Bisherige Einträge und Rückmeldungen
per Email:
2010-07-08 Saida | Studio@tanzoase.net freue mich über die Fragebögen in der Webside, die ich soeben für 2 meiner Schülerinnen ausgedruckt habe. Eine hat kein web und die Andere ist so überlastet, so daß sie seit über 1 jahr noch nicht dazugekommen ist. Vielleicht melden sie sich ja. Gott segne Euch und eure Arbeit, Saida 2010-07-08 Rita durch die Aufstellung bei Dir konnte ich meine Mutter endlich gehen lassen und fühle zum ersten Mal auch Liebe zu ihr. Was mich allerdings beschäftigt, ist mein inneres Kind. In der Aufstellung war es fast böse auf mich. Ich habe es zwar in den Arm genommen, aber ich merke jetzt, daß ich Schwierigkeiten habe, liebevoll mit ihm umzugehen. Ich könnte sagen, jetzt bin ich böse auf es. Ich habe vor, bald noch einmal eine Aufstellung zu machen mit meiner Gegenwartsfamilie. Kann man diese Problematik dann noch einmal anschauen oder hast Du einen Rat, wie ich damit umgehen kann. Ein herzliches Danke für Deine Arbeit und liebe Grüße Rita 2010-07-05 Carola | carola-hz@gmx.de Lieber Robert, liebe carola, die "schlüssel" zu der nichtalltäglichen Wirklichkeit, in der heilung möglich wird, sind: nicht werten, achtung und absichtslosigkeit . ciao robert 2010-05-21 anonymus durch das letzte Seminar habe ich den Schlüssel zum selbstbestimmten Handeln und Leben gefunden. Das war es, wonach ich fast(?) mein ganzes bisheriges Leben gesucht habe. Zunächst war ich noch eher enttäuscht über die Wirkung der Aufstellung. Erstens kannte ich Deine Arbeit noch aus einer Zeit in der manches daran wesentlich dramatischer auf mich wirkte, zum anderen hatte ich zu Beginn des Seminars noch ganz andere Wünsche und Vorstellungen wie es denn für mich laufen sollte. Mir scheint, die Arbeit wie sie jetzt ist, kann wie die Essenz, wie ein Konzentrat auf das Wesentliche, zu jeder Geschichte werden. Jetzt muss ich es nur noch (!) schaffen, den Schlüssel nicht zu verlieren, zu verlegen oder gar zu v e r s c h e n k e n ! Ich habe es geschafft, nicht in überschäumenden Zorn zu handeln, sondern verwende meine Energie auf die täglichen Momente, in denen die Versuchung an mich herantritt, lieber eines anderen Leben leben zu wollen. In solchen Momenten kommt immer wieder ein Lichtlein und sagt zu mir: "Nein, liebe Andrea, in die Richtung geht es weiter!" - und ich bleibe auf meiner Route. Wo die hinführt, weiß ich nicht, jedenfalls weit weg von der erdrückenden Niedergeschlagenheit die mein Leben immer wieder, und für so lange Zeit dominiert hat. Last, but not least ein paar Worte zur Gruppe. Immer wieder bin ich fasziniert wie es sich im Laufe eines solchen Seminars herausstellt dass manche ein gleiches oder sehr ähnliches Thema oder sogar eine bestimmte Krankeit in der Familie haben. Ist das Zufall, Magie, oder ist die Anzahl der Themen einfach begrenzt? Spannenderweise finden sich diese Leute auch schon bevor das überhaupt raus ist! Wie kommt das? Was die Krankheiten betrifft, hatte ich bei meiner Mutter (Parkinson) schon immer den (bösen!) Verdacht, dass sie sehr gut zu ihrer seelischen Konstitution Mutter passte – was die eingeschränkte Mobilität betrifft. Für mich sah es aus als würde ein tiefes, seelisches Konstrukt zur körperlichen Manifestation. Es erinnert mich daran, was du über Depression und Gehirnchemie sagtest. Nämlich dass bei sehr hohem Daueridentitässtress irgendwann die Synapsen heiß laufen würden und die Chemie durcheinander käme. Das schweift vielleicht etwas vom Thema ab, würde mich aber freuen, andere Meinungen oder Erfahrungen dazu zu hören. Ja, das war es fürs erste, es grüßt Dich und Euch Andrea 2010-04-25 Joseph Zawadzki | zawasserski@web.de einige Stunden in der Sonne und austoben beim Volleyball auf einem Sandplatz später, bin ich aus tiefstem Herzen glücklich über die letzten Tage beim Familienstellen. Als ich mich bei einem Physiotherapeuten neulich für seine hilfreichen Dienste beim mich-wieder-hinbiegen herzlich bedankte, meinte er lapidar, Dank sei nicht wichtig, ich habe ihn ja schließlich dafür bezahlt. Ich sagte, dass ich beim Eintritt für ein Konzert auch für die Karte zahle und trotzdem für die Band juble (wenn sie gut sind). In diesem Sinne gilt mein Applaus also Dir, dafür dass Du Deine Berufung lebst und andere Menschen ganz wundervoll zur Selbstheilung im Rahmen einer Gruppe inspirierst. Danke für die Tränen, das Lachen, die Grenzen und den Wegweiser zur weiteren Befreiung meines Selbst. Alles Liebe weiterhin! Joseph 2010-03-29 Sigrid Frank | sigridfrank@gmx.de schon einige Zeit verfolge ich Ihre newsletter und bin stark berührt von der Intensität und Wahrheit Ihrer Arbeit, die Sie auch wunderbar in Worten wiedergeben. Ich habe mich für das 22. April Aufstellen angemeldet. In mir ist ein stark verlorenes Kind wach geworden und ich brauche Hilfe. Es wäre wunderbar, wenn es klappen würde. Es ist so sehr an der Zeit, daß meine "Geschichte" ans Licht kommt. Gibt es eine günstige Möglichkeit in der Nähre Ihrer Praxis zu übernachten? Das hin- und herfahren wird mir zu anstrengend. Bitte geben Sie mir kurz Bescheid. Vielen herzlichen Dank und ganz liebe Grüße aus Nürnberg sigrid frank 2010-03-11 Paul Gebhardt Ich war vor rund 15 Jahren bei Ihnen in einer Familienaufstellung und freue mich Ihre Seiten im Netz gefunden zu haben. Es vergehen nicht viele Tage oder Wochen ohne an meine Erfahrungen durch Sie zu denken und vor allem - sie auch anzuwenden. Nach langer Zeit der Unfähigkeit wirklich tiefe und ehrliche Bindungen zu haben ist es mir kurz nach dem ich bei Ihnen war gelungen die Frau fürs leben zu finden, wir sind jetzt fast 10 Jahre verheiratet und beruflich läuft es ausgezeichnet. Der Umgang mit Menschen macht Spass, ich brauche mir nichts gefallen zu lassen, muss niemandem etwas nachtragen es reicht wenn ich jeden so lasse wie er ist und ihn achte. Vielen Dank noch einmal für diesen Baustein in meiner Entwicklung und alles Gute für Sie Mit herzlichen Grüßen Peter Gebhardt 2010-03-11 anonymus Lieber Robert, Dein newsletter hat mich außerordentlich berührt. Ich bin sehr bewegt. Weil ich das Alkoholproblem kenne. Und ich bin sehr froh, dass du dem Klienten den Weg zur Selbsthilfegruppe genannt hast. Viele Ärzte und sogar Therapeuten erkennen die Bedeutung dieses Weges nicht. Ich möchte dich darin bestärken, diese Therapieform Betroffenen gegenüber zu erwähnen. Ich selbst habe 1994 voller Verzweiflung den Weg zur Selbsthilfegruppe gefunden, finden dürfen. 1995, als ich die allererste Aufstellung bei Dir gemacht habe (noch in Don Pedro), was ja auch schon ein Zeichen der geistig-seelischen Genesung war, war ich gerade ein Jahr trocken und bin es bis heute geblieben. Dank der Selbsthilfegruppe. Ich gehe immer noch hin, jeden Montag. Das ist mir sehr wichtig. Dort habe ich im Laufe der Jahre sehr sehr viel gelernt, das weit über das hinaus geht als nur den Alkohol stehen zulassen. Ein Grundstein dazu war damals aber auch die allererste Aufstellung bei dir, bei der ich viel über Beziehungen erfahren habe. Warum schreibe ich Dir das? Weil ich Dich bestärken will, Betroffenen zu Selbsthilfegruppen zu raten. Es ist, nach allem, was ich dort durch die Beiträge aller und auch die Erfolge vieler erfahren habe, ein Weg, der tatsächlich zu einem nachhaltigen Erfolg führt. Es ist nicht auszudenken, was mit mir passiert wäre, wenn ich diesen Weg nicht hätte beschreiten können. Dann würde mir meine Tochter sicher nicht ihren kleinen Sohn (4 Monate), über den sie und ihr Partner so glücklich sind, anvertrauen. Lieber Robert, weiterhin viel Erfolg und Freude bei Deiner Arbeit, 2010-02-10 Ulrich 2008 auf mich gewirkt hat - ich finde es immer noch ganz erstaunlich und heilsam. Ich bemerke jetzt immer schneller, wenn ich mal nicht "Kapitän auf dem eigenen Schiff" bin, so dass ich dann gut umsteuern kann. Und das ist ein wahrer segen und der tut auch meiner kleinen Familie sehr gut. Ich wollte dir nochmal sagen, welche, im wahrsten Sinne des Wortes "selbständigen" Schritte nach der Lösung meines Autonomiekonfliktes möglich waren. Zu aller erst natürlich: durch bessere Abgrenzung mehr Nähe zum Partner zulassen können, so dass ein Kind nun einen ganz guten Platz bei uns haben kann. Unsere Tochter wurde 2009 geboren und wir sind absolut glücklich mit der Situation! Dann habe ich mich von der Idee verabschieden können den sicheren Schutz einer Institution für meine Arbeit zu brauchen. Ich werde mich selbständig machen und das Kapitänsein nun täglich üben. 2010-02-01 anonymus habe eben Deine neuen Nachrichten gelesen.. Ich kann Dir zu diesem Schritt nur gratulieren. Ich finde das absolut stimmig. Wunderte mich immer wieder, wie Du Dein Konzept mit dem Hellinger Ansatz unter einen Hut gebracht hast. Gerade eben das mit der Verpflichtung der Sippenseele gegenüber. Einen Menschen, der verzweifelt Hilfe braucht, der nach seiner Identität und seinem Weg sucht, dann von demjenigen, bei dem er sich Hilfe erhofft, geradezu wieder "eingetunkt" zu werden in ein toxisches System, finde ich unmenschlich und grausam......................... u a m.................................... ........... Nochmal: Gratuliere Dir zu diesem Schritt!!! Und nochmal alles Gute für Paris Du gehst ja jetzt nach Paris als Begründer einer "neuen Linie". "Dat hebt" doch. Alles Liebe Heidi 2010-01-28 anonymus ich lese ihre newsletter immer mit grossem interesse und freue mich, wenn sie nun auch zum thema lehrer/ schüler entdeckungen machen... ich habe da eigene, sehr schmerzliche erfahrungen; und es begegnet mir sehr selten, dass lehrende (in welchem bereich auch immer, obwohl der therapeutische bereich mir besonders heikel erscheint) bereit sind, diese dynmamik, überhaupt anzuschauen, ohne die schüler zu beschuldigen... ich denke, die absolute indentifikation mit dem lehrer hängt mit der nicht aufgelösten symbiose mit den eltern zusammen und dem unbewussten wunsch, diesesmal von dieser person ganz verstanden zu werden und mit dieser person eine entwicklung machen zu können, die man sich so sehr wünscht, die aber vielleicht garnicht authentisch ist, weil aus der symbiose heraus geboren... danke, dass sie ihre erkenntnisse mitteilen und den mut haben, ganz eigene wege zu beschreiten...die allermeisten systeme schützen doch nur wieder die symbiosen...es ist ein riesen tabu wirkliche autonomie zu ersehnen und erreichen zu wollen! viel erfolg und gute inspirationen weiterhin! ihre h. h. 2010-01-07 Lutz heute, am Dreikönigstag, ist es mir einfach ein Bedürfnis, mich bei Dir einmal ganz herzlich zu bedanken. Habe im Herbst 2003 die Gelegenheit gehabt nach einem Schnupperabend bei Dir ein 4-tägiges Aufstellungsseminar besuchen zu dürfen. Eine liebe Freundin hat mich dazu nachhaltig "inspirieren" müssen, weil ich der festen Ansicht war, daß ich kein "Thema" hätte, das es wert gewesen wäre, aufzustellen. Tatsächlich habe ich dann am Seminar einige Zeit benötigt, ehe ich "mein" Thema hatte... Seither sind 6 Jahre vergangen und - es ist gaaanz viel passiert... Das Wichtigste war, daß ich mich im Ergebnis der Aufstellung recht "schnell" von meinem 1985 verstorbenen Vater "befreien" konnte. Darüberhinaus kann ich seitdem zunehmend viel besser mit Männern umgehen und auf sie vorbehaltlos oder zumindest fast vorbehaltlos, zugehen und sogar richtige Männerfreundschaften knüpfen, was bis dahin undenkbar schien... Auch sonst hat sich vieles in meinem Leben verändert; meine liebe Mutter, sie ist im September 2008 Ihrem Mann gefolgt, sie hat mich nie verstanden....2005 erkrankte sie an der seltenen Form des Lymphdrüsenkrebses und ich bekam die Gelegenheit, mit meiner Mutter viele und tiefe Gespräche zu führen...Sie ist schließlich fast 77 Jahre alt geworden und hat bis zu unseren Gesprächen Dinge mit sich "herumgeschleppt", die sie dann ENDLICH mal aussprechen konnte - es hat dennoch nicht gereicht, den Krebs zu besiegen...Dennoch, als sie dann ins Nirvana entschwand, breitete sich in mir eine tiefe Ruhe aus - ich konnte sie in Frieden gehen lassen, weil auch sie durch diese Gespräche erkannt hatte, was ich für ein Mensch bin und warum ich eben z.T. "abnorm" reagiert habe...Wir konnten uns also richtig aussprechen.....Tiefe Dankbarkeit und Liebe erfüllt mich und, das muß ich eben einfach mal sagen, Du warst durch Deine Arbeit eine Schlüsselfigur für mich.... Für Deine weitere Arbeit und für's Neue Jahrzehnt wünsche ich Dir weiterhin viel Kraft und daß es Dir gelingt, noch vielen weiteren Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.... Dein Lutz 2009-12-15 ruth lydia Koch Erfahrung nicht nach einer Aufstellung, sondern bei Arztbesuch (wohl "dank" Erfahrung mit Aufstellung). Morgen bekomme ich wegen eine starken Arthrose ein neues Hüftgelenk. Der Arzt sagte mir, dass ich eine Skoliose habe. Diese Feststellung hat mich seltsamerweise sehr "getröstet". Seit Kindheit habe ich Rückenschmerzen. Erstmals hatte ich nicht den Eindruck, ich sei halt falsch (und selber schuld) und benehme mich falsch und daneben (Haltung), sondern es ist da etwas in meinem Leben, das man damals (als Kind) nicht behandelt hat, bezw. noch nicht kannte/konnte. Jetzt sehe ich es als Schicksal und kann das annehmen und damit leben. Ein Gefühl von Dankbarkeit und Befreiung, ja, Versöhnung - trotz allem. Dir gute Tage, Leises und Stärkendes und Dank mit herzlichem Gruss ruth lydia 2009-11-25 Elisabeth 2009-11-22 anonymus ...........mir gehts prächtig!!! Bin klar im Kopf und voller Elan! Jede einzelne Aufstellung bei Dir war für mich absolut stimmig und meine "große Baustelle" neigt sich dem Ende zu! Wenn ich daran denke, dass ich vor 3 Jahren durch ein sehr unangenehmes Erlebnis einen psychischen Crash hingelegt hatte und damals unter unerklärlichen Angst- und Panikattacken und Todesängsten litt und wie es mir heute geht - ein wahres Wunder! Ich führe meine Genesung und meine wiedergewonnene Kraft und Klarheit auf die Aufstellungsarbeit mit Dir zurück und ich bin dankbar, dass es dich und die Aufstellungsarbeit gibt. 2009-09-25 anonymus Esgeht mir nach der letzten Aufstellung (nicht-geborenens V. 2009-05-27 Herta Neumeister | herta.neumeister@gmx.de Sonntags konnte ich mich nicht richtig erklären, deshalb schreibe ich wie wichtig diese Tage bei Dir waren. Es hat sehr viel Spaß gemacht, war unwarscheinlich interessant und last not least offensichtlich der Teil, der noch gefehlt hat. Ich weiß das seit vielen Jahren aber mehr auch nicht. Deshalb danke ich nochmals von ganzem Herzen und wünsche Dir das Beste Liebe Grüße Herta 2009-04-22 Jochen Stienen | praxis-stienen@email.de
2009-02-28 Anja Stolp | anja.stolp@hotmail.de vielen lieben Dank für das offene Zurverfügungstellen Ihrer vielen, vielen sosehr lehrreichen Texte! Ein wahres Geschenk! Danke. Ich hoffe sehr, dass sich viele Psychiater an Ihnen ein Beispiel nehmen und bin sicher, dass sie es nach einiger Zeit ebenso begreifen werden und Freude empfangen, wenn Sie merken nicht nur Handlanger der Pharmaindustrie zu sein, sondern den leidenden Menschen ganzheitlich helfen zu können. Herzliche Grüße von Anja Stolp aus Berlin 2009-02-11 anonymus Mir geht es richtig gut und ich fühle mich sehr befreit und entlastet. Und es ist echt erstaunlich, wie alle meine bei Dir bisherig aufgestellten Themen ineinander übergehen und von der zeitlichen Abfolge her absolut stimmig sind. Wenn ich daran denke, wie es mir vor 2 Jahren ging (extremste Panikattacken und größte Todesängste) und wie es mir heute geht, hat mir die Aufstellungsarbeit wahrlich das Leben gerettet. Ohne diese Arbeit und Deine wunderbaren und segensreichen Rituale (Trommel, Hinzustellen des Selbst und vor allem das Hinausschieben) weiß ich nicht, wo ich heute wäre. Sicherlich gibt es noch das eine oder andere Thema zu bearbeiten, aber bei weitem nicht mehr so dramatisch wie bisher. Danke! G. 2009-02-05 anonymus Herr D. stiess auf meine homepage, nach einem email-Dialog wandte er sich an Manu Bruns, die bei mir systemische SELBST-Integration gelernt hat und stellte mir diesen Bericht für das feedback zur Verfügung: Meine Erfahrung bei Manu Bruns in Espelkamp, 31.1-1.2.2009
Der Verlauf der Arbeit wurde dramatisch, aber durch und durch positiv. Die Hauptarbeit lag dabei im Verhältnis zur Mutter, weil da so viele verstorbene Ge-schwister waren und wohl auch weil ich durch mein, vor der Geburt gestorbenes Geschwister, eine sehr belastete Beziehung zur Mutter und zum Leben mit gebracht habe.
