Vom 6.-8.4.2008 fand in Uslar ein Treffen der deutschen System-Aufsteller (DGfS) statt.
Ich hatte Gelegenheit, dort mein Symbiosekonzept vorzustellen und in drei Aufstellungen zu demonstrieren,
und fand damit große Resonanz.
Der Zeitpunkt war insofern günstig, da sich der erste Vorsitzende
der deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen, Heinrich Breuer, zum ersten mal öffentlich von
Hellinger distanziert hat, nachdem dieser im Ausland wahrheitswidrig behauptet hatte, die deutschen
Familienaufsteller würden ihm in den Rücken fallen.
Wir alle verdanken Bert Hellinger wichtige
Einsichten zu Generationen übergreifenden Verstrickungen. Allerdings war er schon immer autoritär,
mochte keine Kritik und konnte sehr verletzend sein. In den letzten Jahren hat er sich immer mehr zurück
gezogen, um zusammen mit seiner zweiten Frau die "Hellinger-Scientia" zu begründen und zu leiten.
In einer sehr persönlichen und berührenden Form erläuterte Heinrich Breuer, wie er, der seit 1970
mit Hellinger befreundet ist, zu dieser Entscheidung kam.
Damit hat er ein Tabu ("Abgrenzungsverbot!") gebrochen, das seit vielen Jahren in der Aufstellerszene
eine freie und offene Diskussion über Hellinger, seine Vorgehensweise, seine Begriffe und Konzepte
verhindert, und damit die lebendige Weiterentwicklung dieser wertvollen Methode beeinträchtigt hat.
Das könnte einen heilsamen Prozess anstoßen!
Nach langer Zeit fühlte
ich mich wieder wohl im Kreis der Familienaufsteller!
Da weht ein neuer Wind!
Weiterbildungsrichtlinien der DGfS
Eine neue Weiterbildungsordnung wurde verabschiedet, in welcher festgelegt wird, welche Voraussetzungen ein
Kandidat erfüllen muß, um das Zertifikat "Systemaufsteller/DGfS" zu erwerben,
das ihn auch berechtigt, auf die Aufstellerliste der DGfS aufgenommen zu werden.
Die von mir angebotene
Weiterbildung erfüllt im Wesentlichen diese Voraussetzungen, darüber hinaus beziehe ich - soweit mir
bekannt bislang noch als einziger - das Symbiosethema und dessen Lösungen an. Ich werde mich dafür
einsetzen, daß die von mir angebotene Weiterbildung in diesem Sinne anerkannt wird.
Ich
empfehle allen, die sich für diese und andere Fragen der Aufstellungsarbeit interessieren, die "Praxis
der Systemaufstellung", die zweimal im Jahr in besonderer grafischer Gestaltung
und mit einem anspruchsvollen Inhalt erscheint! Jahresabonnement € 24.40.
Bestellungen und weitere Informationen unter
www.familienaufstellung.org
Die folgende Fallvignette zeigt, dass das Symbiosekonzept auch für Organisationsaufstellungen hilfreich sein kann.
Fallbeispiel: Symbiotische Verschmelzung mit der Praxis
Eine Klientin, Heilpraktikerin, hat nach Trennung und Wegzug von ihrem Ehemann auch ihre Praxis verlegt. Da sie nun ganz
anders finanziell von dieser Praxis abhängig war, machte sie sich große Sorgen, als die Praxis nicht
gleich so gut lief.
Sie stellte einen Vertreter für die Praxis auf, sich selbst rechts daneben, und auf die andere Seite einen
Vertreter für ihr "Selbst", genauer, für den Teil von ihr, "dem es auch dann gut gehen
darf, wenn die Praxis nicht so gut läuft."
Die
"Praxis" fühlte sich unwohl, "in die Zange genommen", und ging fünf Schritte nach
vorne und drehte sich um.
Der Klientin ging es sofort besser, sie konnte jetzt auch ihr "Selbst"
wahrnehmen.
Der Leiter überprüfte, ob sie mit ihrer Praxis "verschmolzen" war - und
natürlich war sie es! Nach dem Trommelritual schlug er ihr vor, zur "Praxis zu sagen: du bist du und
ich bin ich! Du bist die Praxis und ich bin die......Chefin!
Sie stockte kurz, dann brach ein befreiendes Lachen aus ihr hervor.
Anscheinend hatte sie sich selbst eher als Sklavin der Praxis erlebt!?
Natürlich ging es der Praxis sofort viel besser!!!
Zertifikat "Initiatisches Familienstellen"
Demnächst werden die ersten meiner Schüler das Zertifikat
"Initiatisches Familienstellen" erwerben, da sie die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen.
Auf meiner
Homepage wird es eine Adressenliste geben, auf der die Betreffenden sich verlinken können.
Dann werden Klienten außerhalb Bayerns eine Adresse finden, die vielleicht näher liegt.
Ich freue mich über jeden, der das neue Konzept übernimmt, weiterentwickelt und anwendet!
Termine
Supervision 7.- 9.5.2008 fällt aus!
Supervision 17.-19.9.2008
Dieser Block gehört zur Ausbildung „Initiatisches Familienstellen“.
Darüber hinaus bietet er allen Familienstellern, egal welcher Herkunft, die Möglichkeit,
Weiterbildungs-Grundkurs (8 Blöcke) Beginn 28.-30.5.2008
Das Interesse am Initiatischen Familienstellen® nimmt zu. Aus verschiedenen Regionen bekomme
ich Anfragen nach Adressen von Therapeuten, die diese Methode anwenden. Ich sehe es als meine Aufgabe an, das,
was ich selbst wie ein wertvolles Geschenk erlebe, an möglichst viele weiter zu geben.
Therapieseminar Todtmoos/Schwarzwald 3.-6.7.2008
Aus Verbundenheit mit Pieter Loomanns, der mich in Karlfried Dürckheims
„Initiatische Therapie“ einführte, biete ich nach längerer Unterbrechung wieder einen
Workshop in Todtmoos an.
Infoworkshop Zürich 26./27./28.9.2008
Bei einem Besuch bei
meinem Bruder und seiner Frau Barbara, die Atemarbeit mit Familienstellen verbindet, hatte ich Gelegenheit,
das Inititatische Familienstellen vor erfahrenen Therapeuten vorzustellen. Die Resonanz war so stark, daß
ich einen Infoworkshop in Zürich anbiete.
Anmeldung und weitere Infos zu diesen Terminen wie immer unter
www.e-r-langlotz.de
Suche neuen SEMINARRAUM!
Der Mietvertrag für meine schönen Räume in der Steinkirchner Str. 30
läuft Oktober 2008 aus. Ich suche eine Gruppenraum, 60-100qm groß, Diele mit Garderobe,
3 WCs, Küche in München Mitte, Schwabing-Nord, Milbertshofen. Wenn einer von Euch etwas Schönes
Bezahlbares weiß, bitte melden!
Ich wünsche Euch allen einen schönen Mai!
Robert Langlotz