprüft werden:

Die Methoden der "Systemischen Selbst-Integration" und des "Autonomie-Trainings" erlauben dem Klienten, bestimmte Beziehungen darauf hin zu untersuchen, ob er mit dieser Person noch "einen gemeinsamen seelischen Raum" - sprich: keine Grenze – hat und deshalb noch nicht mit seinem Eigensten verbunden sein kann. Gegebenenfalls kann er in einem Lösungsprozess die Differenzierung, die Abgrenzung zum Gegenüber und die Integration des Eigenen vollziehen.
Zentral bei diesem Prozess ist die Wahrnehmung des bisher unbewussten Abgrenzungsverbotes. Das bewusste Überschreiten dieses Verbotes kann das Verbot, die emotionale Konditionierung nachhaltig lösen!
Zusammengefasst: es handelt sich um ein neues therapeutisches Paradigma, welches dem Klienten ermöglicht, direkt an seiner Struktur zu arbeiten. Das ermöglicht eine rasch und anhaltend wirkende Kurztherapie bei Beziehungsproblemen, aber auch bei einer Befindlichkeitsstörung, bei einer Phobie, einer Depression oder einer psychotischen Störung. Sie bewährt sich auch als sehr effiziente Traumatherapie. In der verkürzten Form des "systemischen Autonomie-Trainings" ist kann dies Paradigma auch für Beratung /Coaching im Bereich Beruf und Schule angewendet werden.

AUSBILDUNG
ZIELGRUPPE
A Das Ausbildungsangebot "Systemisches Autonomie-Training" (Module 1-5) ist gedacht für alle, die bereits als Berater oder Coach im Berufsleben und in der Schule tätig sind.

B Das Ausbildungsangebot "Systemische Selbst-Integration" (Module 1-10) richtet sich an Angehörige heilender, pädagogischer und sozialer Berufe: Ärzte, Psychologen und Heilpraktiker, die das Symbiose-Konzept in ihre therapeutische Arbeit mit einbeziehen wollen.

C Das Ausbildungsangebot "Systemische Selbst-Integration" für Quereinsteiger (Module 6-10) ist gedacht für Ärzte, Psychologen und Heilpraktiker, mit einer an anderem Ort abgeschlossener Ausbildung in Systemaufstellung)

TEILNAHME-VORAUSSETZUNGEN:
Die Wirkung – und die Akzeptanz - für diese neue Methode hängt von der Fähigkeit der Berater bzw. Therapeuten ab.


AUSBILDUNGS-INHALTE
Die Ausbildung umfasst die Teilnahme an den Modulen, nach jedem Modul das gemeinsame Üben ohne Leiter in "Peargroups" (selbst gebildeten Arbeitsgruppen), die Hospitation bei Gruppenseminaren und Einzelberatungen mit Verfertigen von Aufstellungsprotokollen.
In den Modulen geht es um


ZERTIFIKAT
Wer an allen Elementen der Ausbildung regelmässig teilgenommen hat, einschliesslich der Leitung einer Aufstellung in der Gruppe, muss zusätzlich einen Bericht eines eigenen Behandlungsverlaufes - mit je einem Autonomie-Diagramm vor und nach der Behandlung – verfassen:

Dann erhält er das Zertifikat, das ihm die Voraussetzung dafür bescheinigt,

Um auf der Berater- und Therapeutenliste meiner Homepage aufgenommen zu werden, muss er sich verpflichten, einmal jährlich – mindestens alle zwei Jahre - an einer Supervision teilzunehmen oder an einem Therapieseminar zu hospitieren.

LEITUNG: Dr. med. Ernst R. Langlotz, Psychiater, Systemtherapeut.


Leitung:
Dr. med. Ernst Robert Langlotz

Termine:
10 Module und unterteilt in 2 Teile à jeweils 5 Module (à 3 Tage jeweils Montag - Mittwoch): Basisteil und Aufbauteil.

Seminar-
zeiten:
Freitag 10.00-18.00 Uhr
Samstag 9.00-18.00 Uhr
Sonntag 9.00-17.00 Uhr
Mittagspause von ca. 13.00-15.00 Uhr

Honorar:
je Modul € 400.-

Zur Ausbildung gehören
Hospitationen (gratis) bei zwei meiner Therapieseminaren, oder auch bei Einzelberatungen mit Verfassen von jeweils drei Aufstellungsprotokollen.

Ort:
neue Praxis: Herzog-Heinrich-Str. 34, 80336 Mnchen


Markenschutz SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION Systemische Selbst-Integration Langlotz®


Das Familienstellen ist in Verruf geraten, z. T. weil der Begriff nicht geschützt war. Daher scheint es mir erforderlich, den Begriff "SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION®" zu schützen, um die Methode und ihre Anwender vor unprofessionellen Nachahmern zu schützen. Das hat seinen Preis.

Die Weiterbildungsteilnehmer sind berechtigt, das Gelernte in eigener Verantwortung in ihrer eigenen Arbeit zu integrieren. Auf Antrag können Sie sich die Erlaubnis geben lassen, die Bezeichnung „SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION Dr. Langlotz ®“ zu verwenden.





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