Durch mehrere Einzelschritte, die Manu sehr gut auf die immer deutlicher werdende Verschmelzung mit der Mutter- (und später auch Vater-) Lebensgeschichte einstellte, kam ich vor die alles entscheidende Entscheidung. Es war die Unmöglichkeit mich vor diesem(n) (tief in mir "verhassten") Schicksal(en) zu verbeugen, so hart war der Widerstand in mir dagegen. Dann wurden in Einzelschritten der verlorene Selbstan-teil der Mutter (später auch des Vaters) dazu genommen und so konnten die Eltern nacheinander ihr eigenes Schicksal annehmen. Als der Vater sein Schicksal annehm-en konnte (in unserer Familie gab es eine Väter-Wut, die aus der traumatischen Ge-schichte der drei Väter gut erklärbar ist) erlosch mein wütender Widerstand und ich spürte ein inneres Lachen, das mir zuerst verrückt vorkam, mir aber jeden Widerstand nahm. Es war wie verrückt. In der zu Tode ernsten Auseinandersetzung wurde ich, durch das Anerkennen (der Verantwortung) durch die Eltern für ihren Bereich, befreit von einer wahnsinnigen Last und Widerstand gegen irgend etwas unbekanntes. Ich hatte gar keine Handhabe mehr, mich gegen etwas zu wehren, das gar nicht mehr bei mir war. Es war auf einmal eine klare Trennung der Lebenswege / Bereiche entstanden, die ich bis dahin tief in mir wohl nie auseinanderhalten konnte. Woher sonst denn mein erbitterter Widerstand gegen das Schicksal der Eltern und ihrer Familien. Durch die traumatische Erstarrung in der Vorgeburtsphase steckte vielleicht auch schon eine Wurzel meines Widerstandes (gegen das Leben?) in mir. Jetzt konnte ich mich wirklich leicht vor -meinem- Schicksal verbeugen. Dann brach es aus mir heraus und ich wurde von Tränen- Schüben der Erleichterung aber auch der Trauer und ich weiß nicht was für Gefühlen geschüttelt und aufgewühlt, aber auch dabei befreit. Es war wie ein heftiges Reinigungsbad. Die Heftigkeit war aber der Ursache und der gleichzeitigen Erleichterung mehr als angemessen. Mein Blut kochte! Ich hatte Schwierigkeiten auf den Beinen zu bleiben und hatte auf einmal das Gefühl nicht mehr zu wissen was ich hier mache, wo (wie) ich bin, wo ich hin gehöre oder hin will. Es war totale Orientierungssuche ohne Antwort. Aber ich wusste, jetzt geht alles weg und irgendwie fange ich wohl neu an. An dem Abend und in der Nacht hat mich dann ein Gedanke und Gefühl beschäftigt, eine Art neues Programm für mich, das in der Arbeit schon Thema wurde, „Leben“. Leben (ohne Mutter-Vater bzw. Geschichte). Da habe ich nacheinander die enorme Herausforderung an mich gespürt, die Befreiung, den Frieden, aber auch einen Teil Verlust. Jetzt entschlackt mein Körper wie verrückt, etwas das ich mir seit langem wünsche. Es zieht langsam das Gefühl von Frieden in mir ein und es wird wohl auch noch weiter einiges passieren, aber der Knoten ist gelöst und ich werde es zunehmend auch.
lieber herr d. sie haben den prozess sehr präzise beschrieben. lz 2008-12-09 Gabi Ostermann | o-maus@web.de War vergangenes Wochenende 2 Tage dabei! Ich war abends körperlich total erledigt, tief und fest geschlafen und hatte gestern und heute tierischen Muskelkater (hätte ich natürlich nicht gedacht). Nun schau ich mal, was sich tut und auf mich so zukommt... War sehr intensiv und lehrreich, ich hoffe, ich kann Einiges umsetzen- i`ll do my very best! Herzliche Grüße aus der Opf sendet Gabi O PS: meine Tochter Daniela hat sich soeben für Januar bei dir angemeldet!!. 2008-11-25 anonymus Lieber Robert,
ich muss dir einfach mal schreiben. Was mit mir geschehen ist, grenzt an ein Wunder. Es geht mir so gut, ich kann es noch gar nicht fassen. Ich habe das Gefühl ich bin nach langem Herumirren und Suchen endlich angekommen, bei mir angekommen. Ich war zweimal bei dir zu einer Aufstellung, einmal im Juni und dann noch einmal im September zusammen mit meinem Mann. Unsere Beziehung zueinander ist danach viel harmonischer geworden. Ich bin aus allen Familienbooten ausgestiegen und bin nur noch bei mir selbst. Ich muss bei niemandem mehr Halt suchen und niemanden mehr an mich binden, ich konnte auch meine Kinder loslassen. Ich muss mich auch mit meinem Mann nicht mehr streiten wie bisher. Wenn wir mal verschiedener Meinung sind, läuft das jetzt ganz anders ab. Ich habe die Vergangenheit endlich loslassen können und bin in der Gegenwart angekommen. Es ist so, wie ich es mir immer gewünscht habe. Nur unsere Töchter haben noch Probleme. Ich habe mit beiden gesprochen und ihnen gesagt, dass mir mein Verhalten in der Vergangenheit ihnen gegenüber sehr leid tut und ich nicht mehr verstehen kann, wie ich ihnen so weh tun konnte. Sie haben es manchmal wirklich nicht leicht gehabt in unserer Familie und besonders mit ihrer Mutter. Aber ich weiß auch, dass sie das jeder für sich selbst lösen müssen. Völlig neu für mich ist, dass ich mich so wohl fühle und es mir gut gehen darf, auch wenn meine Kinder Probleme haben. Nach dem letzten Seminar im September bin ich auf die Suche gegangen nach der "kleinen Claudia" und ich habe sie gefunden. Sie war verschüttet unter Schmerz, Angst und Schuldgefühlen. Sie hatte diese Gefühle in sich weggesperrt, weil sie nicht auszuhalten waren. Sie war vier Jahre alt, ihre kleine Schwester war gerade geboren. Sie hatte sich so auf sie gefreut und hatte sie ganz lieb, wurde aber von den Eltern auf die Seite geschoben. Sie war eifersüchtig und hat ihre Schwester wieder weggewünscht, weil sie ihr alles weggenommen hat. Da ist sie, als sie drei Tage alt war, fast gestorben und die kleine Claudia ist vor Angst, die Schwester zu verlieren, vor Schmerz und Schuldgefühlen wegen ihrer bösen Gedanken fast mit gestorben. Die Begebenheit als solche war mir immer bewusst, aber ohne jegliches Gefühl. Was jetzt allerdings bei dieser Erinnerung in mir an Schmerz und Angst hochkam ist jenseits dessen, was man mit Worten beschreiben kann. Die weggesperrten Gefühle mussten an die Oberfläche. Aber danach kam die Erleichterung und die kleine Claudia kam zum Vorschein, wie sie wirklich ist, mit ihrer Lebensfreude und ihrem Drang neue Dinge zu entdecken, mit anderen Worten ich habe mich wiedergefunden. Meine Ängste, die mich ein Leben lang begleitet haben sind wie weggeblasen, meine panische Angst vor Hunden, die Angst auf der Autobahn zu fahren, Verlustangst, Existenzangst, Angst einen geliebten Menschen zu verlieren, alles weg. Ich habe Vertrauen ins Leben und vor allem in mich. Ich kann jetzt sagen ich lebe. Es ist unbeschreiblich. Eine völlig neue Lebensqualität. Dieser Zustand hält nun schon seit vier Wochen an und festigt sich immer weiter. In mir ist Ruhe und Frieden, ein Zustand den ich jeden Tag aufs Neue einfach nur genieße.
Und es hat sich noch etwas grundlegend verändert. Ich mache Sachen, die ich schon immer mal machen wollte, und ich verlassene auch eingetretene Pfade. Ich traue mich ganz einfach und fühle mich sehr gut dabei. Das war auch der Moment als mir der Gedanke kam, dass ich noch mal etwas anderes lernen möchte. Ich habe mein Leben lang einen Beruf ausgeübt, der mir nie Freude gemacht hat und habe geglaubt, dass ich daran nichts mehr ändern kann. Ich werde es ändern. Zuerst habe ich mich über meinen Entschluss selbst erschrocken, es kamen wieder Zweifel, aber das Gefühl aus meinem Inneren, dass dies die richtige Entscheidung ist, ist so stark, dass die Zweifel keine Chance mehr haben. Und seit dem Moment, wo mein Entschluss feststeht sind meine jahrelangen Rückenschmerzen fast vollständig verschwunden und die innere Anspannung löst sich langsam. Auch meine Neurodermitis, die vor einem halben Jahr wieder angefangen hatte, heilt ab. Ich spüre jetzt eine Kraft und Energie in mir, die mich wirklich noch mal etwas Neues anfangen lässt. Und ich freue mich darauf. Für mich hat wirklich ein neues Leben begonnen.
Ich möchte anderen Menschen helfen, den Weg zu sich selbst zu finden.
P.S. Ich werde inzwischen ständig angesprochen, ob ich in Urlaub war, ich sähe so gut und erholt aus. Man sieht es also auch schon vor außen.
2008-11-08 Uwe ich möchte heute einmal von den Abschiedsformeln schreiben, welche ich häufig bei deinen Seminaren erlebte. Ich verwende diese häufig um Kontakt in denen es zu Brüchen kam (was bei mir häufig vorkommt) im Nachhineine würdig zu "kitten". Ich habe Abschied kaum gelernt (und halte häufig fest). Daher sind die Sätze mit Dank und dem Ausdruck, dass ich gern gab was ich gab eine wirksame Anleitung an der ich mich dann entlang hangele. Ich verändere Deine Formeln etwas für den jeweiligen Fall. Doch die Struktur halte ich im wesentlichen bei. Es ist so sehr hilfreich für mich und ich fühle die heilsame Wirkung! liebe Grüße, Uwe (aus München) P.S.: bis bald mal in einem Vorstellungsabend 2008-11-03 ruth lydia | rk1051@bluewin.ch Ich habe gelesen von jemandem, der "Werkzeug" auf seinem Boot entdeckt(hat). Ich sehe mein Boot leer - das macht Angst, aber auch irgendwie neugierig, ob ich wirklich schon alles gesehen habe. Lieber Robert - ich danke dir für dein Mit-Sein. Dieses Forum hier ist eine gute Möglichkeit, hinzusehen. Danke. Während ich jetzt schrieb ist in mir Ruhe und eine leise Freude entstanden. Danjke auch an das grosse Geheimnis. Mit herzlichem Gruss nach München ruth lydia 2008-10-20 Karlheinz Lieber Robert, was heute morgen bei mir noch abgelaufen ist ist wirklich MAGIEEEEEEEEE :-) Gestern hatte ich doch am Schluß erwähnt, daß ich das Gefühl hatte, nicht wirklich Energie von der Stellvertreterin meiner ex Prinzessin in mich durchgelassen zu haben. Es kam da nicht wirklich was rüber, doch ich ließ die Aufstellung einfach weiter geschehen. Später bereute ich es. Hätte ich da länger beharren sollen, daß da was ankommt, oder ist das nur ein "verstecktes Schaf?" Nun weiter. Ich konnte diese Nacht nicht wirklich einschlafen und habe mich auch total hin und her gewälzt. Jedenfalls ging mir einiges durch den Schädl und irgendwann verstand ich was Gerhard - der Repräsentant meines "Selbst" mit mein "Selbst als Heimat" gemeint hatte. Ich hatte plötzlich das Gefühl, ich darf ankommen und mein Darm darf heilen. Dieser Gedanke und mein Selbst haben mich dann endlich um 9.30 Uhr aus den Federn geholt, ich wollte überhaupt nicht aufstehen, versuchte die Träume zurückzuholen usw. Na dann war ich endlich auf und sensationellerweise hatte ich seit mehr als ein Monat keinen Reizstuhl am morgen und auch kein Blut. Und jetzt kommts: Als ich die Balkontüre öffnete schien mich die Sonne an und ich atmete nach Luft ringend, dreimal tief durch, und plötzlich schwallte die ganze Eigenenergie, die bei noch bei meiner ersten Liebe war, in mich hinein und füllte mich. Ich weinte dann noch sehr viel, vorallem darüber daß ich damals niemand hatte, der mich in meinem Schmerz tröstete, denn ich verstand überhaupt nicht wieso wir getrennt wurden. Wir waren gerademal so um 11 Jahre rum. Ich wartete damals stundenlang auf sie im Hof und dann kam sie weinend und übermittelte mir das ausgesprochene Verbot ihrer Mutter. Wir wohnten im selben Haus. Was mich immer verfolgt hatte, war dann, ich sei einer "schönen" Frau nicht gut genug. Ich hatte immer Angst und wagte es auch sehr selten, "schöne" Frauen anzusprechen. Das war doch für mich verboten, wie mein ganzes Liebesleben meist ein Verstecken war. Jetzt weis ich auch, wieso immer eine Tür offen sein mußte. Ich sollte bereit sein, falls meine Prinzessin kommt, oder?
Doch jetzt freue ich mich auch auf das was jetzt in meinem Leben sich bewegen wird. Ich hatte auch schon so Gedanken, wie "he jetzt darf B. - meine jetzige Patnerin - meine Prinzessin sein" und ich weinte vor Freude.
Ganz herzlichen Dank Robert. Karlheinz
2008-10-15 sigrid Lieber Robert,
weil es mich sehr danach drängt, schreibe ich einen kurzen Nachtrag zum Familienstellen letztes Wochenende.
Als erstes: Es wirkt! Montag/Dienstag war meine Mutter zu Besuch und ich habe mich in ihrer Nähe so wohl gefühlt, wie seit Jahren nicht mehr. Da war viel Unbeschwertheit und keinerlei Müdigkeit, Abwehr oder Schuldgefühle, wie sonst.
Das verdanke ich zwei Personen. Die erste bist DU! Wie du das Seminar geleitet hast und deine Methode der Selbst-Integration ist super. Deine Wahrnehmung ist absolut erstaunlich. Habe es übrigens sehr genossen, auch die Energie meines Vaters zu spüren, der mir als Säugling abhanden gekommen war.
Außerdem verdanke ich den Erfolg dem größten Tabubruch meines Lebens. Ich habe meinen Frust ausgesprochen und mich gegen dich aufgelehnt - so fest saß die Vorstellung, in die Aufstellung hätten andere Personen gehört. Inzwischen weiß ich, nicht die Rebellion war für den Erfolg gefährlich, nur die Verdrängung. Nach der Entladung konnte die Enttäuschung in einen natürlichen Zerfallsprozess übergehen.
Einen ganz lieben Dank auch für die herzliche Schlussumarmung. Ein schöneres Signal an mich und mein zorniges Selbst kann ich mir nicht vorstellen.
Viele Grüße Sigrid 2008-09-16 Eva Tripp vergangene Woche rief ich dich als " Notfallpatientin" als die ich mich fühlte, an und bat um ganz schnelle Hilfe. Eine lange Zeit der Verzweiflung und des Kleinerwerdens hatten mich zu der Überzeugung gebracht ich hätte einen Nervenzusammenbruch oder eine Depression, ich war am Ende meiner Kraft. Am nächsten Tag konnte ich eine Aufstellung bei dir machen und seither fühle ich mich wie neu geboren! Ich sitze wieder in meinem eigenen Boot ( von dem ich gar nicht mehr wusste ob es existiert) freue mich mit meinem Selbst an meiner Fröhlichkeit und Energie und kann sowohl im beruflichen als auch in meinem privaten Umfeld wieder selbstbewußt und ruhig agieren. Es fühlt sich einfach wunderbar an! Vielen Dank, Eva 2008-08-18 Dorothea Lieber Robert! Vielen Teilnehmern geht es nach einem Seminbar deutlich besser. Aber bei dir scheint ein besonders tiefer und kraftvoller Prozess angestossen worden zu sein. Das ist ein Geschenk!
Lieber Robert! 2008-07-31 anonymus ich war im April bei dir zur Aufstellung, nachdem ich auf deiner Website gelesen hatte und gedacht habe, du spächest von mir...
ich habe die letzten Wochen immer mal wieder an meine Aufstellung gedacht und bin nach wie vor ganz von Dankbarkeit und Freude über das Erlebte angefüllt. Ich hättte schon zehn mal schreiben oder dich anrufen wollen, so glücklich bin ich.
Alle depressiven Grübeleinen, die mich seit sieben Jahren, dem Kennenlernen meiner Frau und dem damit notwendigen Abschied von meiner zumindest inneren Mutterbindung, sind auch Monate später noch verschwunden. Alle Phänomene z.B. von Projektionen meiner Wünsche auf andere ist verschwunden. Die tiefste Überzeugung der Selbst-Bestimmtheit ist immer noch da und kommt mir ganz natürlich vor! In meine Frau habe ich mich ganz neu verliebt! In meiner Ausbildung zum Psychotherapeuten gelingt mir die Abgrenzung zu meinen Pat. viel besser - und ich sehe natürlich bei vielen die gleichen Symptome von Symbiose...
Manchmal muß ich nur ein bisschen aufpassen, weil mir vor lauter freigewordener Energien meine damalige große Not recht weit weg vorkommt und manche meiner Ziele nun (in den Ohren meiner Frau und im Nachdenken auch in meinen Ohren) ein wenig überhöht klingen...So will ich mich immer an dieses Ereignis als ein großes Geschenk und eine Gnade erinnern und meine Kräfte verantwortungsvoll und maßvoll nutzen - aber eben auch kraftvoll Zupacken...! Vielen lieben Dank für deine schöne Arbeit! 2008-06-20 Stavros Mentzos Obwohl ich, wie Sie wissen, in Bezug auf Systemaufstellung völlig unerfahren bin, finde ich Ihre "technische Innovation" mit der Einführung eines Repräsentanten des "Selbst" sehr sinnvoll und wahrscheinlich auch praktisch erfolgreich. Denn damit machen Sie für den Kunden nicht nur sein Selbst bewusster und greifbar, sondern Sie stellen ihm auch einen geeigneten Verteidiger zur Seite. Wenn wir bei der Metapher des gerichtlichen Prozesses bleiben, so braucht bekanntlich tatsächlich ein solcher durch Abhängigkeiten geschwächte und unentschlossener Angeklagter einen tüchtigen, einen energischen und dynamischen Verteidiger, der ihm zu seinem Recht, und hier können wir auch sagen, zu seiner Freiheit und Autonomie, hilft. Ihre differenzierte Analyse der hartnäckigen und persistierenden Symbiose (sowie deren Vorgeschichte und Herkunft, auch bei der Mutter) ist recht überzeugend, sodass dadurch das "Dilemma", auch inhaltlich, mehr an Deutlichkeit und offensichtliche große Relevanz gewinnt. 2008-04-04 anonymus Ich habe jetzt 3 Abende hinter mir, an denen ich selbst aufgestellt habe und ich möchte dir rückmelden, dass es so erfüllend und beglückend ist zu sehen, wie die Arbeit mit dem Selbst die Menschen stärkt und sie in ihre Kraft bringt. Die Rückmeldungen sind alle nur sehr positiv. Auch bei mir selbst hat sich nach Monaten der "Inkubationszeit" das Selbst als -wie du sagst - wichtige Ressource und Begleiter vor allem in Zeiten der Trauer und des Schmerzes herausgestellt. Und mittlerweile erfahr ich mein "selbst" auch im Sinne von C.G. Jung als innerste Mitte, als das, was wir Gott nennen, zutiefst in mir. Diese unerschütterliche Treue des Selbst zu mir ist etwas ganz wertvolles, etwas, was eben auch das angstmachende Gottesbild verändert in einen "nahen, treuen, liebenden Gott", egal was auch passiert. Und dieser Gott ist nicht mehr außerhalb irgendwo, sondern meine innnerste Mitte und darin deckt sich dann diese Erfahrung wieder mit den Aussagen der Mystiker aller Zeiten, z.B. der von Willigis Jäger .... Ich bin dir sehr dankbar für diese Erfahrungen! Deine Homepage .... Die geschilderten Fälle sind eine tolle Lernquelle. Interessant sind vor allem auch deine Äußerungen über den "kleinen Prinz" und den Kirschblütenfilm.... 2008-03-30 anonymus die Tage mit der Befreiung des Selbst bei Dir Anfang März haben diverse Nachwirkungen. So viel Abgrenzung, so viel heilige Räume und so gute Beziehungen mit meinem Selbst habe ich noch nie gehabt. Tanzen, laut singen und leidenschaftlich feiern gehört durchaus dazu. Liebe Nach-Oster-Grüße
2008-03-29 anonymus Lieber Robert,
Ich habe bei Dir eine Familienaufstellung mit meiner Mutter zusammen im Januar gemacht. Mein Problem meiner Ehekrise stellte ein sehr grosses und fast unüberwindbares Problem dar. Ich habe mich mittlerweile von meinem Mann getrennt und fühle mich sehr gut dabei. Du hattest recht, als Du mir damals gesagt hast, dass alles ganz klar werden wird und es kein Problem sein wird, eine Entscheidung zu treffen. Es war nicht einfach, aber ich habe es geschafft und die Familienaufstellung hat mir sicher sehr dabei geholfen.
Vielen Dank und vielleicht bis bald,
C 2008-03-19 Holm von Egidy nun habe ich 12 Aufstellungen gemacht, bei denen ich wesentliche Elemente von Dir übernommen und eingebaut habe. Und bin sehr begeistert! Die Aufstellungen gehen deutlich schneller und sind sehr verdichtet und die Lösungen sehr klar! Ganz vielen Dank für all das, was ich bei Dir gelernt habe! Zwar mache ich auch einiges anders, verwende z.B. keine Trommel; es lässt sich sehr gut für mich mit den Strukturaufstellungen verbinden. Ich erzähle auch vielen von Dir und empfehle Dich sehr. Vor allem bin ich froh über die strukturelle Klarheit, für mich ist ein weißer Fleck auf der Landkarte nun gefüllt. Ich verstehe viel besser, was ich tue und wo wesentliche Schritte liegen. Daher kann ich mich nur nochmal wiederholen: publiziere das möglichst bald - es scheint mir eine ganz entscheidende Entwicklung in der Aufstellungsarbeit zu sein, wirklich ein großer Wurf! Holm von Egidy 2008-02-26 peter viele grüße peter 2008-02-17 Kleiner Prinz Sehr geehrter Herr Langlotz, 2007-12-23 Eva Maria | Schmidbauer ich möchte dir noch einmal für mein größtes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr danken: mein Selbst. Nach einigen Auf und Ab's in der letzten Woche spüre ich immer mehr, wie beglückt ich bin, mit mir zusammen zu sein. Erst heute morgen habe ich eine intensive Stunde mit mir selbst verbracht, und mein Selbst und Ich, wir konnten uns uns selbst, aber auch den schönen Gedanken und Gefühlen hingeben, die nach der längsten Nacht im Jahreskreislauf und in Erwartung eines "vereinten" Weihnachtsfestes entstehen. Unmittelbar nach der Aufstellung begann mein Gefühl, dass die Zeit langsamer vergeht: ich spüre jetzt sehr viel mehr, was spirituelle Lehren mit "im Augenblick leben" meinen. Und ich bin gespannt, welche Erfahrungen ich auf dieser Ebene noch machen werde. Ein schönes und für dich und deine Familie reiches Weihnachtsfest wünscht dir und euch Eva Maria 2007-12-15 Nadine | dina.koehler@yahoo.de Die vier Tage Ende Juli waren eine sehr bereichernde Erfahrung für mich. Mein Thema beinhaltete unter anderem Grenzüberschreitungen. Nach der Aufstellung potenzierte sich nicht nur der Leidensdruck, sondern auch die Situationen wurden völlig absurd, so daß ich allein durch die äußerlichen Gegebenheiten mit der Nase direkt darauf gestoßen wurde und eine neue Verhaltensweise meinerseits erforderlich ward. Das Überschlagen der Ereignisse erstaunt mich wirklich sehr! Ich habe nach der relativ kurzen Zeit, die verstrichen ist, noch nicht das Gefühl, vollständig bei mir angekommen zu sein, aber ich entwickle mehr und mehr ein Selbstwertgefühl und die Rückmeldungen (durch mir wichtige Menschen, eigene Gefühle und nächtliche Träume) bestätigen die Richtigkeit, meine Grenzen abzustecken. Auch wenn das jetzt wahrscheinlich eher unreflektiv wirkt, empfinde ich es allerdings als völlig leidig, diese momentane Phase durchzustehen. Es ist ein knallharter Kampf, seine grundlegendsten Werte durchzusetzen (man hat schließlich nicht immer mit netten, wohlwollenden Menschen zu tun). Ich für meinen Teil freue mich wahrhaft auf die Ruhe NACH dem Sturm! Liebe Grüße 2007-10-30 Andrea | andreamo@gmx.net ich wollte Dir gerne nochmal den ganzen Text zu dem Satz mit der Seele zukommen lassen: ZEIT... Das Besondere braucht seine Zeit!... Wir brauchen Zeit zum Zuhören und zum Staunen, ... Zeit zum Aushalten von Trauer und Schmerz, ... Zeit zum Erleben... Ein Roman braucht eine Woche, ... Ein Mensch neun Monate, ... Ein Garten mindestens ein Jahr... Das Schöne will erschlossen, will beobachtet sein... Das braucht Zeit, manchmal Umwege... Das ist anstrengend und nicht abkürzbar... Und wenn es glücklich kommt, ... ist der Lohn sogar nicht weniger als die Liebe!... Der Stolz unserer Tage jedoch gilt der Geschwindigkeit, ... wir haben sie zum Idol gemacht... Die sportliche Hundertstelsekunde, ... der Crash-Test, der Hochgeschwindigkeitszug, ... das Überschallflugzeug... Nie war jemand schneller von Ort zu Ort... "Aber die Seele", ... sagt der Indianer, ... "DIE SEELE GEHT ZU FUSS." Herzliche Grüße Andrea 2007-10-24 Eva | hallo@gluecksfaeden.de sie wirkt und wirkt und wirkt, meine Aufstellung bei dir vor einigen Wochen. Die Veränderung ist grundlegend, deutlich spürbar, und sie hält an, gewinnt mit jedem neuen Tag an Gehalt und Profil. Nachdem mehrere Aufstellungen in den letzten Jahren in dieser Hinsicht nur kurze Zeit Erleichterung und neue Selbstzweifel und Unbehagen bewirkt hatten, fand ich bei dir endlich die lange ersehnten "guten Eltern". Damit nehme ich nun mich und die Welt um mich herum, statt wie bisher mit Misstrauen und negativen Interpretationen, mit spielerischem Interesse und offen für Gutes wahr. Mit dem Augenmerk darauf, auf wessen Brücke ich mich gerade befinde, erspare ich mir und anderen Schmerz und Verwicklungen. Mit großer Zuneigung erinnere ich mich an dein Wohlwollen und deine Großzügigkeit mir gegenüber, als ich mir nicht eben wenig von dir erbeten habe. Indem du Teilnehmer zur Abgrenzung, auch dir gegenüber, einlädst und in uneitler und heiterer Weise, dabei aber hoch konzentriert und ganz präsent, deine Arbeit tust, gewinnst du den Respekt und die Herzen der Menschen. Als eine, die mal selbst Aufstellungen leiten möchte, habe ich mir diese Haltung zum Vorbild genommen. Ich möchte noch viel von dir lernen und werde wieder kommen. Mit besten Wünschen, Eva Schmidt 2007-08-13 Erika | erika.tschannen@gmx.ch Ich war bei deinem Seminar Ende Juli mit dabei und möchte mich bei dir nochmals bedanken. Ich merke, wie sich familiäre Abhängigkeiten in mir endlich langsam lösen und bin sehr froh über die Distanz, die ich plötzlich anderen Familienmitgliedern gegenüber habe. Das mit dem Bordhund ist eine wunderbare Idee und ich habe ihn bildhaft verinnerlicht und sogar einen Namen gegeben. Es war eine wunderbare Begegnung mit dir und mit den anderen Teilnehmern und ich habe noch jetzt ein volles Herz von all dem Erlebten. Danke, danke, danke! Erika 2007-07-07 Monika 2007-06-15 e. Nicht nur die Aufstellung selbst (deren Wirkung ich aufmerksam beobachte), sondern auch deine Haltung des vollkommenen Nicht-Bewertens und deine innere Präsenz und Achtsamkeit: das hat mich sehr beeindruckt und berührt. Seit vielen Jahren übe ich mich darin (Rogers, Focusing), und versuche es auch in meinem Beruf (Lehrerin in der Berufsausbildung) zu praktizieren. Ich habe viel gelernt und mitgenommen - ich bedanke mich sehr dafür. E. 2007-05-27 g danke dir für deine poetische geschichte über die rose. ich werde sie auch an gr. weiterleiten. übrigens, mein haus- und hofhund ist ein wachsamer und verläßlicher begleiter geworden, meine bewußten und unbewußten ängste haben sich dadurch deutlich verringert und die wunderbare auswirkung davon ist, dass ich einen viel klareren blick für die seele der menschen bekommen habe. es ist unglaublich, welche wandlungen und wunder sich nach arbeiten bei dir immer wieder vollziehen. mit viel dankbarkeit im herzen ganz liebe grüße,
2007-05-12 elisabeth Danke für Deinen Newsletter. Deine Überlegungen zur „globalen Desorientierung“ find ich äußerst interessant. Wenn ich an meine eigene Hilflosigkeit denke, „gefangen in einem anderen Irgendwas“, und es geht ja vielen anderen ebenso. Jetzt bin ich frei, bin fröhlich, gut gelaunt, mit mehr Energie, konnte mich in Gedanken mit meiner Mutter unterhalten, ohne den lähmenden Hass. Ich kann mich sogar zögernd aber doch im Spiegel anschauen. Ein Selbst zu erkennen, zu spüren, eine eigene Identität zu haben, ist schon eine tolle Sache. Wenn jetzt viele Menschen auch unfrei sind in ihren Gedanken und Entscheidungen, dann kann ja nichts Gescheites herauskommen. 2007-05-12 eva maria danke für deine Gedanken zur Weltsituation: 2007-04-16 dujka | b.dujka@fz-juelich.de ich hatte vor 10 tagen um eine online adresse gebeten, auf der ich ihre veröffentlichungen vollständig nachlesen könnte. Sie haben mir ihre homepage empfohlen wo ich nach einigem suchen unter texte fündig wurde. Ich möchte mich mehr als herzlich für ihre mühe und arbeit bedanken, mit der sie mir und bestimmt unzähligen anderen einen natürlichen zugang zur arbeit der seele und der aufstellungsarbeit wieder möglich gemacht haben. Nochmals vielen Dank, es tut und wirkt spürbar erleichternd und gut. Eben Lösend...... mit freundlichem Gruß Bernd Dujka Jülich 2007-03-11 Ingrid Hack Der Psychiater Ernst Robert Langlotz, den ich noch aus Dürckheim-Zeiten kenne, hat sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Verschmelzung (Symbiose) in Familien beschäftigt und eine sehr wirksame Form des Umgangs damit entwickelt. Mit Hilfe von archaischen/schamanischen Ritualen (wie z. B. Trommeln, Rückgabe des übernommenen schweren Schicksals mit Hilfe eines Steines und Zurückerhalten der den Anderen zur Verfügung gestellten Seelenanteile) wird die Befreiung deutlich spürbar. Und nicht nur das Freiwerden für das eigene Leben, auch die Stärkung und Erlösung der Person, der man das "Schwere" abnehmen wollte (weil man sie für zu schwach hielt), wird erlebbar. Am nächsten Tag habe ich das Wiedersehen mit meiner Mutter (die seit 2 Jahren mehr oder weniger im Sterben liegt) ganz neu erlebt: Sie hatte klare Augen, war ansprechbar und hat sich unglaublich gefreut, mich zu sehen. Ich selbst war leicht und heiter - und wir hatten die beste Begegnung seit Jahren! Herzliche Grüße Ingrid Hack 2007-02-26 c. die Fallbeispiele, deine Erklärungen, Überlegungen über Verschmelzung und Identitätsverbot finde ich sehr hilfreich. Der kursiv gedruckte Text erklärt die Sachlage zusätzlich. Dazu meine Empfindung: Seite 3: „ .., und bietet die Chance, den Elternteil als groß wahrzunehmen, …“ Mir gruselt es hier: Es müsste heißen: „ …, und bietet die „Chance“, den Elternteil als übermächtig wahrzunehmen, …“ Alles andere erübrigt sich, es kann nicht mehr weiter gehen, auch im Text nicht.*) Ich bleibe beim lediglich großen Elternteil und fahre fort. Die Starrheit des Fremdfokussierens ist mir bewusst geworden. Der Lösungssatz unten auf Seite 3: „…, ich bin Dein Kind und ich bin eine Frau. …“ sagt Frau M. als Kind?**) Den eigenen inneren Raum spüren zu dürfen, ebenso die aufgetaute lebendige Kraft, das liest sich gut und tut gut. Im Reden von Schicksal und eigenen Vorstellungen kommt für mich das in der Gegenwart mögliche eigene aktive Tun hinzu. Sehr angenehm: Es geht um Ungewohntes Tun nicht um Verändern. Das letzte Gespräch mit dir, das Einhalten des „Ich schütze mein Leben vor dir“ und das Thema Familien-Sekte beschäftigen mich. Vor einiger Zeit hatte ich die Idee in einer Sekten-Beratungsstelle arbeiten zu wollen. Danke für deine bildhafte Sprache Viele Grüße C. hallo c, danke für deine rückmeldungen, die mir besonders wertvoll sind, da du als betroffene eine besonderer kompetenz hast. *)das scheint für dich so zu sein! für viele, die aus ihrer verlassenheit in größenfantasien flüchten, um zu überleben, ist es wichtig da herauszukommen! für dich ist es anscheinend wichtig, zu erleben, dass du dich wehren kannst, aus deiner lähmung herauszukommen. **)ja, das ist wichtig, weil sie das gefühl hat, eigentlich ein junge sein zu sollen, das ist wohl nicht dein thema! liebe grüße robert 2007-02-14 Allen K. | AllenK@web.de eine unglaublich tiefe Erfahrung die ich am vergangen Wochenende mit Dir und der Gruppe erleben durfte. Zum ersten mal im Leben war ich bei mir und habe noch nie so viel Liebe und Zuwendung von einer Gruppe Menschen erlebt. Ich danke Dir und die anderen Teilnehmer vom ganzen Herzen. So schoen es auch war und so tief die Aenderungen bei mir sind, meine Umgebung tut sich schwer meinen Sprung in der Entwicklung nach zu vollziehen und das loesst viele Aengste bei Menschen Dir mir Nahe stehen aus. Trotzdem versuche ich weiter bei mir zu bleiben. Nicht immer leicht, aber es wird immer leichter. Wir sehen uns bald wieder. Ich weiss das ich noch ein paar 'Angelegenheiten' zu klaeren habe und werde mich Deiner Methode wieder bedienen um genau das zu tun. Herzliche Gruesse aus Erding, Allen 2007-01-30 S. das nenne ich mal ein gutes Pflichtgefühl ;-), besser spät als gar nicht habe ich mich über Ihre Antwort sehr gefreut, die auch gerade passend zu einem aktuellen Fall kam. Ihr Steinritual übrigens, das ich seinerzeit in Würzburg kennenlernen durfte, ist einfach gigantisch gut, es hat schon bis ins saudi-arabische Königshaus hinein Anwendung und Lösung gefunden :-). Ganz herzliche Grüße nach München, S. 2007-01-16 Wolfgang Pfeiffer Lieber Herr Dr. Robert Langlotz, lieben Dank für Ihren neuen Newsletter und ihr Skript Spiritualität und Individuation. Für mich ist der präpersonale Zustand eher gegeben bei sehr jungen "Säuglingsseelen", die mit Mut ihren Erdenzyklus beginnen, aber noch stark mit der geistigen Welt verbunden sind. Stämme im Amazonas bieten hier eine soziale Form des Gruppenlebens, in der sich solch eine Seele geborgen und aufgefangen fühlen kann. Für unsere Breitengrade habe ich den Eindruck, dass der Satz: "Man kann nur ein Ego überwinden, dass man hat!" eigentlich folgend lauten Meine Erfurcht gehört stets der dahinter verborgenen "Persona". Sie befinden sich meines Erachtens also nicht in einem präpersonalen Bewußtseinszustand, der zunächst einmal etwas völlig Gesundes sein kann ( siehe Amazonas oder Kleinkind) sondern in einem eingehüllten, eingeschränkten personalen Bewusstseinszustand. Deshalb bin ich auch Ihnen sehr dankbar, dass Sie das Verzeihen als eine Gnade bezeichnen, die einem geschenkt wird, und die unter keinen Umständen erzwungen werden darf, da sonst kontraindiziert eher das Gegenteil eintritt, und der Schatten so stark werden kann, dass er einem das Leben raubt.. Ansonsten finde ich Ihr Skript wieder einmal sehr bereichernd. Lieben Dank. Herzliche Grüße Wolfgang Pfeiffer
lieber herr pfeiffer,
Sie haben vollkommen recht, dass eine bewertende Vorstellung von Seelenaltern sehr problematisch ist. Jedes Alter hat seinen eigenständigen Wert. Dennoch schließt die Vorstellung von Reinkarnation mit ein, dass es unterschiedliche Phasen gibt. Ihre Kritik zu wenig Vitalität und Lebendigkeit zu haben, nehme ich gerne an, denn um ein mehr strebe ich gerne so oft als möglich. Natürlich kann man nur ein Ego überwinden, dass man hat Ich bleibe aber dabei, dass es problematisch ist, diesen Satz in Zusammenhang zu stellen mit aufgrund familiärer Verstrickungen "unterentwickelte" oder noch nicht entwickelter Identität. Dadurch erscheint es, dass nur der ein Ego oder eine Persona hat, der seine Identität voll entwickelt hat, weil er frei von familiären Verstrickungen ist.. In diesem Sinne gebe ich gerne Ihre Kritik ein wenig zurück, dass ich es als problematisch ansehe, dass nur der ein Ego hat, der sich aus seinen familiären Verstrickungen befreit hat. Das Ego selber entwickelt sich mit jeder Inkarnation weiter. Reife hat meines Erachtens aber nichts mit größer, besser, toller, oder sonst einer Bewertung zu tun, sondern mit (gleichwertig) veränderten Aufgaben in einem großen Ganzen. Nochmals lieben Dank für ihre schnelle Antwort und ihrer Kritik. Anregungen zur Selbstreflexion sind mir stets willkommen. Herzliche Grüße Wolfgang Pfeiffer 2007-01-16 a. 2007-01-12 C. es ist jetzt etwa ein halbes Jahr her, da habe ich bei Dir eine Familienaufstellung gemacht. Von ganzem Herzen möchte ich Dir auf diesem Wege noch einmal „Danke“ sagen. Ich kann es kaum beschreiben, was sich für mich in dieser Zeit alles verändert hat. Der Umgang mit meinen Eltern, insbesondere mit meiner Mutter, ist mittlerweile von soviel Leichtigkeit geprägt, dass ich es manchmal nicht glauben kann. Ich habe meinen Eltern nichts von der Aufstellung erzählt. Die Gespräche mit meinen Eltern haben sich dahingehend verändert, dass sie mich als erwachsenen Menschen wahrnehmen, der seine eigene Meinung hat und „sein Leben“ lebt. Jahrelang war ich immer noch „das Kind“ und so sehr ich mich auch bemühte eine erwachsene Gesprächsebene mit meinen Eltern zu erreichen scheiterte ich. Ich weiß, ich werde immer das Kind meiner Eltern bleiben, aber auch das kann ich jetzt liebevoll annehmen. Mir ist seit dieser Aufstellung viel bewusster, wie sehr auch meine Eltern in ihren Familien gefangen und dort „Kind“ sind. Mit großem Erstaunen sehe ich die Ähnlichkeiten, die sich da auftun. Ähnlichkeiten, die ich sonst immer weit von mir gestoßen habe, weil ich ja auf gar keinen Fall so sein wollte wie meine Eltern. Daraus ergeben sich oft Situationen, in denen ich nur noch schmunzeln kann, über den Spiegel, der mir gerade vorgehalten wird. Die Aufstellung hat mich einen großen Schritt weitergebracht auf meinem Weg zu mehr Toleranz, Liebe und Verständnis. Es ist mir einfach ein Bedürfnis Dir diese Rückkoppelung zu geben. Danke, das ich diese Erfahrung bei Dir machen durfte. Mit guten Wünschen und Gedanken C. 2007-01-01 Doris ich möchte nicht versäumen Dir für deine Unterstützung im letzten Jahr von Herzen zu danken. Durch Deine auf den Punkt gebrachte Darstellung und Bearbeitung der Symbiosedynamik, habe ich meine diesbezüglichen Verstrickungen lösen können. Ich würde mich mit Dir sehr freuen, wenn dieses Thema - besonders in den helfenden Berufen - deutlich Beachtung findet. Herzliche Grüße und alles Gute im Neuen Jahr! Doris 2006-12-06 Andrea ich habe einige (insgesamt fünf!) aufstellungen zu verschiedenen themen bei dir "durchgemacht". das ist ungefähr zwei jahre her. noch immer stöbere ich gerne auf deiner homepage. Mir gefällt die präzise art in der du dich auszudrücken vermagst und über doch sehr komplexen zusammenhängen die essentiellen dinge nicht aus den augen verlierst. mir hat deine art aufzustellen sehr gut gefallen, denn sie rührt nicht mit dem dolch in ohnehin unsäglichen wunden und ergötzt sich an dem Leiden anderer, sondern ist pragmatisch und wendet sich der dem klienten innewohnenden, vielleicht in ihm selbst eingesperrten, lebenskraft zu. hätte er gar keine lebenskraft mehr so hätte er garnicht bis hierher überlebt. Dabei finde ich es auch gut von energien zu sprechen. das hat bei dir keinen esoterischen nebengeschmack sondern trifft es einfach. oder auch die dinge handfest beim namen zu nennen. beispielsweise die "ornungen des hasses" verstehe ich nicht unbedingt reisserisch sondern direkt und unverblümt. dagegen muß ich A. recht geben,der ausdruck "ordnungen des bösen" stammt von einer regierung die sich gerne mit reisserischen parolen zeigte und nicht zu vergessen eine Absicht dahinter verbarg. alles in allem finde ich deine arbeit sehr mutig, auch deine stellungnahmen zu politischem weltgeschehen sind eine bereicherung. "viele blinde Flecken in sachen Frauen/feindlichkeit" Das finde ich interessant. als von ehemals einem (anderem) psychiater sexuell missbraute frau konnte ich diese flecken nicht an dir entdecken. das liegt aber nicht an der übertragung der symbiose mit diesem mann auf dich. das hast du mir beides erfolgreich zu trennen geholfen. dankeschön! es sieht fast so aus als würde ich dich in den himmel preisen. ich weiß nicht ob das meinem ruf gerecht wird, sonst finde ich immer ein haar in der suppe. aber für den moment genügt mir die erinnerung dir auch schon mal die meinung gesagt zu haben. und du hast mir recht gegeben und dich entschuldigt. dazu sind viele männer nicht in der lage. Ach ja, weil es gerade so persönlich/versöhnlich wurde, was mir auch in dieser hisicht gefällt ist deine fähigkeit im internet (!!!) über die gefühle zu deiner frau zu schreiben. was würde ich dafür geben wenn das ein mann für mich täte! ich finde das nicht exhibitionistisch sondern mutig und ehrlich. in diesem sinne -liebe grüße, Andrea 2006-11-12 G. aus W. vielen vielen herzlichen dank für das seminar in den vergangenen tagen. Danke für Deine arbeit, die wirklich super ist und Du hast eine ganz tolle art das zu vollbringen und zu leiten. Leider hatte ich mich durch meinen schnellen abgang gar nicht richtig bei Dir bedanken können. Ganz toll finde ich auch, dass das bei mir so schnell wirkt, und dafür bedanke ich mich auch ganz herzlich bei dir. Wünsche Dir weiterhin viel Glück und Erfolg für die Zukunft.Mit herzlichen Grüßen aus W. G. 2006-11-09 f. den einführungstermin am vergangenen dienstag habe ich wahrgenommen, um zu entscheiden, ob ihre form des famillienstellens für mich in frage kommt. da ich als mißbrauchsopfer extreme schwierig- des weiteren fehlte mir menschliche wärme in der aufstellarbeit und mehr zeit um sich in die gefühle einzelner stellvertreterpositionen einzuspüren. womöglich war mir ihre form von aufstellarbeit zu prozeßorientiert. sorry, bin wohl von franz ruppert doch zu sehr verwöhnt. in der arbeit von franz habe ich als aufstellerin das gefühl, dass ich mit dem klaren erkennen der traumatisierung die lösung leichter finden kann. es tut mir leid, dass ich meine kritik erst jetzt äußere. ich bin noch nicht soweit, dass ich kritik bzw. grenzen sofort definieren kann. dennoch wünsche ich ihnen für das nächste wochen- liebe frau f., schön, daß sie mir ihre wahrnehmung mitgeteilt haben, ich respektiere ihre entscheidung, offenbar finden sie ja bei franz das, was sie suchen. mit einem gewalt-oder mißbrauchsopfer arbeite ich zunächst anders, um eine retraumatisierung zu vermeiden.ich habe mit meiner methode gerade bei gewalt- und mißbrauchsopfern sehr gute ergebnisse, die in den texten auf meiner homepage dokumentiert sind. aber es gibt viele wege nach rom und meine direkte und lösungsorientierte vorgehensweise ist nicht jedermanns sache. ich wünsche ihnen alles gute robert langlotz 2006-11-05 H. wie geht es Dir? Ich hoffe und wünsche, dass Du Dich lebendig und glücklich fühlst. Seit meiner Aufstellung bei Dir sind bereits 4 Wochen vergangen.Wenn ich an diese Stunden zurückdenke, lebe ich auf und bin dankbar, für all die neuen und wichtigen Erkenntnisse und Gefühle, die mir diese Aufstellung brachte. Auf der Heimfahrt zurück nach Stuttgart, fühlte ich mich an diesem Tag LEBENDIG und BEFREIT, voller Energie,Freude und (Lebens-)Lust. Danke. Seither habe ich bereits 1 kg zugenommen, was für mich ziemlich gut ist.Meinem Therapeuten habe ich bislang noch nichts davon berichtet- es war bisher noch nicht passend und stimmig etwas "auszuplaudern". Es bewegt sich einiges bei mir: ich lerne immer mehr bei mir selbst zu sein und ein bislang noch zartes Gefühl von Liebe und Fürsorge für mich und mein inneres Kind entwickelt sich in manchen Augenblicken. Auch habe ich mir einen kleinen (Scooter-/Tret-)Roller gekauft , mit dem ich Freude und Spaß in mein Leben lasse.Somit möchte ich den Satz "Ich will und darf Kind sein und spielen"- in mein Leben zu integrieren.Ich versuche mehr und mehr Verantwortung/Gefühle/Aufgaben wieder an meine Eltern zurückzugeben bzw. bei Ihnen zu lassen, die mich daran hindern "Kind zu sein bzw. Hanna zu sein". Doch es ist alles noch a bissle schwer: die Abgrenzung meiner Mutter gegenüber klappt ganz gut - und dennoch fühle ich mich von Ihr geliebt und angenommen. In der Beziehung zu meinem Vater ist es noch schwierig für mich, seinen "Stein " bei Ihm zu lassen. "Du bist Du" - versuche ich mir zu sagen, wenn ich merke, dass wir wieder streiten und uns gegenseitig nicht verstehen. Es kostet mich noch zu viel Kraft und oftmals wünsche ich mir /sehne ich mich nach emotionaler Unterstützung - und Körperannahme/Liebe ,Wärme und Geborgenheit. Auch fehlt mir manchmal noch Mut und Entschlossenheit und? das Loch dass meine Krankheit hinterlässt ausreichend, sättigend und nährend auszufüllen.Ich habe dasGefühl, dass noch etwas fehlt... Ich bin dankbar für diesen wunderbaren Tag bei Dir und deiner Gruppe in München. Ich versuche weiter Schritt für Schritt voranzugehen und immer mehr von all diesen Erkenntnissen in meinen Alltag zu integrieren. Herzlich grüßt dich H.2006-10-28 erika Lieber Robert, es war für mich eine lange Reise und so intensiv. Ich möchte dir heute danken, und auch der Gruppe danken für jene Ernkenntnis, die für mich ein Schlüsselerlebnis war. Das eine, dass ich nun weiss, dass ich die Geschichte von meinem Grossvater und meiner Mutter nicht weiter übernhemen muss, dass alles gelöst ist und sie es in Ordnung gebracht haben. Das andere, dass ich nun weiss, weshalb ich immer an Männer mich gewandt habe, die mich gar nicht wirklich wollten. Zum ersten Mal habe ich gestern in Vateraugen gesehen, die mich bedingungslos annahmen und dieses Gefühl kennen gelernt.Ich bin an einen tiefen Schmerz gekommen, und ich danke dir dafür. Dass ich so abbrechen musste, tut mir leid. Ich war einfach überfordert und ich spüre, dass meine Seele einfach auch sehr müde ist und mir die Geschichten zuviel waren, weil ich ja mein ganzes Leben lang bis jetzt nur in andern Geschichten gelebt habe und nicht in meiner. Ich bedauere, dass ich dir nicht als Erwachsene gegenüber treten konnte um dir zu sagen, es ist jetzt genug und gut für mich, und ich muss jetzt wieder gehen. Ich bin dir dankbar für die Art und Weise, wie du uns begleitet hast. Und ich kann mir vorstellen, dass ich zu einem andern Zeitpunkt nochmals einen Anlauf nehme, wenn es nötig sein sollte. Ich danke dir, ich danke der tollen Gruppe, vor allem meinem Grossvater und jenem Vater, der sich zu mir anerkannt hat. Mit lieben Grüssen und Wünschen für ein gutes Wochenende für euch alle, Erika 2006-10-10 ruth r. Sehr geehrter Herr Dr. Langlotz ! Ich freue mich, dass Sie mir heute Ihren Diskussionsbeitrag gemailt haben, bin ich doch eine dankbare Leserin Ihrer Veröffentlichungen. Die Begegnung mit Ihren Arbeiten zu Symbiose und Destruktivität, und da besonders die Herausarbeitung des "aktiven Verschmelzers", hat für mich selbst weitreichende Befreiungsschritte eingeleitet, die ich also auch Ihnen danke. Mit herzlichen Grüßen Dr. Ruth R. 2006-10-01 A. Dein Text scheint mir eine gute Zusammenfassung Deiner Arbeit mit dem Konzept von Verschmelzung/Symbiose einschließlich eines anschaulichenBeispiels. Ich würde wohl nicht den fast reisserischen Titel "Ordnungen des Hasses?" dafür wählen, sondern eher etwas nüchterner etwas wie "Zum Umgang mit Hass und Wut im Rahmen des Verschmelzungssnydroms" o.ä. Ich habe einmal eine längere Arbeit mit dem Titel "Ordnungen des Bösen?" für den ersten US-Kongress zu Aufstellungen im letzten Jahr verfasst, davor eine Vorversion in Köln. Das sind Versuche, das Phänomen des Bösen unter dem Gesichtspunkt der Bewusstseinsentwicklung zu verstehen. Ich verschicke meine Texte dazu noch nicht, weil sie noch mitten in einem längeren Entstehungsprozess stecken. Dir alles Gute und herzliche Grüße von A. 2006-09-16 E. aus F. Vor nun schon vier Jahren war ich in einer Deiner Weiterbildungsgruppen, Du erinnerst Dich vielleicht nicht mehr an mich. Jedenfalls hat es mich in den letzten Jahren immer wieder ganz schön geschüttelt und mittlerweile habe ich begriffen, dass ich es doch ein ganzen Stück mit in meiner Hand habe, wie ich lebe, was ich lebe und vor allem, dass ich für mich lebe. Zusammengefasst, ich liebe mich selbst mehr und mehr. (Ist gar nicht so einfach, wenn man immer in anderen Pantoffeln unterwegs war...) Lange habe ich über unsere Aufstellungsarbeit nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass alle negativen Gefühle, alles Krank-Sein m.E. damals zu wenig gewürdigt wurde. Nur wenn ich meine Ängste, Gefühle und Über-Lebensarten auch lieben und annehmen kann, ist es möglich sie zu integrieren. Ansonsten kämpft man dauernd damit und Ängste, Zweifel und Hass sind sehr massive Gegner, die nicht so einfach locker lassen. Bei meiner ersten Aufstellung ist mir damals sehr der Satz in den Ohren geklungen, nachdem der Hass zu meiner Mutter deutlich war, "vielleicht ist nun die Liebe verspielt". Das hat mich ein Stück angepasst werden lassen und erst jetzt kann ich in Konfrontation mit ihr gehen, echt reagieren, Beziehung leben. Das Familienstellen hat zudem auch Faszination, Suchtcharakter und traumtische Wirkung gleichzeitig bei mir ausgelöst. Und obwohl man selbst sein Leben ordnen will, ist es wie ein Schock. Du stellst auf, es wird geordnet und mit einem Mal wird dir klar, wie kaputt und verworren alles so ist und welche fatale Rolle man so spielt. Dann wird alles geordnet, ich schwebte auf rosa Wolken, aber die Schritte in der Realität sind noch lange, lange nicht vollzogen. Trotz allem, bin ich auf einem guten Weg. Ich danke dafür und freue mich auf weitere Rundbriefe. Es tut mir leid, dass Du Abschied von Deiner Mutter nehmen musstest. Herzliche Grüße ich danke dir für deinen ausführlichen und konstruktiv-kritischen brief. ich habe dazugelernt, und muß dir recht geben. ich hab das in dem aufsatz ordnungen des hasses zusammengefasst, den ich dir im attach sende. liebe grüße robert 2006-08-01 J. habe mit Interesse deinen Leserbrief in der neuen Systemischen Aufstellungspraxis gelesen. Ich habe die zitierte Stelle im Buch von Gabriele Ten Hövel gleich mal nachgelesen und folgendes festgestellt: *Hellinger S. 139: "Die Vorstellung von Autonomie ist philosphisch gesehen lächerlich. Jeder ist von Jedem dauernd abhängig. Wir sind geprägt von unseren Eltern und von einem Feld, in dem wir uns bewegen. Die Ahnen sind präsent, die Toten sind präsent, unsere Taten sind präsent, alles ist präsent."* Ich verstehe Hellinger so, dass er sagt: Wenn jemand meint, dass er *völlig unabhängig* (autonom) ist von dem Feld in dem er sich bewegt, von den Eltern, von den Ahnen .... dann ist das lächerlich. Ich denke nicht, dass Hellinger das Autonomiestreben einen Menschen ins Lächerliche ziehen wollte. Nur Autonomie ohne den Systemkontext ist aus seiner Sicht und aus meinem Erleben heraus nicht möglich. Dein Thema ist ja dass der Klient von der malignen Symbiose zur Autonomie geführt wird und ich denke dass du unter Autonomie nicht jegliche Unabhängigkeit vom eigenen System verstehst. Wenn ich dich da richtig verstehe, dann dürftet ihr beide doch eigentlich das gleiche meinen. Liebe Grüße J. lieber j., die vorstellung einer völligen autonomie ist natürlich lächerlich, aber ich glaube nicht, dass hellinger diese banalität als philosophische erkenntnis vermitteln will, wenn doch, dann wäre das sehr merkwürdig. was also meint er dann? jedenfalls hat seine äußerung eine verwirrende wirkung und deshalb hatte ich das bedürfnis, meinen standpunkt dazu zu äußern. ich glaube nicht dass hellinger das gleiche meint wie ich und das ist auch gar nicht erforderlich. die wirklichkeit ist paradox, widersprüchlich und die vorstellung, sie zutreffend formulieren zu können ist naiv. unsere beschreibungen sind im besten fall annäherungen und sie werden sofort falsch, wenn wir sie als auschließlich gültige beschreibung auffassen. liebe grüße robert langlotz 2006-07-29 gerhard die letzten 10 Tage waren bei mir sehr dicht, sodaß ich erst jetzt dazukomme, dir ein paar Zeilen zu mailen. Ich spüre noch immer sehr intensiv die Schlußkonstellation mit den Eltern im Rücken und dem Onkel, der sich in einen besonderen Schutzengel verwandelt hat, an seinem Ort des Friedens. Es ist unglaublich, welche Kraft davon ausgeht. Ich habe das bisher in meinem Leben noch nie verspürt und ich bin überzeugt davon, daß dies viele Veränderungen bringen wird. Alles ist mit einer Grundstimmung von Freude und Dankbarkeit unterlegt. Früher spürte ich oft eine gewisse Resignation, ähnlich wie sie Sysiphos gekannt haben musste. Jetzt verstehe ich auch, womit dies zu tun haben mußte. Daß dieser Onkel eine derartige Rolle in meinem Leben spielen sollte, wäre mir bis jetzt aber nicht im Entferntesten in den Sinn gekommen. Jetzt ist mir klar, daß die Gewalt, die bei seinem Tod eine Rolle gespielt hat, sein "ruhiges Hinübergehen" verhindert hat. Daß du um diese Dinge Bescheid weisst und damit umgehen kannst, Lösungen zustande bringst, wo andere nur vor einem großen Rätsel stehen, dafür bin ich dir unendlich dankbar. Ich wünsche dir einen schönen Sommer und freue mich schon sehr, dich im Oktober in Wien wieder zu sehen. Liebe Grüße, Gerhard. 2006-07-25 U. aus H. ich habe heute im Internet nach den Büchern von Arno Gruen gestöbert und u.a. auch eines mit dem Titel "Verrat am Selbst" gefunden. Jetzt verstehe ich erst so langsam die T R A G W E I T E meiner Aufstellung, in der ich ja mein Selbst finden durfte, das so liebevoll mit mir ist und das mich stärkt. Wunderbar, dass es so ist wie es ist! Herzliche Grüße aus H. 2006-07-04 Robert Langlotz | praxis@e-r-langlotz.de 2006-07-03 Peter 2006-05-26 Andrea Maria | anma.ma@gmx.de 2006-05-15 A. am Wochenende habe ich das Familienaufstellungs-Seminar bei Dir miterlebt. Ich möchte Dir kurz berichten. Die Heilung wirkt, jedoch kann ich das nicht in Worten beschreiben. Trotzdem großen Dank für einen entscheidenden Schub in meiner Entwicklung zum ganzen Menschen. Deine Worte über Spiritualität, die ich sehr auf mich bezogen habe (weshalb ich Dich ja auch schon angesprochen habe) wirken auch 2006-05-10 R. heute einmal D A N K E aus tiefstem Herzen für Deine Newsletter. Bei jedem von Ihnen finde ich Teile meines aktuellen Prozesses wieder, bin berührt von der leichten und doch so tiefen, einfachen und klaren Art und Weise des Inhaltes und Deines Ausdruckes. Jeder Brief ist für mich ein Wegweiser und Lehrmeister in der Achtsamkeit mit mir selbst! Seit Jahren (3x) stellte ich bei Dir auf, zuletzt 2002 in Altenburg. Bei Jakob Schneider eine gemeinsame Paar-Aufstellung vergangenen Februar. Auch ich war erst vor 2 Wochen wieder einmal in Wien am Matzleinsdorfer Friedhof um am Grab unseres " vergessenen" Großvaters mit einer Freudin ein Ritual zu feiern, was mir sehr viel Kraft gab. Nun habe ich ihn seine Daten auch auf unserem Familiengrab, hier in Burghausen, für das ich zuständig bin, entgegen dem Willen meiner älteren Halb-Geschwister eingravieren lassen. Ich stelle Beziehung her zwischen der Symbiose meiner vor 1 Jahr gescheiterten Paar-Beziehung und meiner versuchten jahrelangen Anpassung an meine älteren Halbgeschwister. Wollte als Schwester endlich angenommen werden, redete ihnen deshalb nach dem Mund und schwieg oftmals, da sie ja die Älteren waren und ich sie somit annehmen wollte. Hellinger, falsch verstanden- Nun gehe ich den Weg meines Selbstschutzes, Selbstliebe (Elternliebe) Trennung der Symbiose, Werner Ablass mit seinem Buch "Leide nicht - liebe" gab mir wertvolle Hinweise, ebenso das Trauerbegleit-Modell von Jorgos Canacakis. Und einer deiner Newsletter vom vergangenen Sommer, indem mir die Paar-Symbiose deutlich wurde, ich dann eine räumliche und zeitliche Trennung von meinem Mann forderte. Er deutete dies damals auch auf seine Art und fühlte sich von mir abgelehnt und nicht mehr geliebt. Eine riesige Lawine kam auf mich zu. Er reagierte mit Flucht in andere Beziehungen. Ich trennte, was zu trennen ist (Anregung dein Newsletter): Raum und Zeit, Verantwortung für Kinder, alles Materielle durch Notarverträge. Erst dabei ( durch die Haltung meines Mannes) und danach erfuhr ich, wieviel Liebe noch da war und dass es seine verletzte, meine falsch verstandene Abgrenzung es war, die uns beide so reagieren ließ. Im Januar fuhr ich für 6 Wochen in die Habichtswaldklinik nach Kassel um zu mir selbst wieder zu kommen und Abstand zu erreichen. Nun lernen wir in der gemeinsamen Trennung, pflegen eine neue Art der Beziehung und Kommunikation miteinander. Es ist alles offen und in Entwicklung. Hab tausend Dank für deine immer neue Perspektiven und Sichtweisen bringenden, wohltuenden Newsletter. Du hast mir damit wertvolle Ansöße gegeben und mich in harten Zeiten damit begleitet, da ich darin eine Antwort auf mein Schicksal fand, die Wegweiser nach innerer Heilung und Weiterentwicklung ist. Möge die große Intuition in Dir, verbunden mit Deinem Wissen und Deiner Offenheit Dich auf neue Erkenntnisse einzulassen noch vielen Menschen zur Verfügung stehen, damit Weiterentwicklung von Hellingers Familienstellen voranschreiten kann und nicht in der verstaubten Truhe landet. "Wie im Himmel" habe ich nun viermal gesehen und bin überzeugt, dass wir (unser Planet) sich gerade am Beginn dieses Filmes befindet. Meine persönlichen Erfahrungen zeigen es mir und ich freue mich, mit meinem mir auferlegten Schicksal jetzt dabei sein zu können. Weiterhin, in diesem Sinne einen guten Klang und gute Schwingung mit aller Maienkraft - R. 2006-04-20 pia mragrete | schwarze.centaurin@web.de 2006-04-11 B. aus W. ich bin aus meinem tiefsten Inneren sehr dankbar, dass ich so kurzfristig die Möglichkeit hatte an diesem Seminar teilzunehmen. Auch zu hause ist mir wieder klar geworden, dass diese Verabschiedung von meinen 3 Kindern so wichtig für mich ist. Mein Mann hat sich natürlich auch Gedanken gemacht, warum es mir so schlecht ging in letzter Zeit, und ist in diesen Tagen wo ich weg war auch auf die Idee gekommen, dass unsere Verluste vielleicht doch noch nicht verarbeitet sind. Weisst du, seit ich in Wien bin, begleiten mich diese Abgänge. Und anscheinend war es für mich unsagbar schwer, dieser Trauer zu begegnen und sie auszuhalten. Meiner Schwester die auch in Österreich lebt, habe ich erzählt von diesem Wochenende. Und dass das Thema Verabschiedung war. Sie musste dann weinen, weil sie mit diesem letzten Abgang sehr eng verknüpft war, (sie hatte als Ärztin, mir im Spital bestätigt, dass das Kind in der 11. Woche abgegangen ist). Sie wiederum wurde gleich darauf schwanger mit dem 4. Kind. Und hat unter Tränen erzählt, dass sie das Gefühl hat, dass dieses geborene Kind doch eigentlich von mir und meinem Mann ist und es ihr unendlich leid tut, dass wir kein Kind haben. Wenn du dich erinnern magst, war es für das 3.Kind auch schwer zu gehen und wollte auch Seelenanteile zurückhaben. Mir geht es jetzt besser. Ich fühle eine grosse Last weggenommen und spür wieder die Lebenskraft mein Leben zu leben und dabei traurig und fröhlich zu sein. Vor lauter Abschied nehmen am Sonntag habe ich dann doch vergessen die Prospekte für Wien mit den Seminarzeiten mitzunehmen. Kannst du mir die Daten für dieses Jahr mailen? Ich wünsche dir frohe Ostern, mit lieben Grüssen, B. aus W. 2006-04-06 Sonja Reitz | drsonjareitz@aol.com 2006-03-13 G.A.B. ich moechte mich nochmals recht herzlich fuer die sehr emotional wirkungsvolle Familienaufstellungen deines Seminars bedanken und hinzufuegen dass dank Deiner Fuehrung dies ueberhaupt moeglich ist. Erstaunlich wie sich die Welt auf allen Ebenen dank Deiner Mithilfe sich in meinem Fall im positiven veraendert hat. Mit freundlichen Gruessen aus Venedig! G. A. B. 2006-03-12 giorgio Lieber Robert, ich moechte mich nochmals recht herzlich fuer die sehr emotional wirkungsvolle Familienaufstellungen deines Seminars bedanken und hinzufuegen dass dank Deiner Fuehrung dies ueberhaupt moeglich ist. Erstaunlich wie sich die Welt auf allen Ebenen dank Deiner Mithilfe sich in meinem Fall im positiven veraendert hat. Mit freundlichen Gruessen aus Venedig! Giorgio A. Botteon 2006-02-22 E. Ich habe im Jänner bei Ihnen in München das Familienaufstellungsseminar gemacht und davor und danach eine Einzelsitzung gehabt. Sie haben mir angeboten, Ihnen einmal darüber zu berichten, wie es sich ausgewirkt hat, das tue ich hiermit: Für mich (und vielleicht auch für Sie) interessant war, dass sich in den Wochen danach die Qualität meiner erinnerlichen Träume verändert hat. So hatte ich Träume mit sehr starken liebevollen Emotionen, bemerkenswert war ein Traum, in dem ich bei meiner kranken, moribunde Mutter war und sehr intensive liebevolle und traurige Gefühle für sie hatte, Empfindungen, die ich zu ihren Lebzeiten nie (zumindest nicht bewusst) empfunden habe. Der Traum war für mich sicherlich eine bedeutsame Erfahrung. Es ist nicht einfach, Ihnen das Erlebte/Empfundene sprachlich zu vermitteln, aber ich habe versuche es zu vermitteln. Mit lieben Grüßen aus W., E. 2005-12-31 G.U. danke für dein Rundschreiben. Ich fand es sehr interessant, da mir das von dir beschriebenen Phänomen mehrfach in Aufstellungen, sowohl in der Gruppe und insbesondere in Einzelsitzungen begegnet ist. Aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass das Symbiosethema schwer zu "lösen" ist. Bei dem Klienten tritt meiner Erfahrung dann die Frage: wer bin ich DANN? und eine große Angst (das wird oft als "ich fühle mich wie im luftleeren Raum" geschildert) in den Vordergrund. Ich wäre sehr daran interessiert, wie du mit dem "prozessorientierten Familien-Stellen" damit arbeitest. Ich freue mich auf eine Antwort und kollegialen Austausch. Nun wünsche ich dir einen guten Rutsch in das neue Jahr - herzliche Grüße G.U. 2005-11-29 Antje Jaruschewski | antje@jaruschewski.com 2005-11-03 A. aus Wien vielen Dank für das interessante und intensive Semnar in Wien. Bei mir hatte sich gezeigt (unter anderem) wie intensiv ich noch mit meinem verstorbenen Bruder identifiziert war. Nach meiner Aufstellung hatte ich mehrere Tage mit viel Abschiedsschmerz. Und dafür war ich dankbar, weil ich ja endlich realisiere, dass mein Bruder an einem anderen Ort ist. Auch wichtig war für mich zu spüren, wie schmerzvoll der Abschied war, als mein Bruder ins Licht ging. Genau diesen Schmerz kenne ich, wenn jemand, der mir nahe ist auch nur für ein paar Tage verreist. Dann muß ich sofort in den Verstand gehen, um die Dinge wieder im richtigen Licht zu sehen. Besonders wirkt sich der Trennungsschmerz aus, wenn ich mich von einem Partner trenne. Das tut mir selbst sehr weh und ich leide monetelang mit – weil ich den Schmerz eben kenne. Wunderbare Erkenntnisse! Danke! Ganz herzliche Grüße aus Wien und sicherlich bis bald! A. 2005-09-30 C. Ich bin durch ihren Artikel in der Zeitschrift "Systemische Aufstellungs-Praxis" aufmerksam geworden, und möchte als Betroffener Stellung nehmen. Im Mai 1996 hatte ich meine erste Familienaufstellung, etwa drei Monate später war ich innerlich so aufgewühlt, dass ich zwei Wochen zur Beobachtung in der Psychatrie war. Diagnose ICD 2968 - es folgte eine längere Begleitung durch einen Jungianer, der mit seinem Konzept und Möglichkeiten zumindest so viel Boden "unter den Füssen" schaffen konnte, dass ich ohne Unterbrechungen meinen Beruf fortsetzen konnte. Ich hatte die Symptome allerdings nicht in Zusammenhang mit der Familienaufstellung gebracht, sondern der "Dynamischen Meditation" nach Osho zugeschrieben, die ich dann in der Folge auch sein ließ. Hintergrund meiner Dynamik in meiner Herkunftsfamilie (soweit ich es zum heutigen Zeitpunkt abschätzen kann) ist der Selbstmord meiner Mutter 1987 - ich selbst bin 1962 geboren - deren Gefährdung ich wohl schon sehr früh wahrnahm, und einer eigenen Todes-Nähe in Form einer Krebserkrankung, die noch rechtzeitig erkannt und behandelt werden konnte, mich aber das rechte Auge kostete. Mein Vater (geboren 1911) war stark durch die Erlebnisse des Krieges geprägt (u.a. in Rußland), und es gelang mir erst kurz vor seinem Tod, mich ihm zu nähern. Meine Großeltern - väterliche Linie - wurden nach dem Krieg von Südböhmen/Sudetenland/Tschechien vertrieben. Meine Mutter hat ihren Verlobten, den Geliebten bevor sie meinen Vater kennenlernte, durch den Krieg verloren. Sie unternahm dann mit Anfang 20 dann auch schon ihren ersten Selbstmord-Versuch, wurde von ihrer älteren Schwester gerettet. Mein Vater wurde durch den Krieg von seiner ersten Frau und seinem Kind getrennt, die sich nach dem Krieg weigerte, von Tschechien nach Deutschland überzusiedeln. Allein diese mir bekannten, deutlichen Beispiele sind schon Traumatisierungen zuhauf! Ich war als Kind von der starken Impulsivität meines Vaters sehr verunsichert, und stand wohl auch im "Bannkreis" meiner Mutter (so wie es Hellinger darlegt), jedenfalls gelang es mir erst kurz vor seinem Tod noch etwas Zugang zu ihm zu bekommen. Die Gedanken, die sie in ihrem Artikel aufwerfen, sind für mich, aufgrund meiner persönlichen Erlebnisse plausibel. Ich bin wohl aufgrund der Aufstellungsarbeit innerhalb kurzer Zeit mit so massiven Eindrücken konfrontiert worden (und habe dann wohl auch noch mit der Dynamischen Meditation auch noch selber gepusht!) dass die Seele mit der "psychotischen Episode", wie sie vom Jungianer beschrieben wurde, nun auf drastischem Weg eine "Auszeit" eingefordert hat. Grundsätzlich bin ich ein überzeugter Befürworter von Familienaufstellungen, und verdanke dem Konzept von Hellinger selbst sehr viel. Erst durch ihren Artikel bin ich sensibilisiert worden, wie wichtig die "Nachbetreuung" und Begleitung ist, doch leider habe ich eben selbst damals überhaupt keinen Zusammenhang zwischen den erlebten "Phänomenen" und der zurückliegenden Aufstellung gebildet, und hätte mich daher selbst auch nicht bei den damaligen Aufstellern gemeldet! Erst Jahre später habe ich mich bei einer der beteiligten Aufsteller nochmal gemeldet, und bruchstückhaft die weitere Dynamik beschrieben, aber erst durch ihren Artikel wird das Bild für mich nun etwas deutlicher. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung, wünsche Ihnen und hoffe, im Sinne ihres Artikels, dass Sie durch viele Zuschriften die gewünschten "Mosaiksteine" bekommen. Mit freundlichem Gruss C. 2005-09-07 anonymus Eigentlich weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen. Nach der Familienaufstellung im Mai dieses Jahres hat noch sehr viel in mir weitergearbeitet und ich habe nun endlich das Gefühl einen inneren Frieden gefunden zu haben. Ich habe viel über Mutter sein und Kind sein nachgedacht und es hat sich sehr viel geändert in Bezug auf meine eigenen Kinder, bzw. fühle ich mich auch etwas anders als Mutter. M., mein jüngerer Sohn, hat mir sehr viel gespiegelt und das war auch damals der Grund, warum ich die Familienaufstellung machen wollte. Das die Ursache bei mir liegt war mir zwar klar, aber ich konnte sie nicht sehen. Die Familienaufstellung hat mir das dann ganz deutlich gemacht, dass es mit Achtung und Anerkennung zu tun hat. Ich wollte mich noch einmal bedanken, dass ich dieses Ritual mit meiner Mutter machen durfte. Es war sehr wichtig für mich. Im Nachhinein sind mir auch noch andere Dinge aufgefallen, die ich gerne bei der nächsten Familienaufstellung im Oktober anschauen möchte. Ich würde mich dafür auch gleich anmelden. Diesmal möchte ich meine jetzige Familie aufstellen, da mir klar wurde, dass mein älterer Sohn auf dem Platz meines Mannes steht und da gehört er nicht hin. Als die Kinder noch sehr klein waren hat mein Mann sehr viel getrunken und ich vermute, dass C. (mein älterer Sohn) in die Rolle des Vaters geschlüpft ist. Man merkt es auch bei Kleinigkeiten im Alltag, wenn er versucht seinen kleinen Bruder M. zu erziehen oder zu bevormunden. C. ist mittlerweile 16 und sucht sich immer Freundinnen aus, die er nie erreichen oder haben kann. Ich führe das auch darauf zurück, dass er nicht in der Kindposition ist, sondern in einer Erwachsenen. Ich selbst habe oft genug das Gefühl, dass in unserer Beziehung etwas nicht stimmt. Es ist sicher zwischen T. (mein Mann) und mir noch genug offen und ich würde ihn gerne an meiner Seite haben. T. hat im Moment auch Probleme mit seiner Mutter und möchte bei der Familienaufstellung im Oktober mitmachen. Liebe Grüße 2005-08-25 K. es ist eine unglaublich reiche und für mich ganz neue Sache, die in mir in Bewegung geraten ist. Bei weitem nicht nur schön und heiter, sondern oftmals - meistens eigentlich - schwer auszuhalten und stellt grosse Anforderungen an mich. Aber wenigstens sind diese Schmerzen jetzt meine Schmerzen. Und irgendwo weiss ich, dass ich das ja wollte. Und tief in mir spüre ich deshalb ein grosses gutes Gefühl, ein tiefes Glücklichsein wohnen. Und ich weiss, dass ich das ganz und gar annehmen kann, wenn es mir gelingt, mich ganz dafür aufzumachen. Du warst in diesem Prozess eine Schlüsselfigur. Und ich bedanke mich bei Dir für Deine Aufrichtigkeit, Deine Hingabe an diese Deine Arbeit; dafür, dass Du mich so ganz ernst genommen hast wie ich damals war. Liebe Grüsse K. 2005-08-21 e. aus w. kurz eine meldung wie es mir geht: die phasen der lebensfreude sind länger, intensiver und der umgang mit mir selber macht immer mehr spass. auch sehe ich die täglichen herausforderungen, mein leben als ganzes,immer mehr als lernprozeß. in den phasen der erschöpfungen, der körperlichen energielosigkeit, der schmerzen, gönne ich mir totale ruhe ohne schlechtem gewissen. das loslösen von der ehrenamtlichen arbeit in der kirche und vom pfarrer haben eine angenehme ruhe in mir ausgelöst. erst jetzt bemerke ich wieviel ich da gearbeitet habe, welchen einsatz ich getätigt habe, welchen stress ich mich da ausgesetzt habe, was ich alles dadurch von Gerhard erwartet habe!!!!!!! zeit und raum ist endlich da um auf mich zu schauen und mein körper, mein geist und meine seele danken es mir mit einem langsam beginnenden heilungsprozess. und die daraus resultierende dankbarkeit und freude wirkt natürlich wieder und zieht ihre kreise. mir ist als dürfte ich nicht erfolg haben, frau sein.....als frau schon gar nicht. e. 2005-07-05 C. Danke für den Rundbrief, den Text, den Du mir zugeschickt hast, sowie für die persönliche Einladung. Du stehst schon seit damals fest im Terminkalender und ich freu mich drauf. Etwas eigenes vorzubereiten, dazu komme ich momentan leider nicht, aber ich beteilige mich gerne und bringe meine Erfahrungen mit ein. Ich war sehr beeindruckt von Deinem Text, Du hast für mein Empfinden sehr an Klarheit und Deutlichkeit speziell Deines Standpuktes gewonnen. Ich war ehrlich begeistert. Ich hatte vor 2 Wochen gerade wieder selber Stellen und dabei war als Hospitantin A., die in Ausbildung bei Sneh Viktoria Schnabel in Freiburg ist, die wiederum auch stark das Schamanistische integriert (hat viel in Indianerreservaten gearbeitet). A. ist neu in München und hat noch wenige Kontakte. Ich habe ihr gleich Deinen Text gegeben und ihr vom Samstag geschrieben,vielleicht sendest Du ihr auch noch den Rundbrief. Ich würde Deinen Text gerne nochmal haben, vielleicht ist das dann am Samstag möglich. Diesmal bin ich ja dann in Deiner Praxis richtig - oder? Ganz liebe Grüße, C. 2005-05-04 s. ich schreibe dir,um meine ganz große freude mit dir zu teilen! stell dir vor,seit montag habe ich wieder ganz normal in der kassenpraxis zu arbeiten begonnen,und es geht gut,ruhig,überlegt, gut abgegrenzt,es macht wieder große freude,genauso genieße ich aber die entspannung danach. habe ich mir vor zwei, drei wochen nicht vorstellen können. irgendwie spüre ich so eine große kraft hinter mir,wie so ein oranger urgrund, an den ich mich immer wieder mal kurz anlehnen kann um aufzutanken und der mir sicherheit gibt. ich kann nur nochmals dir. lieber robert, ganz herzlich danken, der du dieses wunder vollbracht hast!!! danke auch, dass du sophie noch genommen hast, sie liegt mir so am herzen und es war uns ganz wichtig,dass sie bei dir mitmachen konnte. heute hat sie mir erzählt, dass du einen ermäßigten tarif von ihr verlangt hast, ich würde dir das aber jederzeit voll aufzahlen weil ich es sophie zum geburtstag, der während diesem seminar war, geschenkt habe. sag mir bescheid! gerhard ist schweren herzens von dir weggefahren und lässt dir ausrichten,dass er nächstes mal ganz sicher dabei sein wird. ich wollte dir wegen des seminarraumes noch sagen, im bildungshaus lainz ist es sehr schön, weil ein großer garten für die pausen dabei ist. es ist nicht so billig, aber ich habe einmal ein seminar mit guni baxa dort gemacht und sie hat einfach von jedem teilnehmer einen beitrag zur saalmiete verlangt, so dass das gedeckt war. sag mir bescheid, falls du irgendeine hilfe bei der raumsuche brauchst. ja,zuletzt würde ich dich wieder um folder für die praxis für die nächsten seminare bitten. alles liebe für dich auch von g. herzlichst s. 2005-04-11 M. K. und ich möchten uns im Saarland wieder niederlassen. Ich würde mich gerne dort in der Eigenschaft als Heilpraktiker und Familienaufsteller einbringen. Wäre es möglich, daß du mir eine Art Zeugnis über meine absolvierte Ausbildung und mehrfachen Seminare auszustellen. Die letzte Aufstellung, die ich bei dir gemacht habe war übrigens eine echte Erlösung. Jahrelang habe ich versucht mit allen mir und auch dir, da ich incl. Ausbildung drei mal das Thema C. aufgestellt habe, möglichen Varianten von C. mich zu lösen. Jetzt nach der Verschmelzungsaufstellung, wo du vermutet hast, daß ich scheinbar mit C. verschmolzen bin ist das von mir abgefallen und verflogen, daß ich jetzt seit dem frei bin für K. und auch für Kind, einfach wunderbar. Dadurch ist jetzt auch der gemeinsame Weg zurück in K.s Heimatland frei geworden. Inwieweit K. da jetzt eine Anstellung findet das wird sich noch zeigen, doch immer ein Schritt nach dem andern. Ganz lieben Gruß und herzlichen Dank M. 2005-04-06 Wolfgang Lange für den Erhalt Ihres Artikels, den Sie mir kürzlich zusandten, danke ich Ihnen herzlichst. Ich habe den Artikel im Rahmen eines Seminars "Trauma-Heilung" angefordert, nachdem in Aufstellungen pre-natale Themen u.a. "Vanishing Twin" aufgetaucht waren. Das "Verschmelzungssyndrom" bzw. die Symbiose war aber auch bei anderen Teilnehmern ausgeprägt, so dass es auch für mich gut war, sich nochmal den Hintergrund zu vergegenwärtigen. Auch in anderen Bereichen wird aktuell ein Zusammenhang zwischen Symbiose und Borderline gesehen. Ich möchte Ihnen einen Artikel zusenden, welchen ich hierzu gefunden habe. Sehen Sie hierzu anhängende Kopie. Da ich selbst in der Ostervorwoche ein Seminar hielt, konnte ich nicht an Ihrem Workshop zum Verschmelzungssyndrom teilnehmen, welcher mich sehr interessiert hat. Werden Sie dieses Jahr eine Wiederholung oder eine Fortsetzung zu diesem Workshop anbieten? Für Ihre Antwort bin ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüssen Wolfgang Lange 2005-04-03 H. Nach grösseren Problemen und stundenlangen "Sitzungen" mit dem PC, könnte ich nun endlich das Problem lösen und habe nun auch dein Newsletter vom März bekommen. Ich bin fasziniert vom Familienstellen und die Weiterbildung bei dir war eine sehr reiche Erfahrung für mich. Deine feinfühlige, sensibilisierte und intuitive Art ist sehr angenehm und lässt viel Raum für Entwicklung. Wie du weisst arbeite ich auch Teilzeitlich therapeutisch (allerdings fast keine Aufstellungen). Das Thema das du ansprichst in den ersten zwei Abschnitten mit der Verschmelzung und auch der Gefahr in eine Psychose zu rutschen empfinde ich nicht nur als sehr wichtig sondern auch sehr treffend. Schon lange sehe ich wie in meinem Umfeld Therapeuteninnen oder solche die es gerne werden möchten mit Aufstellungen sehr unvorsichtig umgehen. Es ist nicht einfach wie eine Wundertablette und "schwupps" ist man eine riesen Last los. Das Leben ist so verstrickt und Körper, Geist und Seele leben oft jahrelang mit diesen Problemen zusammen und integrieren sie in Körper und Geist. Es ist wie eine Umprogrammierung der tiefsten Gefühle, Nervenzellen, Gene. Familienstellen ist für mich eine Bewusstseinserweiterung, ein aha-Erlebniss im Kopf welches von der Seele ausgelöst wurde durch das stellen. Es ist aber erst der Anfang einer Therapie und wenn die weitere Arbeit, auch Körperarbeit, nicht folgt ist die Gefahr gross Rückfällig zu werden weil das ganze Programm noch auf Kompensationsverhalten und den Verschmelzungsspiegel eingestellt ist. Auch finde ich wichtig, dass man nicht zuviele Generationen auf's mal aufstellt. Da die Verschmelzungen ja oft übernommen wurden über Generationen ist ja immer wieder kompensiert worden und ich glaube man muss die Verstrickungen in der Gegenwart und langsam zurück in die Vergangenheit (Generationen) lösen sonst gibt es eben diese Psychosen, man "sieht" und versteht irgendwann überhaupt nichts mehr, weil man es gar nicht nachvollziehen kann. Übrigens in der Bachblütentherapie nach Dietmar Krämer wird auch so gearbeitet. Es gibt eine Schiene, was ein Verlauf eines Verhaltens beschreibt von der Ursache bis in die Gegenwart. Man fängt nicht bei der Ursache an zu therapieren sondern in der Dekompensation und geht dann über das Kompensationsverhalten zur Ursache. Was aber wirklich Prozesse sind welche auch Zeit brauchen und integriert werden müssen bevor man wieder einen Schritt weiter gehen kann. Das Problem ist oft ganz woanders als am Anfang vielleicht vermutet wird, weil wieder jeder Mensch anders Kompensiert, je nach Erfahrung, Umfeld und Verlauf in seinem Leben. Auch ich hatte ca. ein Jahr bevor ich zu dir kam eine Aufstellung. Es wurde meine Ursprungsfamilie aufgestellt (das erstemal) und als ich die Teilnehmer hörte und wahrnahm hatte ich einen "Schock". Es hat mir knallhart die Wahrheit nochmals kund getan, welche ich zwar tief drin schon immer gewusst und gespürt hatte, aber die Kunst der Verdrängung und der Kompensation hat in diesem Moment nicht gewirkt. Ich war völlig entblößt. Die Kursleiterin konnte die Tiefe dieser Aufstellung gar nicht wahrnehmen und umgehen damit, da ich so verstrickt war und die Verschmelzung über mehrere Generationen und Menschen lief. Ich habe danach fast ein Jahr keinen Kontakt mehr gehabt mit meiner Familie, ich konnte nicht. Und es war als hätte man mir eine tiefe Narbe aufgerissen. Da kann man nicht einfach sagen lass es wirken, man ist selber im Moment gar nicht fähig zu reagieren. Ich war in dieser Zeit in der Weiterbildung zur Lebensberaterin und trotz all dem musste ich mir viel Zeit geben und versuchen dieses Bild und Gefühl noch auf andere Art und Weise wieder zu heilen und zu verstehen. Vielleicht ist es, weil ich soviel Respekt habe vor dem Aufstellen, aber auch meiner Intuition welche sehr stark da ist noch nicht immer ganz vertraue, vielleicht ist es auch mein Selbstwertgefühl und das Gefühl gut in mir zu sitzen, dass ich mich noch nicht traue Gruppen zu machen. Obwohl ich weiss ich könnte es. Ich werde mir Zeit nehmen und mein Gefühl wird mir sagen wann die Zeit dafür da ist. In diesem Sinne finde ich es sehr schön wie du es geschrieben hast. Die Aufsteller müssen sensibilisiert werden und man darf einfach eines nicht vergessen, wir sind Lebewesen welche polarisiert sind, das heisst wir re-agieren und wir spiegeln uns im Aussen. Also ist es eine Frage der Selbstentwicklung, des Selbst-Bewusstseins, der Weisheit und Intuition wenn man mit Familienstellen wirklich Erfolg haben will. Ich freue mich auf die nächste Hospitation. Einen schönen Frühlingsanfang. Grüsse aus der Schweiz H. 2005-03-24 Wolfgang mit Interesse habe ich Deinen Text "Psychose nach Fam.aufstellung?" gelesen und habe ihn, Dein Einverständnis voraussetzend, in unserer Psychose-Austauschgruppe verteilt (bin auf Reaktionen beim nächsten Treffen gespannt). Auch dieTexte auf Deiner homepage vertiefen die seitherigen Erfahrungen wesentlich und Du gehst auf fruchtbaren Wegen. Deiner Beobachtung der oftmals sinnvollen und auch notwendigen äußeren Distanzierung von den Eltern stimme ich zu. Ich persönlich halte es für wichtig, hierbei inneren Prozess und äußeren Kontakt zu unterscheiden, da sich beides oftmals durchaus gegenläufig zueinander verhält: Die Distanzierung im Außen ermöglicht es, die Anerkennung im Inneren aufrecht zu erhalten. Im Rahmen der Aufstellungen beobachte ich folgendes: das traumatisierte/zurückgewiesene Kind kann nicht zu den Eltern hingehen und in diesem Falle ist es sehr erleichternd, wenn die Stellvertreter der Eltern, sofern das "Kind" dies zulassen kann, auf das Kind zugehen und es aktiv halten. Als wichtige Psychose-Prophylaxe im Vorfeld der eigentlichen Aufstellung haben sich für mich die Erfahrungen aus dem Kurs in Wiesloch bestätigt: Der Wunsch für die Aufstellung und das Anliegen muss deutlich und von den "gesunden Anteilen" der Person gewollt sein. Dies sichert und stützt die Fähigkeit zum innerseelischen Ausbalancieren der Dynamiken, die während der Aufstellung in Erscheinung treten können. So viel in Kürze zu diesem weiten und spannenden Themengebiet. Viele Grüße sendet Dir Wolfgang 2005-03-21 Dietrich Weth | gdweth@t-online.de 2005-03-09 Dietrich Weth leider komme ich erst jetzt dazu auf deine Email zu antworten. Gerne habe ich deine Ausführungen gelesen und stimme ihnen voll zu. Auch ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht und finde bedeutungsvoll aufzuzeigen wie wichtig es ist differenziert zu schauen und zu handeln. Vielen Dank für deine Ermutigung und Weitergabe an uns! Wie wäre es dies als ein Thema an unserem Septemberwochenende anzubieten!? Mit lieben und dankbaren Grüßen Und vielen guten Wünschen Dietrich Weth 2005-03-07 S. wollte Dir doch noch zukommen lassen, wie sehr ich Deinen letzen Rundbrief zum Thema Psychose nach Aufstellungen geschätzt habe. Eine Begebenheit fällt mir dazu ein: Ein Paar kam zum Aufstellen in eine offene Gruppe, es ging um die Frau, die mit seinem Kind nicht klar kam. Beim ertsen Versuch der Aufstellung musste ich unterbrechen, weil sie die person, die für das Kind stand, sehr grob anfasste und auf die Bühne `schleuderte`. Wir haben dann am letzen Tag noch einmal aufgestellt, und es kam wirklich nur sehr verworrenes und Unklares zustande. Es gab weder eine Lösungsrichtung, noch eine Klärung. Ca ein Monat nach der Aufstellung schrieb mir das Paar einen Brief, warum sie den Kurs nicht voll bezahlen wollten. (Sie hatten nur eine kleine Anzahlung gemacht, was auch sonst sehr selten, wenn überhaupt geschiet.) Der Mann schilderte, dass es seiner frau danch sehr sehr schlecht ging, sie selbst schrieb mir ausführlich, dass sie schon einige Aufstellungen gemacht hätte, aber es ihr nie so schlecht wie nach dieser gegangen sei. natürlich war ich einverstanden mit dem Nichtbezahlen und es hat mich noch lange beschäftigt. Während der Gruppe war das Folgenden geschehen: es gab in Freiburg eine Demonstration (hab vergesseb worüber) und unser Raum genau Über einem der alten Stadttore liegt, zog die Demonstration genau `durch uns durch`, und das inmitten einer Schlachtszehne aus dem 2. Weltkrieg. Wir haben hinterher noch viel darüber reden müssen, bis alle wieder bei sich waren. Diese Klientin, die als einer der toten Soldaten auf dem Boden Lag, war besonders verwirrt, sie sagte, noch nie in ihrem Leben habe sie furchtbare Gefühle erlebt, wie in dieser Rolle als toter Soldat auf dem Boden. meine Gedanken heute sind, dass sie vielleicht von dieser Rolle `bestzt` wurde, entweder weil ähnliches in ihrem System stattfand, oder weil die Seele jenes Soldaten noch unterwegs ist. In jedem Fall sprach sie in ihrem Brief an mich davon, einen guten Schamanen aufzusuchen, um zu klären, was da war. Da ich keine Psychatrische Ausbildung habe, weiss ich nicht, ab wann genau von einer Psychose zu reden sei, ich denke, das, was sie erlebte, war vielleicht genau das. Ich hoffe, das schamanische Weltbild kann ihr weiterhelfen. Ansonsten hat mir Dein Satz gut gefallen: Ìch achte das leben, das ich von Dir habe, indem ich es vor Dir schütze. Weiterhin gute Arbeit, S. Hallo S.! Danke für Dein Echo! Was Du schilderst, kann man als Besetzung verstehen. Bei meiner Zusammenarbeit mit der Schamanin hatte ich gehofft, gerade für Psychosepatienten Lösungen zu finden, z.B. durch Arbeit mit Bestzung etc. Das war jedoch nicht so erfolgreich, wie ich gehofft hatte. Jetzt sehe ich, welche Rolle Symbiose - "Verschmelzung" in der Entstehung von Psychose spielt. Häufig sind schon die Eltern von Psychosekranken mit eigenen Eltern "verschmolzen" , identifizieren schwere Schicksale der Familie. Wenn ein Kind seinerseits mit beiden Eltern verschmolzen ist, entwickelt es keinen eigenen Ich-kern ist "besetzt" von den Eltern und hat über die "generationenübergreifende" BVerschmelzung Zugang zum "Pool", wobei die Täter-Opfer-Geschichten am "attraktivsten" sind! Die Einbeziehung des Symbiose-Themas in die Aufstellungsarbeit scheint einen Qualitätssprung zu bedeuten. Liebe Grüße Robert 2005-03-01 A. der Satz "Ich achte das Leben, dass ich von Dir habe, indem ich es vor Dir schütze." ist klasse, den werde ich in mein Repertoire aufnehmen. Gestern hatte ich gerade einen solchen Fall nur andersherum bei mir. Die psychotische Tochter hat sich von der Mutter abgewendet, die Mutter als meine Klientin möchte gerne wieder Kontakt, aber sowohl aus ihrem System als auch aus dem des Vaters kommt Verrücktheit pur (Mord und Totschlag, NS-Verbrechen, schwere Kriegstrauma) die von beiden nach Möglichkeit zugedeckt werden ("Die Kinder sollen doch nicht belastet werden..." Heile Welt). Da hatte ich die schwere Aufgabe, ihr klarzumachen, dass es für die Tochter mindestens zur Zeit gut ist, Abstand zu nehmen und dass eher das System an sich psychotisch ist als nur die Tochter allein. Wir haben einen ähnlichen Satz herausgearbeitet (andersherum sozusagen), aber dieser trifft es sehr gut. Schwer für Eltern, die ja doch irgendwie was Gutes für die Kinder wollen und dennoch indirekt-systemisch eine Bedrohung für sie darstellen. Das Thema ist interessant und wichtig. Ich habe auch schon beobachtet, dass einige Aufsteller versuchen mit der Brechstange den Kontakt zu erzwingen, wo es gar nicht gehen kann oder so auch nicht darf. Das ist glaube ich auch ein Fluch des positiven und esoterischen Denkens, irgendwie auch der christlichen Tradition. Alles muss gleich verziehen werden noch bevor man überhaupt die Folgen richtig spüren durfte und konnte. Der Satz: "Es war schlimm für mich und ich verzeihe Dir das nicht" lässt mich immer wieder in völlig erstaunte Augen sehen, wenn ich ihn mißhandelten Klienten vorgebe. Meist stellt sich raus, dass sie schon seit Jahren versuchen zu verzeihen, weil es halt überall so vorgegeben wird als das anzustrebende Lebensziel. Da kippt man dann Vanillesoße über den Misthaufen und stellt dann fest, dass es irgendwie immer noch stinkt... Wie auch immer, mal sehen, ob ich den Text einbauen kann in dieser Ausgabe. Viele Grüße, A. 2005-03-01 A.J. der Satz (unten) ist klasse, den werde ich in mein Repertoire aufnehmen. Gestern hatte ich gerade einen solchen Fall nur andersherum bei mir. Die psychotische Tochter hat sich von der Mutter abgewendet, die Mutter als meine Klientin möchte gerne wieder Kontakt, aber sowohl aus ihrem System als auch aus dem des Vaters kommt Verrücktheit pur (Mord und Totschlag, NS-Verbrechen, schwere Kriegstrauma) die von beiden nach Möglichkeit zugedeckt werden ("Die Kinder sollen doch nicht belastet werden..." Heile Welt). Da hatte ich die schwere Aufgabe, ihr klarzumachen, dass es für die Tochter mindestens zur Zeit gut ist, Abstand zu nehmen und dass eher das System an sich psychotisch ist als nur die Tochter allein. Wir haben einen ähnlichen Satz herausgearbeitet (andersherum sozusagen), aber dieser trifft es sehr gut. Schwer für Eltern, die ja doch irgendwie was Gutes für die Kinder wollen und dennoch indirekt-systemisch eine Bedrohung für sie darstellen. Das Thema ist interessant und wichtig. Ich habe auch schon beobachtet, dass einige Aufsteller versuchen mit der Brechstange den Kontakt zu erzwingen, wo es gar nicht gehen kann oder so auch nicht darf. Das ist glaube ich auch ein Fluch des positiven und esoterischen Denkens, irgendwie auch der christlichen Tradition. Alles muss gleich verziehen werden noch bevor man überhaupt die Folgen richtig spüren durfte und konnte. Der Satz: "Es war schlimm für mich und ich verzeihe Dir das nicht" lässt mich immer wieder in völlig erstaunte Augen sehen, wenn ich ihn mißhandelten Klienten vorgebe. Meist stellt sich raus, dass sie schon seit Jahren versuchen zu verzeihen, weil es halt überall so vorgegeben wird als das anzustrebende Lebensziel. Da kippt man dann Vanillesoße über den Misthaufen und stellt dann fest, dass es irgendwie immer noch stinkt... Wie auch immer, mal sehen, ob ich den Text einbauen kann in dieser Ausgabe. Viele Grüße, A.J. Mir hat sich in solchen Situationen folgender Satz bewährt, der Achtung und Schutz verbindet: Ich achte das Leben, das ich von Dir habe, indem ich es vor Dir schütze. 2005-02-22 Prof. Ruppert meine Ansichten zum Thema Psychose habe ich in den "Verwirrten Seelen" ausführlich dargelegt. Auch in meinem neuen Buch "Trauma, Bindung und Familienstellen" versuche ich, die spezifische Dynamik einer psychotischen Verwirrung verständlich zu machen, so weit ich selbst dazu in der Lage bin, sie zu verstehen. Meines Erachtens kommt man dabei, wie bei allen anderen Symptomatiken, nicht umhin, den Mechanimus der Spaltung in Betracht zu ziehen. Diese Spaltung, die in der Psyche von Psychotikern zu beobachten ist, ist in der Regel bereits in der Psyche der Mutter angelegt. Häufig spielt hier auch ein sexueller Missbrauch eine wesentliche Rolle, welchen die Mutter völlig verdrängt und in sich abgepalten hat. Ihre Kinder aber kommen in ihrem Versuch, Halt und Bindung bei der Mutter zu finden, in Kontakt mit diesen Abspaltungen und übernehmen so die mütterliche Verwirrung in ihr eigenes seelisches Programm auf. Man kommt dem Ganzen in der Regel näher, wenn man den psychotischen Anteil eines Patienten in der Aufstellung selbst direkt aufstellt. Die Befürchtung der Aufstellungskritiker, Aufstellungen würden Psychosen erst auslösen, kenne ich. Dahinter verbirgt sich jedoch deren Unwissen, was eine Psychose ist und die Angst, mit Gefühlen der Patienten und Konflikten in deren Familien konfrontiert zu werden. Daher möchten Sie am liebsten den Patienten nur mit Medikamenten ruhig stellen. Ich meine, richtige Hilfe auch für Psychosepatienten können wir nur anbieten, wenn wir diesen seelischen Mechanismus besser verstehen. Das scheint mir auch bei deinem Konzept noch nicht der Fall zu sein. Du bist auf der Spur, aber es überzeugt noch nicht und ist noch zu vordergründig. viele Grüße Franz 2005-01-04 Robert Langlotz | praxis@e-r-langlotz.de 2004-12-26 Annegret Rehsack | arehsack@aol.com 2004-12-21 G. danke für deine interessanten Texte und die guten Wünsche. Das Thema "Verschmelzungsehnsucht", "Kindsein" ist wirklich ein Schlüsselbegriff. Auch hinter der Tendenz, eine andere Meinung nicht gelten lassen zu können, steckt nach meiner Beobachtung häufig eine Verschmelzungssehnsucht: Der andere soll mir ähnlich oder gleich sein, damit ich mit ihm verschmelzen kann. Verbunden mit narzistischen Tendenzen bahnen sich damit oftmals Burnoutkarrieren bei Lehrkräften an. G. 2004-12-01 Maria Hechenberger | k.hechenberger@aon.at 2004-11-09 E. und S. Vielen Dank nochmal für Ihre Liebe, Geduld, Erfahrung und Weisheit mit der Sie uns an dem vergangengem Wochenende begleitet haben. Es war eine sehr nette Gruppe, und Sie haben die Führung gemeistert. Ich fühlte mich stärker und stärker von ganz viel Liebe im Raum umgeben zu sein. Ich habe München liebeserfüllt verlassen. Es war sehr schön.. Und..Ich kann meinen Sohn wieder erreichen....Danke! Ich wünsche Ihnen Alles Gute bei Ihren weiteren Seminaren... Weiter so! 2004-10-26 V. ich habe bei dir mehrmals eine Familienaufstellung gemacht. Zum letzten Mal im Juli diesen Jahres. Danach war ich so voller Energie, dass ich endlich meine Passion, das Yoga-lehren, was ich bislang immer nur im privaten Bereich umsonst gemacht hatte, nunmehr mit viel Erfolg und Freude vorwiegend im Einzeltraining anbiete. Sehr möchte ich mich für deine Arbeit als Theraupeut bedanken und auch dahingehend bestärken, da du ein wunderbares, einzigartiges Gespür für den richtigen Moment hast. Freundliche Grüße, V.2004-10-13 H. ich habe heute Deine Newsletter erhalten und mit großem Interesse gelesen. Besonders freut es mich, daß das Report Nachspiel gewonnen wurde und Du rehabilitiert bist. Zu dem geplanten Info-Tag im nächsten Jahr werde ich gerne kommen, auch interessieren mich die Supervisionstage. Zur Info für Dich: Auf Grund der Sendung Report mußte ich mangels Beteiligung ein Seminar im September absagen, weil das Vertrauen in das Familienstellen bei einigen Klienten verloren ging. Deswegen lasse ich mich aber nicht beeindrucken, ganz im Gegenteil. Am kommenden Wochenende werde ich im Rahmen des Psychotherapie-Symposiums unseres Verbandes VFP in Mainz einen Vortrag zur Methode Familienstellen halten und danach einen 3-stündigen Workshop anschließen, um das Familienstellen in der Praxis zu demonstrieren und natürlich auch mit dem Ziel es weiter bekannt zu machen. Künftig kannst Du mir die Newsletter per E-mail zukommen lassen, meine Internet Adresse hast Du. Es spart die Briefmarke und das Papier. Liebe Grüße H. 2004-01-14 S. Soeben hab ich mich sehr gefreut über den Artikel, den Du bezüglich den vielen Kritiken gegen Bert Hellinger geschrieben hast. Ich kenne auch den Artikel aus der Zeit, der meiner Meinung nach zwar auch gerechtfertigt, aber eben einfach zu einseitig und konfrontär war. Du neutralisierst die uneinsichtigen Kritiken auf präzise Art und Weise und machst produktive Angebote, wie man in Zukunft mit "echter" Kritik gut umgehen kann. Echt toll. Mit freundlichen Grüßen von S. 2003-09-10 B. vor wenigen Tagen habe ich an deinem Seminar teilgenommen und jetzt möchte ich mich noch einmal bei dir bedanken. Ich mußte ein paar Tage warten, und das war gut so. Erst jetzt merke ich, was sich bei mir verändert hat. Ich spüre, dass mein Bewußtsein, mein Innerstes, meine Seele, sich verschoben hat. Es sitzt jetzt tiefer´in mir. Ich sehe anders, ich fühle anders. Als ich meinen Mann nach dem Seminar erstmals umarmte, stellte ich fest, dass ich ihm um eine Dimension näher war. Als wäre eine Wand zwischen uns verschwunden, dabei habe ich mich ihm immer sehr nahe gefühlt und diese Wand nie wahrgenommen. Was auch immer das war, es ist jetzt weg. Und eine große Zufriedenheit ist über mich gekommen. So als ob alles, was jetzt noch kommt, das richtige sein wird. Ich bin immer noch tief bewegt von den ganzen Gefühlen, von der intensiven Begegnung mit den Teilnehmern und vermisse sie, obwohl ich mich hier in meiner Familie vollkommen am Platz und geliebt fühle. Ich habe neben sehr viel Kummer schon so viel Schönes erlebt, aber dieses Seminar bei dir gehört mit zu den besten Erfahrungen meines Lebens. Ich bin voller Bewunderung für dich und deine Arbeit. Für mich ist das höchste Kunst, wie du jeden Menschen in seinen zum Teil extremsten Gefühlen wahrnimmst und diese Gefühle auf einer nur dir eigenen, auf Erfahrung und Intuition geschulten Skala einschätzst und dann mit ganz wenigen Worten darauf reagierst. Und wie du immer die Schwere davon nimmst. Das ist so schön, dass es in mir wirklich noch ganz tief nachhallt. Ich danke dir von ganzem Herzen! B. 2003-07-30 M. in Würzburg hatte ich schwerste Lungenbeschwerden, fast schon Asthma. Wer weiss wofür es gut war. Ich habe mich in meine eigene Frau verliebt. Ich bin seit mehreren Monaten parallel in einer Reichianischen Körpertherapie und Ostheopathie. Es setzt das Familienstellen auf einer anderen Ebene fort. Ich wusste dass wenn ich das "eigentliche" löse, alles andere folgen wird. Und so ist es gekommen. Ich bin dabei Raum in meinem Leben zu erleben, auch die Leere, die die Fülle ist. Seit ich ich sein darf, will ich nichts besonderes mehr sein. Ich kann vieles nachvollziehen was ich von ZEN-Meistern gelesen habe und lese nun nicht mehr. Ich erlebe unmittelbar wie schön das Einfache ist. Den Samen dazu habe ich durch die Begegnung mit Dir gelegt. In Dir habe ich einen solchen "Meister" erfahren. Neu ist für mich dabei nicht Dir nachzueifern, sondern mir. Auch um Geld zu verdienen und um mit anderen zu teilen löse ich immer mehr Balast ab. Und verkaufe so viele Dinge. Ich entdecke das was schon immer da war. Und das ist Frieden und Einklang. Ich fühle mich Dir immer noch verbunden und bitte Dich vielleicht an einer der Weiterbildungsveranstaltungen mit Nora Gröger teilnehmen zu dürfen. Einfach so. Das alles heisst nicht dass meine Probleme weg sind. Ich erlebe mich in der Begegnung mit Problemen anders, und ich will sie auch nicht mehr weg haben. Ich erkenne sie als Teil von mir. Manchmal gehen sie von allein. Sie gehören für mch dazu wie Stufen. Mal auf mal ab, aber kein Endziel mehr. Kein Besser sein. Das begann schon in der Ausbildung bei Dir. Ich wollte keine guten Protokolle schreiben. Ich wollte nicht gut sein. Sondern einfach nur so und unmittelbar dabei sein. Ich wollte immer "Erleuchtet" sein, und habe es mir durch die ganzen Studien und Fluchten selbst verbaut. Es was schon immer da und nun lasse ich los. Alles Liebe M. 2003-06-12 L. für deinen letzten Rundbrief danke ich dir ganz besonders. Auch ich beobachte mit Bedauern die zunehmende Kritik an der Systemischen Arbeit, siehe nur die aktuelle Ausgabe „Praxis der Systemaufstellung“. Um so begrüßenswerter finde ich auch deine Herangehensweise, die Ärzte einzuladen und ihnen die Gelegenheit zu geben, die Methode selbst zu erleben und zu erfahren, was es mit einem macht, wie es einen tief berührt , etwas in einem öffnet und wie es auch über dieses einmalige Erlebnis hinaus trägt. Was ich aber auch für wichtig halte ist dein Versuch mit der vollen Zustimmung des Phänomenologischen aus der Ecke „des Unerklärlichen“ herauszutreten und sich durchaus auf einige theoretischen Erklärungen einzulassen. Deine Gedanken zum Unseren Gesundheitssystem halte ich für höchst interessant vor allem weil ich ja selbst in diesem Bereich tätig bin. Somit ein klares -JA- vom Herzen: ich würde dich gerne begleiten, unterstützen, einfach an diesem Tag dabei sein. Das soll eine Anmeldung meinerseits sein, ich hoffe es genügt. Mit herzlichen Grüßen, L. |